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Dichterberuf

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In diesem Band stehen poetologische Texte im Vordergrund, in denen Schriftsteller aller Epochen ihr Schaffen legitimieren, anstatt Dichterbilder oder Autorenporträts zu präsentieren. Nach einer Einleitung, die die Möglichkeiten und Grenzen poetologischer Reflexion beleuchtet, beginnt die Studie bei Orpheus, Plato und Horaz und zeigt die Emanzipation des Dichterberufs von ständischen Bindungen an Mäzene. Mit Klopstock sowie dem jungen und klassischen Goethe entsteht das Bewusstsein für die Autonomie der dichterischen Produktion. An Gedichten Hölderlins und den Romanen der Romantik (Novalis, Eichendorff, Hoffmann) werden Höhepunkte des dichterischen Selbstbewusstseins sowie Verzweiflungen sichtbar. Die rhetorischen Überreizungen und trivialen Schwundformen des 19. Jahrhunderts werden nicht ausgespart, bis mit der Moderne nach der Jahrhundertwende eine neue Qualität der Selbstreflexion einsetzt (George, Hofmannsthal, Döblin). Im 20. Jahrhundert stehen zentrale literarische Werke (Brecht, Th. Mann) im Mittelpunkt, ebenso wie weniger bekannte. Der Band schließt mit der poetologischen Lyrik der Gegenwart, die Autoren wie Handke und Ransmayr bis zu den 90er Jahren umfasst. Ein Schlusskapitel fasst die wesentlichen Kontinuitäten und Abwandlungen des Selbstbildes der Dichter typologisch zusammen.

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Dichterberuf, Rolf Selbmann

Jazyk
Rok vydania
1994
Väzba
(pevná),
Stav knihy
Dobrá
Cena
3,69 €

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Titul
Dichterberuf
Jazyk
nemecky
Rok vydania
1994
Väzba
pevná
Počet strán
306
ISBN10
3534125568
ISBN13
9783534125562
Série
Kategórie
Anotácia
In diesem Band stehen poetologische Texte im Vordergrund, in denen Schriftsteller aller Epochen ihr Schaffen legitimieren, anstatt Dichterbilder oder Autorenporträts zu präsentieren. Nach einer Einleitung, die die Möglichkeiten und Grenzen poetologischer Reflexion beleuchtet, beginnt die Studie bei Orpheus, Plato und Horaz und zeigt die Emanzipation des Dichterberufs von ständischen Bindungen an Mäzene. Mit Klopstock sowie dem jungen und klassischen Goethe entsteht das Bewusstsein für die Autonomie der dichterischen Produktion. An Gedichten Hölderlins und den Romanen der Romantik (Novalis, Eichendorff, Hoffmann) werden Höhepunkte des dichterischen Selbstbewusstseins sowie Verzweiflungen sichtbar. Die rhetorischen Überreizungen und trivialen Schwundformen des 19. Jahrhunderts werden nicht ausgespart, bis mit der Moderne nach der Jahrhundertwende eine neue Qualität der Selbstreflexion einsetzt (George, Hofmannsthal, Döblin). Im 20. Jahrhundert stehen zentrale literarische Werke (Brecht, Th. Mann) im Mittelpunkt, ebenso wie weniger bekannte. Der Band schließt mit der poetologischen Lyrik der Gegenwart, die Autoren wie Handke und Ransmayr bis zu den 90er Jahren umfasst. Ein Schlusskapitel fasst die wesentlichen Kontinuitäten und Abwandlungen des Selbstbildes der Dichter typologisch zusammen.