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Der Text bewegt sich mit den Tetrissteinen, wir hören ihre Gedanken: »zumindest ich versuche, immer in der mitte zu sein, weil unten verschwindet man.« Die Autorin schickt das letzte Einhorn über die Bühne und die Soziologen, die es jagen. »niemand will am rand sein«, wissen die Tetrissteine, sie wechseln deshalb ohne Unterlass ihre Position. Astronauten blicken aus dem All auf die Menschen, die ihrer Vernichtung harren. Apokalyptisch mutet der alltägliche Kampf ums Dasein an, in den Augen der anderen, auf der brennenden Welt und Bühne. In der letzten der kurzen Szenen und Prosaminiaturen wird die Zukunft weggeschoben und gemeinsam der Moment gesucht. Miroslava Svolikova sieht mehrere Wege, sich dem Rand anzunähern: »aus der mitte heraus, das ist der sozialwissenschaftliche blick; aus dem selbst heraus, dann ist der rand immer der rand des eigenen, das andere die projektion; aus einer existenzialistischen verfasstheit des menschen heraus, der immer vom ausschluss bedroht ist, dem ausschluss, der gemeinschaft konstituiert.« »am rand ist die hoffnung und die wut, die ess ich, wenn ich keine grasbüschel mehr finde.« (Das letzte Einhorn)

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RAND, Miru Miroslava Svolikova

Jazyk
Rok vydania
2022
Väzba
(mäkká)
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Titul
RAND
Jazyk
nemecky
Vydavateľ
Suhrkamp
Rok vydania
2022
Väzba
mäkká
Počet strán
127
ISBN10
3518430653
ISBN13
9783518430651
Série
Kategórie
Štítky
Hodnotenie
4,1 z 5
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Der Text bewegt sich mit den Tetrissteinen, wir hören ihre Gedanken: »zumindest ich versuche, immer in der mitte zu sein, weil unten verschwindet man.« Die Autorin schickt das letzte Einhorn über die Bühne und die Soziologen, die es jagen. »niemand will am rand sein«, wissen die Tetrissteine, sie wechseln deshalb ohne Unterlass ihre Position. Astronauten blicken aus dem All auf die Menschen, die ihrer Vernichtung harren. Apokalyptisch mutet der alltägliche Kampf ums Dasein an, in den Augen der anderen, auf der brennenden Welt und Bühne. In der letzten der kurzen Szenen und Prosaminiaturen wird die Zukunft weggeschoben und gemeinsam der Moment gesucht. Miroslava Svolikova sieht mehrere Wege, sich dem Rand anzunähern: »aus der mitte heraus, das ist der sozialwissenschaftliche blick; aus dem selbst heraus, dann ist der rand immer der rand des eigenen, das andere die projektion; aus einer existenzialistischen verfasstheit des menschen heraus, der immer vom ausschluss bedroht ist, dem ausschluss, der gemeinschaft konstituiert.« »am rand ist die hoffnung und die wut, die ess ich, wenn ich keine grasbüschel mehr finde.« (Das letzte Einhorn)