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Die unerhörte Friedensbewegung

Frauen, Krieg und Frieden in der Nuklearkrise

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Im Februar 1980 gingen Frauen in ganz Europa und darüber hinaus als „Frauen für den Frieden“ auf die Straße. Auch in Westberlin formierte sich Widerstand gegen den Machtkampf zwischen den USA und der Sowjetunion, gegen Frauen in der Bundeswehr, gegen die Herstellung und Stationierung von Nuklearwaffen. Aus dieser Gruppe von Frauen entstand innerhalb von Monaten eine eigene Frauenfriedensbewegung. Ihr Engagement und ihre Bedeutung für die politische und gesellschaftliche Auseinandersetzung um den NATO-Doppelbeschluss vom Dezember 1979 ist Gegenstand dieses Buchs. Die Frauenfriedensbewegung positionierte sich ab 1980 in und neben der Friedensbewegung und der Neuen Frauenbewegung. Obwohl die Aktivistinnen sich zu beiden Gruppen zugehörig fühlten, blieben sie eine eigenständige Bewegung. Die Frauenfriedensbewegung agierte als Schnittstelle; sie war gleichermaßen Bindeglied wie Reibungspunkt der einzelnen Parteien. Die Autorin zeigt die Frauenfriedensbewegung als genuinen Bestandteil der Demokratisierung und Herausbildung sozialer Bewegungen in Deutschland.

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Die unerhörte Friedensbewegung, Anne Bieschke

Jazyk
Rok vydania
2018
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(mäkká)
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Titul
Die unerhörte Friedensbewegung
Podtitul
Frauen, Krieg und Frieden in der Nuklearkrise
Jazyk
nemecky
Vydavateľ
Klartext
Rok vydania
2018
Väzba
mäkká
Počet strán
278
ISBN10
383752020X
ISBN13
9783837520200
Série
Anotácia
Im Februar 1980 gingen Frauen in ganz Europa und darüber hinaus als „Frauen für den Frieden“ auf die Straße. Auch in Westberlin formierte sich Widerstand gegen den Machtkampf zwischen den USA und der Sowjetunion, gegen Frauen in der Bundeswehr, gegen die Herstellung und Stationierung von Nuklearwaffen. Aus dieser Gruppe von Frauen entstand innerhalb von Monaten eine eigene Frauenfriedensbewegung. Ihr Engagement und ihre Bedeutung für die politische und gesellschaftliche Auseinandersetzung um den NATO-Doppelbeschluss vom Dezember 1979 ist Gegenstand dieses Buchs. Die Frauenfriedensbewegung positionierte sich ab 1980 in und neben der Friedensbewegung und der Neuen Frauenbewegung. Obwohl die Aktivistinnen sich zu beiden Gruppen zugehörig fühlten, blieben sie eine eigenständige Bewegung. Die Frauenfriedensbewegung agierte als Schnittstelle; sie war gleichermaßen Bindeglied wie Reibungspunkt der einzelnen Parteien. Die Autorin zeigt die Frauenfriedensbewegung als genuinen Bestandteil der Demokratisierung und Herausbildung sozialer Bewegungen in Deutschland.