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Das Kollektiv bin ich

Utopie und Alltag in der DDR

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Über Jahrzehnte haben die sozialistischen Utopien eine enorme Faszination ausgeübt. Sie bildeten trotz vieler Widersprüche in gewisser Weise auch den Kitt, der die DDR-Gesellschaft so viele Jahre zusammenhielt. Wie aber ließen sich die kommunistischen Staatsutopien mit den Bedingungen des realsozialistischen Alltags vereinbaren? Welche Spuren haben die großen Gesellschaftsentwürfe im Alltag der Menschen hinterlassen? Das Buch nähert sich diesen Fragen anhand der exemplarischen Lebensläufe von fünf Utopisten, Idealisten und Weltverbesserern, von denen einige in der DDR sehr populär geworden sind. Porträtiert werden der FDJ-Funktionär Frank D., die Eisbärdompteuse Ursula Böttcher, der Schmalfilmamateur Erich S., die Schriftstellerin Brigitte Reimann und der Baggerfahrer und Rockpoet Gerhard Gundermann. Sie alle verbindet, dass sie mit ihren gesellschaftspolitischen Idealen und individuellen Träumen über die eng gesetzten Grenzen des real existierenden Sozialismus hinaus lebten.

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Das Kollektiv bin ich, Franziska Becker-Furrer

Jazyk
Rok vydania
2000
Väzba
(mäkká)
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Titul
Das Kollektiv bin ich
Podtitul
Utopie und Alltag in der DDR
Jazyk
nemecky
Vydavateľ
Böhlau
Rok vydania
2000
Väzba
mäkká
Počet strán
167
ISBN10
3412139009
ISBN13
9783412139001
Série
Štítky
Anotácia
Über Jahrzehnte haben die sozialistischen Utopien eine enorme Faszination ausgeübt. Sie bildeten trotz vieler Widersprüche in gewisser Weise auch den Kitt, der die DDR-Gesellschaft so viele Jahre zusammenhielt. Wie aber ließen sich die kommunistischen Staatsutopien mit den Bedingungen des realsozialistischen Alltags vereinbaren? Welche Spuren haben die großen Gesellschaftsentwürfe im Alltag der Menschen hinterlassen? Das Buch nähert sich diesen Fragen anhand der exemplarischen Lebensläufe von fünf Utopisten, Idealisten und Weltverbesserern, von denen einige in der DDR sehr populär geworden sind. Porträtiert werden der FDJ-Funktionär Frank D., die Eisbärdompteuse Ursula Böttcher, der Schmalfilmamateur Erich S., die Schriftstellerin Brigitte Reimann und der Baggerfahrer und Rockpoet Gerhard Gundermann. Sie alle verbindet, dass sie mit ihren gesellschaftspolitischen Idealen und individuellen Träumen über die eng gesetzten Grenzen des real existierenden Sozialismus hinaus lebten.