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Der lange Marsch 2.0

Chinas neue Seidenstraßen als Entwicklungsmodell

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Chinas Initiative "Neue Seidenstraßen" zielt darauf ab, die historische weltpolitische Bedeutung des "Reichs der Mitte" wiederzubeleben und einen Plan für zukünftige Größe zu entwickeln. Durch den Ausbau von Verkehrsinfrastruktur, Energieversorgung und Wirtschaftskorridoren zwischen Asien, Afrika und Europa soll ein "neues Goldenes Zeitalter der Globalisierung" eingeleitet werden. Innenpolitisch wird ein Konjunkturprogramm verfolgt, das von Unternehmen vorangetrieben und staatlich gefördert wird, um das Wachstum in China aufrechtzuerhalten und die Legitimation der Regierung zu sichern. Außenpolitisch hat Beijing in Asien und Eurasien die Führungsrolle im globalen Entwicklungsdiskurs übernommen. Die wirtschaftliche Modernisierung, die Sicherung von Rohstoffversorgung und Absatzmärkten sowie die Schaffung neuer, auf China ausgerichteter multilateraler Institutionen führen zu einem Machtzuwachs. Uwe Hoering beleuchtet zentrale Aspekte der Diskurse über Geopolitik, multipolare Weltordnung und Globalisierung. Er hinterfragt, inwieweit diese Strategie mit demokratischen Verhältnissen, sozialer und ökologischer Gerechtigkeit sowie der Wahrung von Menschen- und Minderheitsrechten vereinbar ist und prüft die Beteuerungen der chinesischen Führung, keine hegemonialen oder imperialen Ambitionen zu verfolgen.

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Der lange Marsch 2.0, Uwe Hoering

Jazyk
Rok vydania
2018
Väzba
(mäkká),
Stav knihy
Dobrá
Cena
8,19 €

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Titul
Der lange Marsch 2.0
Podtitul
Chinas neue Seidenstraßen als Entwicklungsmodell
Jazyk
nemecky
Vydavateľ
VSA-Verl.
Rok vydania
2018
Väzba
mäkká
Počet strán
160
ISBN10
3899658221
ISBN13
9783899658224
Série
Anotácia
Chinas Initiative "Neue Seidenstraßen" zielt darauf ab, die historische weltpolitische Bedeutung des "Reichs der Mitte" wiederzubeleben und einen Plan für zukünftige Größe zu entwickeln. Durch den Ausbau von Verkehrsinfrastruktur, Energieversorgung und Wirtschaftskorridoren zwischen Asien, Afrika und Europa soll ein "neues Goldenes Zeitalter der Globalisierung" eingeleitet werden. Innenpolitisch wird ein Konjunkturprogramm verfolgt, das von Unternehmen vorangetrieben und staatlich gefördert wird, um das Wachstum in China aufrechtzuerhalten und die Legitimation der Regierung zu sichern. Außenpolitisch hat Beijing in Asien und Eurasien die Führungsrolle im globalen Entwicklungsdiskurs übernommen. Die wirtschaftliche Modernisierung, die Sicherung von Rohstoffversorgung und Absatzmärkten sowie die Schaffung neuer, auf China ausgerichteter multilateraler Institutionen führen zu einem Machtzuwachs. Uwe Hoering beleuchtet zentrale Aspekte der Diskurse über Geopolitik, multipolare Weltordnung und Globalisierung. Er hinterfragt, inwieweit diese Strategie mit demokratischen Verhältnissen, sozialer und ökologischer Gerechtigkeit sowie der Wahrung von Menschen- und Minderheitsrechten vereinbar ist und prüft die Beteuerungen der chinesischen Führung, keine hegemonialen oder imperialen Ambitionen zu verfolgen.