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Research in Legal Medicine - 33: Schuld und Sühne, Verbrechen und Strafe

Guilt and Atonement, Crime and Punishment - Zus.-Fass. engl.-dtsch.

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Eine Rechtsordnung mit Begriffen wie Verbrechen, Schuld und Strafe bildet die soziale Basis jeder größeren menschlichen Gemeinschaft und politischen Einheit. Diese Konzepte prägen seit jeher die Existenz des Menschen in Realität und Phantasie und finden sich in Literatur und Kunst wieder. Im Laufe der Geschichte unterlagen sie einem ständigen Wandel, wobei das Christentum den Begriff der Sühne in den Mittelpunkt des theologischen und sozialen Denkens rückte. Jüngere Modifikationen sind in totalitären politischen Systemen wie dem Nationalsozialismus, der Stalin-Ära und der DDR zu beobachten, in denen auch Rechtsmediziner tätig waren, jedoch oft nicht den ethischen Standards entsprachen, die heute durch das Grundgesetz der BRD und die internationale Gemeinschaft gefordert werden. Das gesellschaftliche Miteinander basiert auf einer sozialen Ordnung, die durch Sanktionen und Sühne geprägt ist. Die Rechtsmedizin spielt eine zentrale Rolle, indem sie Sachbeweise bei Verbrechen gegen die körperliche Integrität und das Leben erstellt und somit zur Gewährleistung der sozialen Ordnung beiträgt. Dieses Buch nähert sich dem Thema aus verschiedenen Perspektiven, wobei einige Aufsätze im Rahmen einer öffentlichen Vortragsveranstaltung in Kiel am 2.7.2004 präsentiert und diskutiert wurden.

Nákup knihy

Research in Legal Medicine - 33: Schuld und Sühne, Verbrechen und Strafe, Manfred Oehmichen, Dietrich von Engelhardt

Jazyk
Rok vydania
2005
Väzba
(mäkká),
Stav knihy
Poškodená
Cena
33,49 €

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Titul
Research in Legal Medicine - 33: Schuld und Sühne, Verbrechen und Strafe
Podtitul
Guilt and Atonement, Crime and Punishment - Zus.-Fass. engl.-dtsch.
Rok vydania
2005
Väzba
mäkká
Počet strán
230
ISBN10
379500330X
ISBN13
9783795003302
Série
Anotácia
Eine Rechtsordnung mit Begriffen wie Verbrechen, Schuld und Strafe bildet die soziale Basis jeder größeren menschlichen Gemeinschaft und politischen Einheit. Diese Konzepte prägen seit jeher die Existenz des Menschen in Realität und Phantasie und finden sich in Literatur und Kunst wieder. Im Laufe der Geschichte unterlagen sie einem ständigen Wandel, wobei das Christentum den Begriff der Sühne in den Mittelpunkt des theologischen und sozialen Denkens rückte. Jüngere Modifikationen sind in totalitären politischen Systemen wie dem Nationalsozialismus, der Stalin-Ära und der DDR zu beobachten, in denen auch Rechtsmediziner tätig waren, jedoch oft nicht den ethischen Standards entsprachen, die heute durch das Grundgesetz der BRD und die internationale Gemeinschaft gefordert werden. Das gesellschaftliche Miteinander basiert auf einer sozialen Ordnung, die durch Sanktionen und Sühne geprägt ist. Die Rechtsmedizin spielt eine zentrale Rolle, indem sie Sachbeweise bei Verbrechen gegen die körperliche Integrität und das Leben erstellt und somit zur Gewährleistung der sozialen Ordnung beiträgt. Dieses Buch nähert sich dem Thema aus verschiedenen Perspektiven, wobei einige Aufsätze im Rahmen einer öffentlichen Vortragsveranstaltung in Kiel am 2.7.2004 präsentiert und diskutiert wurden.