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Die Bauern nicht dem Weltmarkt opfern!

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Durch die „Agenda 2000“ soll die europäische Landwirtschaft dem freien Welthandel unterworfen werden. Doch der Weltmarkt zeigt kein Gleichgewicht zwischen marktwirtschaftlicher Dynamik, sozialer Fairness und ökologischer Verantwortung; naturzerstörende und naturnahe Produktionsweisen konkurrieren preislich. Die bäuerliche Landwirtschaft erfüllt jedoch zahlreiche unbezahlte Aufgaben für die Gesellschaft, wie die Erhaltung der Kulturlandschaft, die als Erholungsraum dient, und die Belebung ländlicher Regionen. Sie kann nachhaltig produzieren, ohne die Umwelt zu belasten, im Gegensatz zu intensiv bewirtschafteten Monokulturen. Ein Ende dieser nachhaltigen Landwirtschaft würde die Umweltbilanz gravierend verschlechtern und das Gesicht Europas verändern. Nur diese Form der Landwirtschaft kann die Ernährung der Bevölkerung sichern, insbesondere bei politischen oder wirtschaftlichen Krisen, die den globalen Handel mit Agrarprodukten beeinträchtigen. Die 23 Autoren möchten der Politik die Konsequenzen der aktuellen Entwicklungen aufzeigen und einen Bewusstseinswandel in der Bevölkerung fördern. Auf Basis der „Agenda 21“ wird ein alternatives „europäisches Agrarmodell“ formuliert, das den nachhaltigen Charakter der Landwirtschaft bewahrt. Die Vorschläge reichen von globalen Zusammenhängen bis hin zu regionalen Agrarpolitiken und zeigen, dass mit politischem Willen eine Wende möglich ist.

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Die Bauern nicht dem Weltmarkt opfern!, Josef Riegler

Jazyk
Rok vydania
1999
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(pevná)
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Titul
Die Bauern nicht dem Weltmarkt opfern!
Jazyk
nemecky
Vydavateľ
Stocker
Rok vydania
1999
Väzba
pevná
Počet strán
248
ISBN10
3702008470
ISBN13
9783702008475
Série
Anotácia
Durch die „Agenda 2000“ soll die europäische Landwirtschaft dem freien Welthandel unterworfen werden. Doch der Weltmarkt zeigt kein Gleichgewicht zwischen marktwirtschaftlicher Dynamik, sozialer Fairness und ökologischer Verantwortung; naturzerstörende und naturnahe Produktionsweisen konkurrieren preislich. Die bäuerliche Landwirtschaft erfüllt jedoch zahlreiche unbezahlte Aufgaben für die Gesellschaft, wie die Erhaltung der Kulturlandschaft, die als Erholungsraum dient, und die Belebung ländlicher Regionen. Sie kann nachhaltig produzieren, ohne die Umwelt zu belasten, im Gegensatz zu intensiv bewirtschafteten Monokulturen. Ein Ende dieser nachhaltigen Landwirtschaft würde die Umweltbilanz gravierend verschlechtern und das Gesicht Europas verändern. Nur diese Form der Landwirtschaft kann die Ernährung der Bevölkerung sichern, insbesondere bei politischen oder wirtschaftlichen Krisen, die den globalen Handel mit Agrarprodukten beeinträchtigen. Die 23 Autoren möchten der Politik die Konsequenzen der aktuellen Entwicklungen aufzeigen und einen Bewusstseinswandel in der Bevölkerung fördern. Auf Basis der „Agenda 21“ wird ein alternatives „europäisches Agrarmodell“ formuliert, das den nachhaltigen Charakter der Landwirtschaft bewahrt. Die Vorschläge reichen von globalen Zusammenhängen bis hin zu regionalen Agrarpolitiken und zeigen, dass mit politischem Willen eine Wende möglich ist.