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Die graue Erde

Roman

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Dshurukuwaa, Sohn des Schynykbaj, ist das jüngste Kind einer Nomadenfamilie im Altai-Gebirge der Mongolei, wo das Leben traditionell und karg ist. Doch die politische Anlehnung der Mongolischen Volksrepublik an die Sowjetunion bringt gewaltsame Veränderungen. Schulen werden gegründet, um den Kindern modernes Wissen zu vermitteln. Dshurukuwaa muss seine Eltern in der Steppe verlassen und wird von seinem Halbbruder, dem Direktor der Kreisschule, abgeholt. Der Junge fühlt sich jedoch zum Schamanen berufen und gerät in Konflikt mit der sozialistischen Erziehung, die das Festhalten an den göttlichen Kräften der Natur und Geister als abergläubisch betrachtet. Eine Katastrophe ereignet sich beim Bau eines Gemüsekellers in einem heiligen Erdhügel, als die Decke einbricht und mehrere Menschen, darunter der Parteisekretär, verschüttet werden. Auch der Direktor-Bruder verliert sein Leben. Dshurukuwaa und seine Geschwister tragen ihren toten Halbbruder nach Hause und bestatten ihn traditionell. Galsan Tschinag erzählt mit großem Einfühlungsvermögen vom Leben der Tuwa, einem turksprachigen Stamm, und lässt seine Kindheit lebendig werden. Der Roman vermittelt die Entdeckung des Schamanen in einem kleinen Jungen und gewährt Einblicke in eine faszinierende, uns fremde Kultur.

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Die graue Erde, Galsan Tschinag

Jazyk
Rok vydania
2001
Väzba
(mäkká)
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Titul
Die graue Erde
Podtitul
Roman
Jazyk
nemecky
Vydavateľ
Suhrkamp
Rok vydania
2001
Väzba
mäkká
Počet strán
275
ISBN10
351839696X
ISBN13
9783518396964
Série
Štítky
Ázia, Mongolsko
Hodnotenie
3,95 z 5
Anotácia
Dshurukuwaa, Sohn des Schynykbaj, ist das jüngste Kind einer Nomadenfamilie im Altai-Gebirge der Mongolei, wo das Leben traditionell und karg ist. Doch die politische Anlehnung der Mongolischen Volksrepublik an die Sowjetunion bringt gewaltsame Veränderungen. Schulen werden gegründet, um den Kindern modernes Wissen zu vermitteln. Dshurukuwaa muss seine Eltern in der Steppe verlassen und wird von seinem Halbbruder, dem Direktor der Kreisschule, abgeholt. Der Junge fühlt sich jedoch zum Schamanen berufen und gerät in Konflikt mit der sozialistischen Erziehung, die das Festhalten an den göttlichen Kräften der Natur und Geister als abergläubisch betrachtet. Eine Katastrophe ereignet sich beim Bau eines Gemüsekellers in einem heiligen Erdhügel, als die Decke einbricht und mehrere Menschen, darunter der Parteisekretär, verschüttet werden. Auch der Direktor-Bruder verliert sein Leben. Dshurukuwaa und seine Geschwister tragen ihren toten Halbbruder nach Hause und bestatten ihn traditionell. Galsan Tschinag erzählt mit großem Einfühlungsvermögen vom Leben der Tuwa, einem turksprachigen Stamm, und lässt seine Kindheit lebendig werden. Der Roman vermittelt die Entdeckung des Schamanen in einem kleinen Jungen und gewährt Einblicke in eine faszinierende, uns fremde Kultur.