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Vom Pixelrealismus

Takeshi Muratas Stillleben Cyborg

Hodnotenie knihy

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Sogenannte künstliche Intelligenzen produzieren Bilder, die von Fotografien kaum mehr zu unterscheiden sind. 3 D Animationen versetzen uns in die virtual reality fantastischer Schöpfungen. Diese neuen Bilder stellen unser Verständnis der Realität in Frage. Ausgehend von dem am Rechner erzeugten Stillleben Cyborg des Künstlers Takeshi Murata befasst sich Jacob Birken nicht nur mit den Anfängen des errechneten Bildes, sondern vor allem auch mit dessen Vorläufern – mit den eigentlichen Avantgarden des aus Pixeln zusammenge setzten Realismus –, den Stillleben der frühneuzeitlichen Malereiwerkstätten. Dort entstanden Tafelbilder, deren Realitätseffekte dazu verführen sollten, etwa nach gemalten Zitronen zu greifen. Weitere Bezugspunkte sind die Montagetechnik des Surrealismus und die Malerei des Fotorealismus. Birken zeigt, dass solche Vergleiche alles andere als ober flächlich sind, sondern bis in die Methoden der Werkstätten, Ateliers und Computer hinein reichen. Auch die verabsolutierte »Neuheit« des errechneten Realismus erweist sich als Trompe l‘œil, als Augentäuschung.

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Vom Pixelrealismus, Birken Jacob

Jazyk
Rok vydania
2023
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3,0
Dobrá
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Titul
Vom Pixelrealismus
Podtitul
Takeshi Muratas Stillleben Cyborg
Jazyk
nemecky
Rok vydania
2023
ISBN10
3987610050
ISBN13
9783987610059
Série
Hodnotenie
3 z 5
Anotácia
Sogenannte künstliche Intelligenzen produzieren Bilder, die von Fotografien kaum mehr zu unterscheiden sind. 3 D Animationen versetzen uns in die virtual reality fantastischer Schöpfungen. Diese neuen Bilder stellen unser Verständnis der Realität in Frage. Ausgehend von dem am Rechner erzeugten Stillleben Cyborg des Künstlers Takeshi Murata befasst sich Jacob Birken nicht nur mit den Anfängen des errechneten Bildes, sondern vor allem auch mit dessen Vorläufern – mit den eigentlichen Avantgarden des aus Pixeln zusammenge setzten Realismus –, den Stillleben der frühneuzeitlichen Malereiwerkstätten. Dort entstanden Tafelbilder, deren Realitätseffekte dazu verführen sollten, etwa nach gemalten Zitronen zu greifen. Weitere Bezugspunkte sind die Montagetechnik des Surrealismus und die Malerei des Fotorealismus. Birken zeigt, dass solche Vergleiche alles andere als ober flächlich sind, sondern bis in die Methoden der Werkstätten, Ateliers und Computer hinein reichen. Auch die verabsolutierte »Neuheit« des errechneten Realismus erweist sich als Trompe l‘œil, als Augentäuschung.