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"Entjudete" Kirche

Die Lübecker Landeskirche zwischen christlichem Antijudaismus und völkischem Antisemitismus (1918-1950)

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Taufgemeinschaft oder Rassegemeinschaft? 1933/1934 etablierte sich an der Spitze der Lübecker Landeskirche eines der radikalsten deutschchristlichen Kirchenregimenter im Deutschen Reich und stellte die Kirche vor ihre größte Herausforderung. Auf breiter Quellenbasis setzt sich Hansjörg Buss mit der Geschichte der Lübecker Landeskirche in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts auseinander. Der Antisemitismus des NS-Kirchenregiments, das in seiner antisemitischen Radikalität die Kirche mit ihren jüdischen Wurzeln und Traditionen schließlich grundsätzlich in Frage stellte, nimmt dabei einen zentralen Platz ein. Der Autor zeigt, dass derartige Vorstellungen im protestantischen Sozialmilieu der Hansestadt nicht geteilt wurden, andererseits aber antijüdische Ressentiments breit verankert waren. Erste Ansätze einer grundsätzlichen Neubestimmung des Verhältnisses von Christentum und Judentum setzten erst Anfang der 1950er Jahre ein.

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"Entjudete" Kirche, Hansjörg Buss

Jazyk
Rok vydania
2011
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Titul
"Entjudete" Kirche
Podtitul
Die Lübecker Landeskirche zwischen christlichem Antijudaismus und völkischem Antisemitismus (1918-1950)
Jazyk
nemecky
Vydavateľ
Schöningh
Rok vydania
2011
Väzba
mäkká
Počet strán
559
ISBN10
3506770144
ISBN13
9783506770141
Série
Anotácia
Taufgemeinschaft oder Rassegemeinschaft? 1933/1934 etablierte sich an der Spitze der Lübecker Landeskirche eines der radikalsten deutschchristlichen Kirchenregimenter im Deutschen Reich und stellte die Kirche vor ihre größte Herausforderung. Auf breiter Quellenbasis setzt sich Hansjörg Buss mit der Geschichte der Lübecker Landeskirche in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts auseinander. Der Antisemitismus des NS-Kirchenregiments, das in seiner antisemitischen Radikalität die Kirche mit ihren jüdischen Wurzeln und Traditionen schließlich grundsätzlich in Frage stellte, nimmt dabei einen zentralen Platz ein. Der Autor zeigt, dass derartige Vorstellungen im protestantischen Sozialmilieu der Hansestadt nicht geteilt wurden, andererseits aber antijüdische Ressentiments breit verankert waren. Erste Ansätze einer grundsätzlichen Neubestimmung des Verhältnisses von Christentum und Judentum setzten erst Anfang der 1950er Jahre ein.