Doprava zadarmo od 24,99 €. Viac info.
Bookbot

Räume der Obdachlosen

Urbane Erfahrungen zwischen Fürsorge und Repression, 1924-1974

Uložiť

Parametre

  • 385 stránok
  • 14 hodin čítania

Viac o knihe

Obdachlose gehören zum städtischen Alltag. Sie sind sichtbar und werden zugleich kaum wahrgenommen. Nadine Recktenwald blickt in die historischen Räume der Obdachlosen wie Asyle, Notunterkünfte und selbstangeeignete Orte. Sie untersucht deren Erfahrungen mit urbanen Strukturen, sozialstaatlichen Maßnahmen und gesellschaftlicher In- und Exklusion. In der Weimarer Republik profitierten Obdachlose erstmals von kommunaler Sozialfürsorge. Zugleich blieb Obdachlosigkeit bis 1974 ein Straftatbestand. Diese Ambivalenz zwischen Fürsorge und Strafe ermöglichte Handlungsspielräume für die Betroffenen ebenso wie für die staatlichen Akteure. Insbesondere aber nicht nur im Nationalsozialismus wurden Obdachlose verdrängt und verfolgt. Mit einem raumanalytischen Ansatz, umfangreichen Quellen und Einzelbiografien erforscht die Autorin, wie Obdachlose spezifische soziale Praktiken ausbildeten, um ihre gesellschaftliche Position zu beeinflussen. Eindrucksvoll zeigt sie die Interaktionen der Betroffenen untereinander ebenso wie mit Ämtern, der Justiz und den städtischen Öffentlichkeiten. Eine aufschlussreiche Sozial- und Stadtgeschichte der Obdachlosen in der Weimarer Republik, im Nationalsozialismus und in der Bundesrepublik.

Nákup knihy

Räume der Obdachlosen, Nadine Recktenwald

Jazyk
Rok vydania
2023
Väzba
(pevná)
Akonáhle sa objaví, pošleme e-mail.

Doručenie

  • Doprava zadarma od 24,99 € po celom Slovensku! Viac info

Platobné metódy

Nikto zatiaľ neohodnotil.Ohodnotiť

Titul
Räume der Obdachlosen
Podtitul
Urbane Erfahrungen zwischen Fürsorge und Repression, 1924-1974
Jazyk
nemecky
Rok vydania
2023
Väzba
pevná
Počet strán
385
ISBN13
9783111086224
Série
Štítky
Byznys
Anotácia
Obdachlose gehören zum städtischen Alltag. Sie sind sichtbar und werden zugleich kaum wahrgenommen. Nadine Recktenwald blickt in die historischen Räume der Obdachlosen wie Asyle, Notunterkünfte und selbstangeeignete Orte. Sie untersucht deren Erfahrungen mit urbanen Strukturen, sozialstaatlichen Maßnahmen und gesellschaftlicher In- und Exklusion. In der Weimarer Republik profitierten Obdachlose erstmals von kommunaler Sozialfürsorge. Zugleich blieb Obdachlosigkeit bis 1974 ein Straftatbestand. Diese Ambivalenz zwischen Fürsorge und Strafe ermöglichte Handlungsspielräume für die Betroffenen ebenso wie für die staatlichen Akteure. Insbesondere aber nicht nur im Nationalsozialismus wurden Obdachlose verdrängt und verfolgt. Mit einem raumanalytischen Ansatz, umfangreichen Quellen und Einzelbiografien erforscht die Autorin, wie Obdachlose spezifische soziale Praktiken ausbildeten, um ihre gesellschaftliche Position zu beeinflussen. Eindrucksvoll zeigt sie die Interaktionen der Betroffenen untereinander ebenso wie mit Ämtern, der Justiz und den städtischen Öffentlichkeiten. Eine aufschlussreiche Sozial- und Stadtgeschichte der Obdachlosen in der Weimarer Republik, im Nationalsozialismus und in der Bundesrepublik.