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Das unerreichbar Nahe

Eine Einführung in die Philosophie mit Blick auf die Grenze des Denkbaren

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Strassers Einführung in die Philosophie ist ein leidenschaftliches Plädoyer für spekulatives Denken als Mittel zur menschlichen Selbstvergewisserung. Es kritisiert die reduktionistische Verengung und hedonistische Verflachung des Geistes und betont, dass in den vorletzten Fragen der Philosophie die letzten Fragen brodeln. Die ausführliche Vorrede des neu bearbeiteten Werks argumentiert, dass der „Blick auf die Grenze des Denkbaren“ wieder in den Fokus philosophischer Anstrengungen rücken sollte, um den Verlust der Dimension zu vermeiden, die einst die menschliche Welt und die Suche nach wahrer Humanität prägte. Zentral ist das Motiv des „unerreichbar Nahen“. Der Mensch, als Wesen ohne eigenes Wesen, findet seinen Weg nach außen stets zu sich selbst: zum Unbedingten, Absoluten, Ewigen. Er ist das „religiöse Tier“, das unaufhörlich Wirklichkeit und Idee, Sein und Gut-Sein miteinander in Beziehung setzt. Strassers Gedanken bleiben skeptisch, und eine Prognose zur geistigen Zukunft deutet an, dass nach der Immanenzverblendung der Transzendenzwahnsinn folgen könnte. In diesem Kontext ist es beruhigend zu wissen, dass Strasser die Transzendenz mit Vernunft betrachten kann, ohne sie billig zu zerstören.

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Das unerreichbar Nahe, Straßer Peter

Jazyk
Rok vydania
2018
Väzba
(pevná)
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Titul
Das unerreichbar Nahe
Podtitul
Eine Einführung in die Philosophie mit Blick auf die Grenze des Denkbaren
Jazyk
nemecky
Rok vydania
2018
Väzba
pevná
Počet strán
312
ISBN10
3495490302
ISBN13
9783495490303
Série
Anotácia
Strassers Einführung in die Philosophie ist ein leidenschaftliches Plädoyer für spekulatives Denken als Mittel zur menschlichen Selbstvergewisserung. Es kritisiert die reduktionistische Verengung und hedonistische Verflachung des Geistes und betont, dass in den vorletzten Fragen der Philosophie die letzten Fragen brodeln. Die ausführliche Vorrede des neu bearbeiteten Werks argumentiert, dass der „Blick auf die Grenze des Denkbaren“ wieder in den Fokus philosophischer Anstrengungen rücken sollte, um den Verlust der Dimension zu vermeiden, die einst die menschliche Welt und die Suche nach wahrer Humanität prägte. Zentral ist das Motiv des „unerreichbar Nahen“. Der Mensch, als Wesen ohne eigenes Wesen, findet seinen Weg nach außen stets zu sich selbst: zum Unbedingten, Absoluten, Ewigen. Er ist das „religiöse Tier“, das unaufhörlich Wirklichkeit und Idee, Sein und Gut-Sein miteinander in Beziehung setzt. Strassers Gedanken bleiben skeptisch, und eine Prognose zur geistigen Zukunft deutet an, dass nach der Immanenzverblendung der Transzendenzwahnsinn folgen könnte. In diesem Kontext ist es beruhigend zu wissen, dass Strasser die Transzendenz mit Vernunft betrachten kann, ohne sie billig zu zerstören.