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Text und Kontext - 34: Lyrik

Skizze einer systematischen Theorie

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Entgegen der gängigen Auffassung, dass sich 'Lyrik' nur historisch bestimmen lässt, entwickelt Klaus W. Hempfer in diesem Band eine systematische Lyriktheorie. Hierfür ist der Prototypenbegriff, wie er in den neueren Kognitionswissenschaften im Unterschied zum traditionellen Klassenbegriff entwickelt wurde, grundlegend. Anhand konkreter Textbeispiele von der frühgriechischen Lieddichtung bis zur 'dunklen' Lyrik der Moderne zeigt der Autor, dass sich prototypisch lyrische Texte durch eine spezifische Äußerungsstruktur von prototypisch narrativen und prototypisch dramatischen, für die theatrale Aufführung bestimmten Texten unterscheiden lassen. Diese Äußerungsstruktur wird im Anschluss an aktuelle Performativitäts- und Fiktionstheorien als 'Performativitätsfiktion' bestimmt und in eingehender Auseinandersetzung mit anderen, insbesondere narratologischen Versuchen der Fundierung einer systematischen Lyriktheorie entwickelt. Ausführlich diskutiert Hempfer auch die Probleme, die die vorgeschlagene Neukonzeptualisierung aufwirft. Der Band richtet sich an Studierende und Lehrende aller literaturwissenschaftlichen Fächer von der Klassischen Philologie bis zur Allgemeinen und Vergleichenden Literaturwissenschaft.

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Text und Kontext - 34: Lyrik, Klaus W. Hempfer

Jazyk
Rok vydania
2014
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Titul
Text und Kontext - 34: Lyrik
Podtitul
Skizze einer systematischen Theorie
Jazyk
nemecky
Rok vydania
2014
Väzba
mäkká
Počet strán
91
ISBN10
351510643X
ISBN13
9783515106436
Série
Anotácia
Entgegen der gängigen Auffassung, dass sich 'Lyrik' nur historisch bestimmen lässt, entwickelt Klaus W. Hempfer in diesem Band eine systematische Lyriktheorie. Hierfür ist der Prototypenbegriff, wie er in den neueren Kognitionswissenschaften im Unterschied zum traditionellen Klassenbegriff entwickelt wurde, grundlegend. Anhand konkreter Textbeispiele von der frühgriechischen Lieddichtung bis zur 'dunklen' Lyrik der Moderne zeigt der Autor, dass sich prototypisch lyrische Texte durch eine spezifische Äußerungsstruktur von prototypisch narrativen und prototypisch dramatischen, für die theatrale Aufführung bestimmten Texten unterscheiden lassen. Diese Äußerungsstruktur wird im Anschluss an aktuelle Performativitäts- und Fiktionstheorien als 'Performativitätsfiktion' bestimmt und in eingehender Auseinandersetzung mit anderen, insbesondere narratologischen Versuchen der Fundierung einer systematischen Lyriktheorie entwickelt. Ausführlich diskutiert Hempfer auch die Probleme, die die vorgeschlagene Neukonzeptualisierung aufwirft. Der Band richtet sich an Studierende und Lehrende aller literaturwissenschaftlichen Fächer von der Klassischen Philologie bis zur Allgemeinen und Vergleichenden Literaturwissenschaft.