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Bibliotheca Germanica - 71: Wettkampfkulturen

Erzählformen der Pluralisierung in der deutschen Literatur des Mittelalters

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Wie bringen Gesellschaften der Vormoderne, die keine generalisierten Konzepte von Diversität im modernen Sinne ausbilden, dennoch Vielfalt zur Geltung? Die Untersuchung verfolgt diese Frage anhand der Differenzlogiken deutschsprachiger Wettkampferzählungen des 9. bis 15. Jahrhunderts und ausgewählter Bezugstexte der lateinischen und französischen Literatur. Die gattungsübergreifenden Studien arbeiten heraus, welche formalen Spielräume der Pluralisierung in Streitdialogen und Narrativen vom Seelenkampf, in Heldenepen, höfischen Romanen, Märtyrerlegenden, artes-Dichtungen und Exempelerzählungen greifbar werden. Ausgelotet werden Erzählmuster von Agonalität, die ihre Kontingenzen selten als offene Diversität freistellen, sondern häufig in integrativen Formen einzubinden suchen. Auf dieser Grundlage skizziert die Arbeit allgemeine Gesichtspunkte zur Beschreibung kultureller Formen, die Vielfalt als interne Möglichkeitsspielräume für Unbestimmtheit eröffnen.

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Bibliotheca Germanica - 71: Wettkampfkulturen, Bent Gebert

Jazyk
Rok vydania
2018
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(pevná),
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Poškodená
Cena
12,09 €

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Titul
Bibliotheca Germanica - 71: Wettkampfkulturen
Podtitul
Erzählformen der Pluralisierung in der deutschen Literatur des Mittelalters
Jazyk
nemecky
Rok vydania
2018
Väzba
pevná
Počet strán
490
ISBN10
3772086535
ISBN13
9783772086533
Série
Anotácia
Wie bringen Gesellschaften der Vormoderne, die keine generalisierten Konzepte von Diversität im modernen Sinne ausbilden, dennoch Vielfalt zur Geltung? Die Untersuchung verfolgt diese Frage anhand der Differenzlogiken deutschsprachiger Wettkampferzählungen des 9. bis 15. Jahrhunderts und ausgewählter Bezugstexte der lateinischen und französischen Literatur. Die gattungsübergreifenden Studien arbeiten heraus, welche formalen Spielräume der Pluralisierung in Streitdialogen und Narrativen vom Seelenkampf, in Heldenepen, höfischen Romanen, Märtyrerlegenden, artes-Dichtungen und Exempelerzählungen greifbar werden. Ausgelotet werden Erzählmuster von Agonalität, die ihre Kontingenzen selten als offene Diversität freistellen, sondern häufig in integrativen Formen einzubinden suchen. Auf dieser Grundlage skizziert die Arbeit allgemeine Gesichtspunkte zur Beschreibung kultureller Formen, die Vielfalt als interne Möglichkeitsspielräume für Unbestimmtheit eröffnen.