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- 186 stránok
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Unsere Gegenwart ist schnell. Krisen überlagern sich, Schlagzeilen überschreien einander. Empörung, Zuspitzung, schließlich Gewalt. Alles verlangt sofortige Reaktion: Zustimmung oder Abwehr, Like oder Wut. In dieser Geschwindigkeit verlieren wir etwas Entscheidendes: das genaue, spürende Schauen. Schauen heißt: nicht sofort erklären, nicht gleich urteilen, nicht recht haben müssen. Genaues Schauen entscheidet darüber, ob wir einander als lebendige Wesen wahrnehmen oder nur noch als Rollen, Symbole, Gegner. Dieses Buch ist eine Einladung, den eigenen Blick neu zu lernen: mit mehr Zeit und körperlicher Aufmerksamkeit. Es richtet sich an Menschen, die verstehen wollen, warum politische und gesellschaftliche Dynamiken heute weniger über Argumente als über Resonanz funktionieren und wie daraus autoritäre Dynamiken entstehen.
Nákup knihy
Genau geschaut, Ulrich Sollmann
- Jazyk
- Rok vydania
- 2026
Platobné metódy
Nikto zatiaľ neohodnotil.
- Titul
- Genau geschaut
- Podtitul
- Psychologie des Autoritarismus
- Jazyk
- nemecky
- Autori
- Ulrich Sollmann
- Vydavateľ
- Carl-Auer Verlag GmbH
- Rok vydania
- 2026
- Počet strán
- 186
- ISBN13
- 9783849706494
- Série
- Štítky
- Náučná literatúra, Spoločenské vedy, Psychologická tematika, Psychológia, Politika, Literatúra faktu, Sociálne problémy
- Anotácia
- Unsere Gegenwart ist schnell. Krisen überlagern sich, Schlagzeilen überschreien einander. Empörung, Zuspitzung, schließlich Gewalt. Alles verlangt sofortige Reaktion: Zustimmung oder Abwehr, Like oder Wut. In dieser Geschwindigkeit verlieren wir etwas Entscheidendes: das genaue, spürende Schauen. Schauen heißt: nicht sofort erklären, nicht gleich urteilen, nicht recht haben müssen. Genaues Schauen entscheidet darüber, ob wir einander als lebendige Wesen wahrnehmen oder nur noch als Rollen, Symbole, Gegner. Dieses Buch ist eine Einladung, den eigenen Blick neu zu lernen: mit mehr Zeit und körperlicher Aufmerksamkeit. Es richtet sich an Menschen, die verstehen wollen, warum politische und gesellschaftliche Dynamiken heute weniger über Argumente als über Resonanz funktionieren und wie daraus autoritäre Dynamiken entstehen.