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Diese Wut, diese enorme Wut

Der Fall Kurt Schläpfer

Viac o knihe

Wut allenthalben. Wut und Wutbürger überall. Wut ist das Thema des Buches. Sie steht hinter vielen Delikten, dem Amoklauf, fast hinter jedem Femizid, eskalierenden Demonstrationen, shitstorms und schlichtem Querulantentum. Ausgangspunkt der Geschichte ist der Fall Kurt Schläpfer. Er, der Inbegriff eines anständigen Bürgers, bekommt eine Busse von 100 Franken wegen Überfahrens eines Rotlichts am Zürcher Limmatquai. Nur hat er dort das Rotlicht nicht überfahren und kann das, so man ihn liesse, auch beweisen. Er ficht die ungerechte Busse an. Weil die Anzeige aber von einem Polizisten stammt, und ausserdem von dessen Kollegen bestätigt wird, bleibt die nicht gerechtfertigte Busse an Schläpfer hängen. Nicht nur das. Während der Verhandlung grinsen sich Polizisten und Richter auch noch gegenseitig an. In diesem Moment des grinsenden Unrechts geht in Schläpfer etwas kaputt. Der Mann, der über fünfzig Jahre lang staatstreu, anständig und straffrei gelebt hat, dreht durch und entwickelt ein Querulantenverhalten. Niemand scheint ihn zu verstehen. Nur seine Anwältin, Anna Berger Conti, glaubt ihm, kann ihn aber nicht beruhigen. “Unrecht ist wie Unglück, man muss es schubladisieren können”, meint sie. Zudem ist eine Busse von hundert Franken eine juristische Petitesse, was soll das? Nur, so einfach ist es nicht. Kurt Schläpfer steigert sich immer mehr in sein Unrecht und in seine Ohnmacht hinein und zerbricht schliesslich daran.

Nákup knihy

Diese Wut, diese enorme Wut, Heidi Affolter-Eijsten

Jazyk
Rok vydania
2026
Väzba
(pevná)
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Titul
Diese Wut, diese enorme Wut
Podtitul
Der Fall Kurt Schläpfer
Jazyk
nemecky
Rok vydania
2026
Väzba
pevná
Počet strán
200
ISBN13
9783907902080
Série
Anotácia
Wut allenthalben. Wut und Wutbürger überall. Wut ist das Thema des Buches. Sie steht hinter vielen Delikten, dem Amoklauf, fast hinter jedem Femizid, eskalierenden Demonstrationen, shitstorms und schlichtem Querulantentum. Ausgangspunkt der Geschichte ist der Fall Kurt Schläpfer. Er, der Inbegriff eines anständigen Bürgers, bekommt eine Busse von 100 Franken wegen Überfahrens eines Rotlichts am Zürcher Limmatquai. Nur hat er dort das Rotlicht nicht überfahren und kann das, so man ihn liesse, auch beweisen. Er ficht die ungerechte Busse an. Weil die Anzeige aber von einem Polizisten stammt, und ausserdem von dessen Kollegen bestätigt wird, bleibt die nicht gerechtfertigte Busse an Schläpfer hängen. Nicht nur das. Während der Verhandlung grinsen sich Polizisten und Richter auch noch gegenseitig an. In diesem Moment des grinsenden Unrechts geht in Schläpfer etwas kaputt. Der Mann, der über fünfzig Jahre lang staatstreu, anständig und straffrei gelebt hat, dreht durch und entwickelt ein Querulantenverhalten. Niemand scheint ihn zu verstehen. Nur seine Anwältin, Anna Berger Conti, glaubt ihm, kann ihn aber nicht beruhigen. “Unrecht ist wie Unglück, man muss es schubladisieren können”, meint sie. Zudem ist eine Busse von hundert Franken eine juristische Petitesse, was soll das? Nur, so einfach ist es nicht. Kurt Schläpfer steigert sich immer mehr in sein Unrecht und in seine Ohnmacht hinein und zerbricht schliesslich daran.