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Argonautenschiff 32/2025

Jahrbuch der Anna Seghers Gesellschaft Berlin und Mainz e.V.

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    • 248 stránok
    • 9 hodin čítania

    Viac o knihe

    Im Juni 2025 erscheint die 32. Ausgabe des Jahrbuchs Argonautenschiff, das von der 1991 gegründeten Anna-Seghers-Gesellschaft herausgegeben wird. Im Zentrum des Jahrbuches steht dieses Mal die Bedeutung der Romantikrezeption bei Anna Seghers und Christa Wolf: Warum haben sich beide Autorinnen – jeweils zu ihrer Zeit – mit Dichterinnen und Dichtern aus dieser Epoche beschäftigt? Anna Seghers hob z.B. in ihrer Rede Vaterlandsliebe auf dem Internationalen Schriftstellerkongress in Paris 1935 wichtige Repräsentantinnen und Repräsentanten der Epoche der Romantik hervor, wie Heinrich von Kleist und Karoline von Günderrode. Sie stand damit in Gegensatz zu dem marxistischen Literaturwissenschaftler Georg Lukács, der diese Epoche als „reaktionär“ und „dekadent“ bezeichnete. Dieses Verdikt galt auch in der DDR, wo Christa Wolf zusammen mit anderen Autorinnen und Autoren in der zweiten Hälfte der 1970er-Jahre die von Anna Seghers gelegte Spur aufgriff, u. a. in ihrem Roman Kein Ort. Nirgends (1979), in dem sie Günderrode und Kleist zusammentreffen ließ. Wie auch in den anderen Jahrbüchern wird die Verleihung des Anna Seghers-Preises dokumentiert, den 2024 der in Costa Rica geborene Schriftsteller Carlos Fonseca erhielt – und als deutschsprachiger Preisträger Johannes Herwig, mit dem erstmals ein Autor der Kinder- und Jugendliteratur ausgezeichnet wurde.

    Nákup knihy

    Argonautenschiff 32/2025,

    Jazyk
    Rok vydania
    2025
    Väzba
    (mäkká)
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    Titul
    Argonautenschiff 32/2025
    Podtitul
    Jahrbuch der Anna Seghers Gesellschaft Berlin und Mainz e.V.
    Jazyk
    nemecky
    Autori
    Vydavateľ
    Quintus Verlag
    Rok vydania
    2025
    Väzba
    mäkká
    Počet strán
    248
    ISBN10
    3969821126
    ISBN13
    9783969821121
    Série
    Anotácia
    Im Juni 2025 erscheint die 32. Ausgabe des Jahrbuchs Argonautenschiff, das von der 1991 gegründeten Anna-Seghers-Gesellschaft herausgegeben wird. Im Zentrum des Jahrbuches steht dieses Mal die Bedeutung der Romantikrezeption bei Anna Seghers und Christa Wolf: Warum haben sich beide Autorinnen – jeweils zu ihrer Zeit – mit Dichterinnen und Dichtern aus dieser Epoche beschäftigt? Anna Seghers hob z.B. in ihrer Rede Vaterlandsliebe auf dem Internationalen Schriftstellerkongress in Paris 1935 wichtige Repräsentantinnen und Repräsentanten der Epoche der Romantik hervor, wie Heinrich von Kleist und Karoline von Günderrode. Sie stand damit in Gegensatz zu dem marxistischen Literaturwissenschaftler Georg Lukács, der diese Epoche als „reaktionär“ und „dekadent“ bezeichnete. Dieses Verdikt galt auch in der DDR, wo Christa Wolf zusammen mit anderen Autorinnen und Autoren in der zweiten Hälfte der 1970er-Jahre die von Anna Seghers gelegte Spur aufgriff, u. a. in ihrem Roman Kein Ort. Nirgends (1979), in dem sie Günderrode und Kleist zusammentreffen ließ. Wie auch in den anderen Jahrbüchern wird die Verleihung des Anna Seghers-Preises dokumentiert, den 2024 der in Costa Rica geborene Schriftsteller Carlos Fonseca erhielt – und als deutschsprachiger Preisträger Johannes Herwig, mit dem erstmals ein Autor der Kinder- und Jugendliteratur ausgezeichnet wurde.