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Fröhliches Philosophieren

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Die Aphorismen dieses Buches formulieren Kants Grundfragen ironisch und zielen darauf ab, der Philosophie ihre Schwere und Tragik zu nehmen, die das abendländische Denken von Sokrates bis Marx prägt. Sie möchten „die Wahrheit zum Lachen bringen“ und uns von der obsessiven Leidenschaft für die Wahrheit befreien. Wissen wird als sprachliches Phänomen entlarvt, was nicht tragisch, sondern erfreulich ist. Die Frage „Was soll ich tun?“ kann nicht mehr mit den traditionellen Imperativen von Moses bis Marx beantwortet werden und erfordert eine Umformulierung klassischer ethischer Imperative im Sinne einer (unerträglichen) Leichtigkeit des Seins – unerträglich nur für die, die wahre Moral verkünden. Die Frage „Was darf ich hoffen?“ wandelt sich in „Wo wohnst Du?“, da die Hoffnung auf Seelenheil in der Ewigkeit durch das Streben nach irdischen Genüssen ersetzt wird. Der Mensch ist nach Nietzsche „ein Gelächter und eine schmerzliche Scham“, und es gibt viel zu lachen über die Absurdität menschlichen Verhaltens. Die Heiligen im Himmel schauen den Verdammten in der Hölle zu – eine ewige Qual. Das Fernsehen spiegelt diese Abgründe wider. Der Mensch wird oft zum Geld, zahlt mit sich selbst und findet dennoch „unendlich viel richtiges Leben im falschen“, wenn er sich von Ideologien und Brutalitäten nicht beeindrucken lässt.

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Fröhliches Philosophieren, Hans-Martin Lohmann

Jazyk
Rok vydania
2015
Väzba
(mäkká)
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Titul
Fröhliches Philosophieren
Jazyk
nemecky
Vydavateľ
edition fatal
Rok vydania
2015
Väzba
mäkká
Počet strán
172
ISBN10
3935147341
ISBN13
9783935147347
Série
Anotácia
Die Aphorismen dieses Buches formulieren Kants Grundfragen ironisch und zielen darauf ab, der Philosophie ihre Schwere und Tragik zu nehmen, die das abendländische Denken von Sokrates bis Marx prägt. Sie möchten „die Wahrheit zum Lachen bringen“ und uns von der obsessiven Leidenschaft für die Wahrheit befreien. Wissen wird als sprachliches Phänomen entlarvt, was nicht tragisch, sondern erfreulich ist. Die Frage „Was soll ich tun?“ kann nicht mehr mit den traditionellen Imperativen von Moses bis Marx beantwortet werden und erfordert eine Umformulierung klassischer ethischer Imperative im Sinne einer (unerträglichen) Leichtigkeit des Seins – unerträglich nur für die, die wahre Moral verkünden. Die Frage „Was darf ich hoffen?“ wandelt sich in „Wo wohnst Du?“, da die Hoffnung auf Seelenheil in der Ewigkeit durch das Streben nach irdischen Genüssen ersetzt wird. Der Mensch ist nach Nietzsche „ein Gelächter und eine schmerzliche Scham“, und es gibt viel zu lachen über die Absurdität menschlichen Verhaltens. Die Heiligen im Himmel schauen den Verdammten in der Hölle zu – eine ewige Qual. Das Fernsehen spiegelt diese Abgründe wider. Der Mensch wird oft zum Geld, zahlt mit sich selbst und findet dennoch „unendlich viel richtiges Leben im falschen“, wenn er sich von Ideologien und Brutalitäten nicht beeindrucken lässt.