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Birgit Recki

    13. jún 1954
    Kultur als Praxis
    Cassirer
    Bild und Reflexion
    Philosophie der Kultur - Kultur des Philosophierens
    Wozu ist das Böse gut?
    Welche Technik?
    • 2024

      Kants Kritik der Vernunft als Theorie der Freiheit

      Ein Parcours

      • 276 stránok
      • 10 hodin čítania

      Kants Theorie der menschlichen Freiheit geht über die Willensfreiheit hinaus und thematisiert auch die Freiheit des Erkennens, Wissens und Denkens. Er betont den Gebrauch des eigenen Verstandes und sieht in Kunst, Technik sowie der gesamten Kultur Ausdrucksformen dieser Freiheit. Das Buch untersucht die zentralen Aspekte von Kants Kritik der Vernunft und die verschiedenen Formen der Freiheit, die er in den Potenzialen des Menschen erkennt. Die Relevanz seiner Ideen wird besonders in den aktuellen gesellschaftlichen Krisen deutlich.

      Kants Kritik der Vernunft als Theorie der Freiheit
    • 2021

      In der Technik kulminiert die Frage nach der Differenz von Natur und Kultur. Zwei mächtige Denkmodelle suchen sie zu beantworten: Prometheus brachte dem Mängelwesen Mensch das Feuer, mit dem er Freiheit gegenüber einer stiefmütterlichen Natur gewann. Rousseau setzte dem entgegen, dass erst Kultur und Technik den Menschen auf die abschüssige Bahn einer zunehmenden Naturferne brachten. Wie ließe sich heute Technik als Teil einer dynamischen Natur verstehen, die den Menschen umfasst? Ausgehend von Immanuel Kant zeigt Birgit Recki, wie eine spekulative Naturphilosophie aussehen könnte, bei der die Natur als rationale Instanz die Freiheit des Homo Faber hervorbringt. Ihr Plädoyer für eine Technik, die sich als Kunst versteht, zielt auf die Überwindung der ontologischen Dualität zwischen Natur und Kultur: »Wir werden anders in die Natur hinein handeln, wenn wir sie als zweckmäßig denken.«

      Natur und Technik. Eine Komplikation
    • 2020
    • 2016

      Das Böse gehört zu den Begriffen, die das Denken radikal herausfordern. Die Aufgabe, das Böse philosophisch zu bedenken, stellt sich nicht zuletzt in den politischen Auseinandersetzungen, in denen „das Böse“ als Realität behauptet wird. Angesichts des als prekär empfundenen Status eines traditionellen Begriffs in zeitgenössischen Debatten schrieb der Vorstand der Stiftung „Forschungsinstitut für Philosophie Hannover“ 2015 die Preisfrage aus: »Wozu ist das Böse gut?« Die Frage zielt auf unsere Vorstellungen vom Bösen. Das Böse scheint ein häufig außerhalb der gewöhnlichen Erfahrungen angesiedeltes Phänomen zu sein. Es hat mit Unterbrechungen des Alltäglichen und Abweichungen von der Norm zu tun, auch mit Pathologisierung und Diabolisierung. Ist das Böse aber immer das, der oder die Andere? Welche Kontexte sind es, in denen wir uns ein Bild vom Bösen machen? Handelt es sich bei der Rede vom Bösen um Grenzziehungen zwischen verschiedenen Ordnungsmustern? Häufig ist die Aufmerksamkeit allein auf die interpersonale Trennlinie zwischen Gut und Böse gerichtet. Hat es etwas zu bedeuten, wenn die intrapersonale Dimension des Bösen ignoriert wird? Wer spricht wann und in welcher Absicht vom Bösen? Wem nutzt die Rede vom Bösen, wozu dient der Begriff des Bösen?

      Wozu ist das Böse gut?
    • 2014

      Der Band untersucht Ernst Cassirers Auffassung von Kunst als „symbolische Form“ und deren Bedeutung für die Kultur. Die Beiträge analysieren Cassirers ästhetischen Ansatz sowohl historisch als auch zeitgenössisch und beleuchten das kunsttheoretische Potenzial seiner Philosophie durch die Analyse einzelner Kunstwerke.

      Kunst als symbolische Form. Ernst Cassirers ästhetische Theorie
    • 2013

      Ernst Cassirer (1874–1945) wurde einschlägig bekannt mit seiner Philosophie der symbolischen Formen. Mit dieser Theorie der Kultur verbindet er den Anspruch auf eine »Grundlegung der Geisteswissenschaften«. Die Publikation des Nachlasses seit 1995 und der Hamburger Ausgabe von Cassirers gesammelten Werken seit 1998 läuteten eine Renaissance dieses wichtigen, besonders für die Kulturwissenschaften maßgeblichen Philosophen ein.

      Cassirer
    • 2012

      Seit dem Beginn der Publikation der 'Nachgelassenen Manuskripte und Texte' Cassirers (ECN) sowie der 'Gesammelten Werke' in der 'Hamburger Ausgabe' (ECW) ist über die Jahre ein zunächst stetiges, dann exponentielles Ansteigen der Forschungsliteratur zu Cassirer zu verzeichnen. In welchem Maße die Erwartung an eine nachholende Rezeption berechtigt ist, die auf Grund der unverbrauchten Aktualität dieses Werkes nichts Verspätetes hat, davon vermitteln die in diesem Band versammelten Beiträge einen imponierenden Eindruck.

      Philosophie der Kultur - Kultur des Philosophierens
    • 2009

      Freiheit

      • 119 stránok
      • 5 hodin čítania

      Der Band über „Freiheit“ soll den Begriff – seine Behauptung und Bestreitung – historisch und systematisch in der Darstellung exemplarischer Positionen exponieren. Ein Schwerpunkt liegt dabei auf der Problematisierung der Freiheit in den Kontroversen, die sich um den Anspruch auf Freiheit entwickelt haben, auf der Kontextualisierung der Freiheit in den Determinismen aller Provenienz; ein weiterer in der Darstellung konkurrierender Bestimmungen von Freiheit.

      Freiheit
    • 2006

      Kant lebt!

      Sieben Reden und ein Kolloquium zum 200. Todestag des Aufklärers

      • 221 stránok
      • 8 hodin čítania

      1784 stellte Kant fest, dass wir nicht in einem aufgeklärten Zeitalter leben, sondern in einem Zeitalter der Aufklärung. Diese Aussage war sowohl Kritik an den Verhältnissen seiner Zeit als auch ein Programm für die zivilisierte Menschheit. Der kritische Zeitgenosse unserer Tage könnte der ersten Hälfte dieser Diagnose zustimmen. Doch wie steht es um den Vernunftoptimismus, der uns die zweite Hälfte akzeptieren lässt? Die Frage nach der Aktualität der Vernunftaufklärung erfordert eine kritische Revision: Was hat uns Kant 200 Jahre nach seinem Tod zu sagen? Der vorliegende Band versammelt Beiträge einer Hamburger Redenreihe, die anlässlich des Kantjahres 2004 stattfand. Philosophen, Theologen, Politikwissenschaftler und Literaturwissenschaftler erörterten die Relevanz des Kantischen Denkens. Dabei wurden zentrale Themen seiner theoretischen und praktischen Philosophie behandelt: Kants reflektierter Wissensbegriff und seine Kritik an der Entmündigung durch Ideologien, seine Auffassungen von Freiheit und individueller Würde sowie seine Einsicht in die Notwendigkeit eines dauerhaften politischen Friedens. Diese Themen erweisen sich als unverbraucht und unverzichtbar, ebenso wie Kants Vertrauen in die Lebendigkeit der Vernunft und den Fortschritt der Geschichte.

      Kant lebt!
    • 2006

      In welchen Leistungen zeigt sich und zu welchem Ende berufen wir uns auf die Vernunft, deren kritische Analyse im Zentrum der Kantischen Philosophie steht? In 10 Aufsätzen entfaltet Birgit Recki wesentliche, oft wenig beachtete Aspekte des menschlichen Selbstverständnisses, die Kant in seiner Vernunftkritik berührt hat. Die Natur der Vernunft wird nicht nur verstandesbestimmt, sondern auch durch ein ethisches Naturverhältnis erkennbar. Dies geschieht im Verständnis des Zusammenspiels zwischen Vernunft und Gefühl im moralischen sowie ästhetischen Urteil, in der handlungstheoretisch begründeten Notwendigkeit der Fortschrittsidee und in der ethischen Entscheidung, sich vom Todesgedanken nicht beeindrucken zu lassen. Den Leitfaden der Beiträge bildet die Reflexion auf die Rolle der Urteilskraft. Zwei Beiträge lenken den Blick über Kant hinaus auf das Konzept einer „ästhetischen Bildung“ bei Friedrich Schiller und „das Naturschöne“ bei Georg Wilhelm Friedrich Hegel, wodurch die Nähe des deutschen Idealismus zu Kant beleuchtet wird. Themen umfassen Kant und die Aufklärung, Prinzipien des Handelns, Achtung vor der zweckmäßigen Natur, die Erweiterung der Kantischen Ethik, die Antinomie des Individuums, ästhetische und moralische Gefühle sowie die ästhetische Bildung zwischen Sensibilisierung und Distinktion.

      Die Vernunft, ihre Natur, ihr Gefühl und der Fortschritt