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Martin Altmeyer

    Die vernetzte Seele
    Auf der Suche nach Resonanz
    Ich werde gesehen, also bin ich
    Das entfesselte Selbst
    Im Spiegel des Anderen
    Psychodynamisch denken lernen
    • Psychodynamisch denken lernen

      Grundlinien Psychodynamischer Psychotherapie für Ausbildung und Praxis

      • 548 stránok
      • 20 hodin čítania

      Die AutorInnen vermitteln Grundlagen zur Entwicklung einer psychodynamischen Therapiehaltung und betonen die Bedeutung der Selbsterfahrung. Sie nutzen Kategorien wie Konflikt, Struktur, Trauma, Entwicklung und Mentalisierung, um die Dynamik psychischer Prozesse zu konzeptualisieren. Durch das Verstehen und Interpretieren unbewusster Prozesse nähern sie sich den Dialogformen und dem intersubjektiven Zusammenspiel in der therapeutischen Beziehung, bevor sie sich dem psychodynamischen Denken in Kunst, Kultur und Gesellschaft widmen. Die praktische Umsetzung dieser Konzepte in der Therapie wird in einem speziellen Band behandelt. Der Inhalt gliedert sich in mehrere Teile: Zunächst wird die Entfaltung einer psychodynamischen Therapiehaltung thematisiert, gefolgt von der Bedeutung der Selbsterfahrung in der Ausbildung und Praxis. Es wird untersucht, wie unbewusste Dynamiken von psychischen Prozessen konzeptualisiert und interpretiert werden können. Zudem wird psychodynamisches Denken in Literatur, Musik, Film und Gruppendynamik betrachtet. Schließlich wird die psychodynamische Psychotherapie im gesellschaftlichen Kontext beleuchtet, einschließlich der Herausforderungen in der modernen Psychoanalyse und der Relevanz in Krisenzeiten. Die Beiträge stammen von zahlreichen ExpertInnen, die verschiedene Aspekte der psychodynamischen Therapie und deren Anwendung in unterschiedlichen Bereichen beleuchten.

      Psychodynamisch denken lernen
    • Im Spiegel des Anderen

      Anwendungen einer relationalen Psychoanalyse

      Unter dem Blickwinkel einer relationalen Psychoanalyse betrachtet Altmeyer Eigenheiten der globalisierten Gegenwartsgesellschaft: die identitätsstiftende Bedeutung der Medien, den heimlichen Utopiegehalt der Biotechnologie, den Inszenierungscharakter postmoderner Gewalt, die interkulturellen Botschaften des Terrorismus, die gesellschaftliche Bedeutung der 68er-Generation – und nicht zuletzt Veränderungen im zeitgenössischen Denken der Psychoanalyse selbst: ihre Wende zur Intersubjektivität. Eine reflexiv gewordene Gesellschaft, so die Grundthese, bietet vielfältige Spiegel- und Resonanzräume, die für Prozesse der Identitätsbildung verwendet werden. Am narzisstischen Modus postmoderner Selbstfindung lässt sich freilich nicht nur eine Zeitdiagnose festmachen, sondern auch etwas über die intersubjektive Basis der Conditio humana erfahren: Das Selbst entsteht im Spiegel des Anderen.

      Im Spiegel des Anderen
    • Das entfesselte Selbst

      Versuch einer Gegenwartsdiagnose

      Der klassische Sozialcharakter hat sich diversifiziert. Heute tummelt sich auf den Bühnen moderner Kommunikationsgesellschaften ein buntes Gemisch – Influencer und Blogger, Gamer und Trader, Querdenker und Wutbürger, Verschwörungsgläubige und Satanisten, esoterische Sinn- oder Gottsucher, zudem engagierte Klima- und Sozialrebellen einer moralisch hochsensiblen wie politisch hellwachen Generation Z, die den Konsumismus der Generation X wie den Pragmatismus der Generation Y hinter sich lässt. Miteinander teilen all diese Gruppierungen einen gegenwartstypischen Hang zur performativen Selbstentfesselung: Zeigen wir der Welt, wer wir sind! In einer unruhigen Gegenwart mit ihrer Anhäufung bedrohlicher Krisen navigiert das entfesselte Selbst auf ambivalente Weise: psychisch zwischen innerer Befreiung und äußerer Enthemmung, soziokulturell zwischen Identitätshoffnungen und Zukunftsängsten, kosmopolitisch zwischen dem Menschheitsfortschritt einer zusammenwachsenden Welt und der totalitären Versuchung durch geschichtlich längst diskreditierte Ideologien, die der anschwellende Panpopulismus wieder aufleben lässt. Aus der Perspektive einer relationalen Psychoanalyse betreibt Martin Altmeyer zeitdiagnostische Aufklärung als Selbstaufklärung.

      Das entfesselte Selbst
    • Ich werde gesehen, also bin ich

      Psychoanalyse und die neuen Medien

      Im digitalen Zeitalter sind die Schaubühnen für Selbstdarstellung allgemein zugänglich geworden. Die Reservate des medialen Narzissmus, früher den Schönen, Reichen und Wichtigen vorbehalten, haben sich geöffnet. Heute kann jeder und jede sich öffentlich zeigen. Die Spiegel- und Echoräume der Medienwelt werden von immer mehr Menschen genutzt, um sich selbst mit dem eigenen Bild, den eigenen Gedanken und Gefühlen oder dem eigenen Werk einem interessierten Publikum zu präsentieren. Darauf verweisen die enorme Attraktivität von sozialen Netzwerken, der anhaltende Erfolg von interaktiven TV-Formaten oder auch die rasante Karriere des »Selfie«. Als universelles Kommunikationsmittel ist das Smartphone zum ständigen Begleiter des modernen Individuums geworden. Das Internet wird genutzt, um sich miteinander auszutauschen, aufeinander zu beziehen, voneinander abzugrenzen, gegeneinander in Stellung zu bringen – und nicht zuletzt, um Bestätigung, Anerkennung, Identität zu finden. Der Psychoanalytiker Martin Altmeyer untersucht, wie sich in der Mediengesellschaft mit der sozialen Lebenswelt auch das Seelenleben verändert. Und zwar aus der Sicht einer zeitgemäßen »Wissenschaft vom Unbewussten«, welche nicht mehr allein das Triebleben, wie noch zu Freuds Zeiten, sondern die Beziehung des Einzelnen zu sich selbst und zur Welt aufzuklären versucht – einschließlich der dunklen Seiten der menschlichen Psyche.

      Ich werde gesehen, also bin ich
    • Auf der Suche nach Resonanz

      Wie sich das Seelenleben in der digitalen Moderne verändert

      Das Alltagsleben und die Mentalität wurden durch die digitale Moderne grundlegend verändert. Martin Altmeyer untersucht, wie psychosoziale Veränderungen in unseren Kommunikationsgesellschaften sichtbar werden. Im Internetzeitalter wird das Seelenleben stark vom Wunsch nach zwischenmenschlicher Kommunikation geprägt, von der Sehnsucht nach Spiegelung und dem Verlangen, von anderen gesehen und gehört zu werden. Wir sind ständig aktiv: twittern, chatten, mailen, bloggen, hashtaggen, googeln und downloaden. Wir posten Selfies und füllen unsere Facebook-Seiten, während wir die Bildtechniken von Instagram nutzen. Jugendliche und Heranwachsende schauen begeistert Realityshows oder nehmen selbst daran teil und sind ständig auf ihren Smartphones, um keine Nachricht zu verpassen. Warum verhalten wir uns so? Aus narzisstischen Motiven? Weil wir nach Aufmerksamkeit und Kommunikation streben? Oder weil wir manipuliert und medienabhängig sind, wie Kritiker behaupten? Die Antwort liegt in einem grundlegenden Motiv: Wir suchen Umweltresonanz, und die Befriedigung dieser Resonanzbedürfnisse ist identitätsstiftend – von Geburt an und ein Leben lang.

      Auf der Suche nach Resonanz
    • Die vernetzte Seele

      • 372 stránok
      • 14 hodin čítania

      Kein Mensch steht für sich allein. Wir sind soziale Wesen. Innen- und Außenwelt sind eng miteinander verschränkt. Subjektivität ist intersubjektiv vermittelt. So lauten die humanwissenschaftlichen Einsichten, die im psychoanalytischen Pluralismus schulenübergreifend wachsen und die therapeutische Praxis verändern. Die moderne Psychoanalyse widmet sich Fragen der Bindung, der Beziehung, des Verhältnisses von Selbst und Anderem. Die international renommierten Autoren kommen aus der Psychoanalyse, der Säuglings- und Bindungsforschung und der Sozialphilosophie. Aus unterschiedlichen Richtungen nähern sie sich dem Rätsel der „vernetzten Seele“. Gemeinsam ist ihnen die Auffassung einer mit der sozialen Umwelt verbundenen Natur der individuellen Psyche. Mit Beiträgen von Thomas Ogden, Jessica Benjamin, Marcia Cavell, Donna Orange / Robert Stolorow / George Atwood, Lewis Aron / Adrienne Harris, Joel Whitebook und Beatrice Beebe / Frank Lachmann (aus den USA), Jean Laplanche und André Green (aus Frankreich), Werner Bohleber, Michael Buchholz, Axel Honneth (aus Deutschland), eingeführt und kommentiert von Martin Altmeyer und Helmut Thomä.

      Die vernetzte Seele