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Ulrich Pfarr

    Staatsgalerie Stuttgart: Funny Cuts
    Franz Xaver Messerschmidt
    • Kaum ein bildhauerisches Œuvre vermag so zu frappieren und immer neue Aktualität zu gewinnen wie das des Franz Xaver Messerschmidt. Mit seinem Schaffen wandte er sich radikal von den Erwartungen des Umfelds ab, in dem er soeben noch glänzend Karriere gemacht hatte: Nicht die Aufträge des Wiener Kaiserhofs, sondern eine Serie teils bizarr grimassierender Büsten sichert seinen Ruhm. Sind dies Werke ohne Inneres, oder sind in sie Charakterzüge und im Selbstversuch erfasste Affektbewegungen eingeprägt? Vom Exempel für die Physiognomik Lavaters über die 'Kunst der Geisteskranken' bis zum freien Markt – Messerschmidt wurde stets für kontroverse Themen vereinnahmt. Den Schlüssel zu dieser Rezeptionsgeschichte liefert die innovative Untersuchung seiner 'Köpfe' mit Hilfe eines Messsystems der klinischen Psychologie, dessen Vorgeschichte in die Kunsttheorie des 18. Jahrhunderts reicht. Erstmals werden die Begegnungen Messerschmidts mit dem Wunderarzt Mesmer und dem Rationalisten Nicolai kritisch analysiert. Leben und Werk des Künstlers spiegeln eine Verschiebung der Grenzen zwischen Kunst und Wissenschaft, 'Geisterseherei' und Vernunft im Diskurs der Aufklärung wider.

      Franz Xaver Messerschmidt
    • Staatsgalerie Stuttgart: Funny Cuts

      Cartoons und Comics in der Zeitgenössischen Kunst: Exhibition at Staatsgalerie Stuttgart, 4th December 2004-17th April 2005

      • 143 stránok
      • 6 hodin čítania

      Das Buch untersucht die Entwicklung von Comics und Cartoons in der zeitgenössischen Kunst, beginnend mit der Pop-Art, die durch Künstler wie Andy Warhol und Roy Lichtenstein die Grenzen zwischen Hoch- und Niedrigkultur herausforderte. Diese Künstler nutzten motivische Zitate aus populären Comics, um eine bahnbrechende Konfrontation zu schaffen. In den 1960er Jahren wandte sich die Verwendung von Comics einer sozialkritischen Perspektive zu, wie sie in den Arbeiten von Erró, Hervé Télémaque und Öyvind Fahlström sichtbar wird. In den 1970er Jahren thematisierten amerikanische 'Comix' gesellschaftliche Tabuthemen wie Sexualität und Gewalt und entdeckten das subversive Potenzial der Comic-Welten für die bildende Kunst. Inspiriert von der Punk-Kultur setzten Künstler wie Mike Kelley und Raymond Pettibon das Erzählerische des Comics an der Schnittstelle von bildender Kunst und Literatur um. Jüngere Künstler hinterfragen politische und soziale Realitäten sowie ihre eigene Identität durch das mythologische Potenzial von Comics und Animationen und schaffen neue virtuelle Identitäten in der Videokunst. Zu den vertretenen Künstlern gehören Yoshitaka Amano, Angela Bulloch, Marcel Dzama, Tim Eitel, Erró, Inka Essenhigh, Mike Kelley, Roy Lichtenstein, Takashi Murakami und viele andere.

      Staatsgalerie Stuttgart: Funny Cuts