Die Labrador Halbinsel liegt im Nordosten Kanadas. Gerhard und Helga haben das Land mit dem Auto, dem Schiff und dem Flugzeug in insgesamt fünf Monaten zweimal bereist. Ein Höhepunkt war der Besuch der Inuit-Dörfer Nain und Ivujivik weit im Norden der baumlosen Tundra. Die älteren Bewohner dort können sich noch an die dunklen Winter in den Iglus erinnern. Auch bei den Cree-Indianern verbringen die Reisenden viel Zeit. Die Cree bewiesen viel Verhandlungsgeschick mit den landnehmenden Stromkonzernen, und können deshalb ihr traditionelles Leben wieder pflegen. Die arktische Schönheit und die Begegnungen mit den Menschen der angestammten Ethnien in der unendlichen Einsamkeit am Rande der Zivilisation waren für das reisende Paar sehr bewegend.
Gerhard Rötzer Knihy





Von 2003 bis 2005 reisten der Autor und die Fotografin Helga Hantschel einmal um die Welt. Ihre Eindrücke hielten sie in dem erfolgreichen Buch „Hinter dem Horizont“ fest. Fast zehn Jahre später traten sie in ihre eigenen Fußstapfen und folgten ihrer ersten Reiseroute ein weiteres Mal. Obwohl manche Strecken schon bekannt waren, blieb doch jede Fahrt hinter den Horizont wiederum ein Wagnis. Morsche Brücken, verschüttete Straßen, hunderte Kilometer Einsamkeit und extreme Temperaturen waren die Normalität. Das hohe Maß an Korruption in vielen Ländern zählt ebenso zu den Erfahrungen, wie die meist freundlichen Menschen vor Ort. Die gelebte kulturelle Vielfalt steht im Fokus der Berichte, aber ebenso naturnahe Reiseziele, die fortschreitende weltweite Umweltgefährdung und die ungewisse politische Zukunft repräsentativer Schwellenländer.
Der Autor Gerhard Rötzer und die Photgraphin Helga Hantschel leben seit Jahren in Argentinien, direkt an den Anden. Patagonien ist für sie eine außergewöhnliche, naturbelassene Landschaft, in ihrer Vielfältigkeit zwischen Atlantik und Pazifik unübertroffen. Nach vielen Fahrten und langen Aufenthalten zu allen Jahreszeiten ist dieses Buch entstanden. Das Land, die heutige Gesellschaftstruktur sowie der geschichtliche Verlauf sind umfassend beschrieben und bebildert. Das Autorenduo hat auf seinen Reisen das durch die internationale Industriekonzerne verursachte Gefährdungspotenzial vor Ort recherchiert und dokumentiert. Gastbeiträge ergänzen und vertiefen den Inhalt. Ein Buch zur Landeskunde sowie Planung und Durchführung einer individuellen Reise. Die fesselnden Erlebnisberichte und die atemberaubenden Bilder machen es auch zu einer kurzweiligen und zugleich informativen Lektüre.
Südamerika, südlich des 20. Breitengrades, ist eine der vielfältigsten und aufregendsten Regionen der Erde. Nach einer mehrjährigen Weltreise kehrten wir mit unserem bewährten Toyota zurück und bereisten vierzehn Monate lang Argentinien, Chile, Bolivien und Paraguay. Wir durchquerten geschichtsträchtiges Land auf der argentinischen Puna und dem bolivianischen Altiplano, inmitten der majestätischen Anden, wo die indigene Bevölkerung noch eine bedeutende Rolle spielt. Begleitet von Moskitos in der heißen Regenzeit, erkundeten wir den kaum erschlossenen Chaco von Bolivien nach Paraguay. Besonders überraschend war die Begegnung mit gut organisierten, deutschsprachigen Mennoniten. Ein mehrmonatiger Aufenthalt im winterlichen Patagonien stellte eine kleine Mutprobe dar, da Versorgungsengpässe aufgrund unbefahrbarer Straßen häufig sind. Die alten Estancias erinnern an die einst mutigen europäischen Pioniere, während die Pampas durch extensive Schafzucht überweidet werden. Viele Flächen sind aufgegeben, und die verbliebenen Menschen haben sich auf wenige subventionierte Stützpunkte zurückgezogen. Der unersetzliche Wert des Wassers bleibt ein zentrales Thema, insbesondere in den ariden Zonen entlang der Anden oder als begehrliche Ressource im südlichen Chile, wo ein Konflikt zwischen Naturschützern und der Energie- sowie Minenindustrie tobt. Die besonders anregenden Abschnitte sind für Selbstfahrer beschrieben, mit Koordinaten zur vere
Wie bei Christopher Columbus und Marco Polo geht es bei Gerhard Rötzer nur um Eines. Die Welt zu entdecken: „Die Streckenführung über Land entspricht ca. 100.000 km. Der Toyota Landcruiser hat die z. T. unglaublichen Straßenverhältnisse ohne Schaden überstanden. Die Route war, insbesondere in Asien, durch Umgehung der politisch instabilen Länder, vorgegeben. Mittlerweile ist eine Durchquerung des Iran nicht mehr zu empfehlen. Vielleicht war das die letzte Reise dieser Art in der nächsten Zukunft. Wie an einer Perlenkette haben sich die Highlights in den unterschiedlichen Kulturkreisen aneinandergereiht. Die vielen, sehr intensiven Gespräche mit liebenswerten Menschen vor Ort haben mir Einsichten in geschichtliche und gesellchaftspolitische Zusammenhänge eröffnet. Das Material habe ich aufgearbeitet und mit Bildern illustriert.“ Der Inhalt eignet sich auch als Basismaterial für Ihre zukünftigen Reiseplanungen. Bilder, Landkarten und Empfehlungen geben Ihnen für entfernte Ziele mehr Planungssicherheit für Ihre eigene Expedition, Ihr persönliches Abenteuer.