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Dagmar Schmelzer

    Zum "spatial turn" in der Romanistik
    Wegmarken der spanischen Literatur des 21. Jahrhunderts
    • Das Interesse an Spanien als Ehrengast der Frankfurter Buchmesse 2022 ist groß. Diesem Umstand trägt der vorliegende Band mit einer Bestandsaufnahme der spanischen Literatur im noch jungen 21. Jahrhundert Rechnung. Die von renommierten Literatur- und Kulturwissenschaftlerinnen und -wissenschaftlern vorgelegten Einzelinterpretationen stellen speziell für deutsche Leserinnen und Leser rund zwanzig markante narrative Werke aus zwei Jahrzehnten vor. In ihrer Zusammenschau bilden sie möglichst repräsentativ das Gesamtspektrum vom Bestseller zum Geheimtipp, von Romanen schon bekannter zu solchen noch junger Autorinnen und Autoren, die zudem in den vier wichtigsten Sprachen Spaniens schreiben. Ergänzt werden diese Einzelwerkanalysen durch drei Beiträge, die einen Einblick in die Entwicklung der spanischen Lyrik, des Theaters sowie des Buchmarktes geben. Als erste Hinführung soll dieser Band neugierig machen auf eine eigene Lektüre der spanischen Literatur der Gegenwart.

      Wegmarken der spanischen Literatur des 21. Jahrhunderts2022
    • Zum "spatial turn" in der Romanistik

      • 400 stránok
      • 14 hodin čítania

      Die in den Kulturwissenschaften unter dem Label spatial turn geführte Diskussion hat verstärkt Fragen über die grundlegende Bedeutung des Räumlichen sowie über die Funktion räumlicher Strukturen für die Konstitution von Sprache und Gesellschaft ausgelöst. Dieser Band dokumentiert die Rezeption interdisziplinärer raumtheoretischer Perspektiven in der Romanistik. Das vorgestellte Panorama sprach-, literatur- und kulturwissenschaftlicher Untersuchungsfelder umfasst Alte und Neue Romania. Die Beiträge befassen sich mit der literarisch-historiographischen und werbestrategischen Funktionalisierung von Raum, seiner Bedeutung im Übersetzungsprozess, im (Fremd-)Spracherwerb sowie mit der methodischen Umsetzung in der wissenschaftlichen Theoriebildung. Das Erkenntnispotenzial dieses Neuentwurfes von einem dynamischen Raum, der in der Gesellschaft tagtäglich neu ausgehandelt wird und sich nicht mehr als koloniales bzw. nationalstaatliches Container-Raumkonzept begreifen lässt, wird kritisch hinterfragt.

      Zum "spatial turn" in der Romanistik2009