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Sabine Dreßler

    Andererseits
    • Erschrocken erkennt eine junge Frau eines Sonntagabends, wie sehr ihr WG- und Single-Leben dem der Kommissare im „Tatort“ ähnelt, und beschließt, nach Neuseeland auszuwandern. Dort arbeitet sie als Fleischerin, Zimmermädchen und Greenpeace-Aktivistin, reist low budget mit skurrilen Typen und entdeckt die melancholischen Seiten des vermeintlichen Paradieses. In achtzehn Reiseerzählungen verbindet die Autorin Autobiografisches mit Anekdoten über Land und Leute. Humorvoll und scharfsinnig schildert sie das Leben einer Ausreißerin in Neuseeland und reflektiert selbstironisch über die Mittzwanziger-Generation, die an traditionellen Lebenswegen scheitert und ihre Suche nach neuen Wegen zum Lebensinhalt erhebt. Therese hingegen spricht ungern mit Menschen und zieht es vor, sie in Tortendiagramme zu pressen. Beziehungen erträgt sie nur, wenn der andere sie nicht braucht, und sie hasst ihren Chef. Als sie erfährt, dass sie schwanger ist, will sie abtreiben, bevor der Zellklumpen ein Gesicht bekommt. Da jedoch niemand ihre Ängste versteht, wird sie Mutter und gibt ihr Bestes. Mit feiner Situationskomik nimmt die Autorin die Erwartungen an Mütter in unserer Gesellschaft aufs Korn und zeichnet das Portrait einer Eigenbrötlerin, deren persönliches Scheitern berührt. Therese wächst einem ans Herz, und man leidet mit ihr, während man sich köstlich amüsiert.

      Andererseits