Der Fluss der Zeit
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Pascal Mercier, pseudonym Petera Bieriho, je švajčiarsky spisovateľ a filozof. Vo svojej tvorbe sa Mercier ponára do zložitých otázok ľudskej existencie, identity a hľadania zmyslu v chaotickom svete. Jeho próza je známa svojou introspektívnou hĺbkou, filozofickou rezonanciou a schopnosťou zachytiť jemné nuansy ľudskej psychiky. Mercier často skúma témy pamäti, straty a cesty za poznaním.







Simona Leylanda od detstva fascinujú jazyky. Proti vôli svojich rodičov sa stane prekladateľom a rozhodne sa postupne naučiť všetky jazyky Stredomoria. Z Londýna nasleduje svoju manželku Liviu do Terstu, kde zdedila vydavateľstvo. V meste významných literárnych osobností verí, že našiel ideálne miesto pre svoju prácu – až kým ho lekárska chyba nevyvedie z miery. No potom sa z domnelej katastrofy stane zlomový bod, ktorý mu umožní opäť úplne zmeniť svoj život. Pascal Mecier ani tentoraz nezaprel svoj neutíchajúci záujem o reflexiu hraničných situácií v živote človeka a o úlohu slova v nich. Jeho najnovší román je vyznaním lásky k slovu, ktoré má moc spustiť v ľudskej existencii tie najneočakávanejšie pohyby. Opäť sa mu podarilo napísať filozofický román, ktorý je rovnako dojímavý ako Nočný vlak do Lisabonu.
„Bildung beginnt mit Neugierde. Man töte in jemandem die Neugierde ab, und man nimmt ihm die Chance, sich zu bilden. Neugierde ist der unersättliche Wunsch zu erfahren, was es in der Welt alles gibt.“ „Der Gebildete ist einer, der ein möglichst breites und tiefes Verständnis der vielen Möglichkeiten hat, ein menschliches Leben zu leben.“
Über die Würde als Lebensform – von einem der bedeutendsten deutschsprachigen Philosophen und Romanciers Was ist das eigentlich, die Würde? Der bekannte Philosoph und Romancier Peter Bieri (›Nachtzug nach Lissabon‹) hat sie zum Gegenstand seines Nachdenkens gemacht. Unter Rückgriff auf eigene Erlebnisse und anhand von Beispielen aus der Literatur erforscht er die Würde nicht als Recht oder als Eigenschaft, sondern als eine bestimmte Art zu leben. Drei Fragen geben dabei den Rahmen ab: Wie behandeln mich die anderen? Wie stehe ich zu den anderen? Wie stehe ich zu mir selbst? Die philosophische Antwort, so stellt sich heraus, ist eine Antwort auf die fundamentale Frage, was das für ein Leben ist, das wir als Menschen leben müssen. Eine so lebendige wie klare Analyse eines der wesentlichen Begriffe unseres Menschseins, ein reiner Lesegenuss.
Der Philosoph und Schriftsteller Peter Bieri alias Pascal Mercier geht zentralen Fragen des menschlichen Lebens nach. Wir wollen über unser Leben selbst bestimmen. Davon hängen unsere Würde und unser Glück ab. Doch was genau bedeutet das? Unser Denken, Fühlen und Tun ergibt sich aus den Bedingungen einer Lebensgeschichte. Was heißt es, dass wir trotzdem Einfluss auf unser Leben nehmen können, sodass es uns nicht einfach nur zustößt? Was für eine Rolle spielt dabei Selbsterkenntnis? Wann sind die Anderen eine Hilfe für Selbstbestimmung und wann ein Hindernis? Wie hängen Selbstbestimmung und kulturelle Identität zusammen? Und welche Bedeutung hat die Literatur für all das? Bieris Überlegungen in diesem Buch sind eine Fortführung seiner Betrachtungen in „Das Handwerk der Freiheit“ (2001).
Raimund Gregorius, liebevoll "Mundus" genannt, ist ein Lateinlehrer an einem Berner Gymnasium, der aus dem Gleichgewicht geraten ist. An einem regnerischen Morgen sieht er eine Frau auf einer Brücke, die einen Brief zerknüllt und möglicherweise springen will. Er eilt ihr zur Hilfe, doch sie antwortet nur mit "Português" und kritzelt ihm eine Telefonnummer auf die Stirn, bevor sie verschwindet. Diese Begegnung löst in Gregorius eine tiefgreifende Veränderung aus. Er flieht aus seinem gewohnten Leben, inspiriert von den Worten des portugiesischen Arztes und Poeten Amadeu de Prado: "Wenn es so ist, dass wir nur einen kleinen Teil von dem leben können, was in uns ist -- was geschieht mit dem Rest?" Diese Fragen führen ihn auf eine Reise nach Portugal, wo er die Gedankenwelt des Arztes und Widerstandskämpfers gegen das Salazar-Regime erkundet. Gregorius wird mit existenziellen Fragen konfrontiert, die ihn tief berühren und ihn in die Grenzregionen seiner Persönlichkeit führen. Der Roman, der mit den philosophischen Überlegungen de Prados spielt, wird mit Werken von Nabokov, Kafka und Umberto Eco verglichen. Mercier schafft eine betörende, melancholische Erzählung, die den Leser auf eine herausfordernde Rückfahrt vorbereitet.
Raimund Gregorius es profesor de lenguas clásicas, un hombre culto. Un buen día, de repente, sale de su clase y tma un tren a Lisboa. En su equipaje hay un tomo de reflexiones filosóficas escritas por un médico portugués: Amadeu Prado. Fascinado por el libro, Gregorius decide averiguar todo lo relacionado con el autor. Amadeu Prado era el hijo de un austero juez que se suicidó durante el régimen de Salazar. Se convirtió en médico con el propósito de ayudar a los pobres y gozó de una enorme popularidad en su barrio hasta el día en que el odiado jefe de policía cayó enfermo ante su puerta y él le salvó la vida. Gregorius, obsesionado con la filosofía y la vida de Prado, pasa tiempo en Portugal con el propósito de conocer a todos aquellos amigos y familiares que puedan contarle su historia. En gran medida, Gregorius es la antítesis de Prado, un hombre inquieto, capaz de desafiar los puntos de vista ortodoxos. Ahora, a través de su influencia póstuma, el prudente maestro de escuela es movido a la acción. Tren nocturno a Lisboa es una lectura memorable y perturbadora que plantea cuestiones atemporales acerca de la vida, la soledad y la muerte.
It all starts with the death of Martijn van Vliet's wife. His grief-stricken young daughter, Lea, cuts herself off from the world, right up until the day that she hears a snatch of Bach being played on a violin by a busker. Transfixed by the sweet melody, she emerges from her mourning, vowing to learn the instrument. Lea's all-consuming passion is matched by talent, and she becomes one of the finest players in the country - but as her fame blossoms, her relationship with her father only withers. Desperate to hold on to Lea, Martin is driven to commit an act that threatens to destroy both him and his daughter.