In Berlin leben seit über 150 Jahren Menschen aus Rumänien. Diese Gruppe, die rumänische Diaspora, ist heute heterogener denn je. Und sie wächst weiter an. Die Studie untersucht, wie Menschen aus Rumänien in Berlin leben. Sie erkundet die Orte dieser Diaspora und legt ihre vielfältige Geschichte in dieser Stadt frei. Dass die heutige rumänische Diaspora in Berlin eine neue Form migrantischen Lebens ist, wird anhand von Ergebnissen einer Umfrage zur sozialen Situation der MigrantInnen, ihrer Integration in Berlin und ihrer Beziehung zum Herkunftsland Rumänien dargestellt. Mit einem kritischen Blick auf die rumänische Diaspora-Politik eröffnet sich die Frage, ob die Diaspora den dringend nötigen politischen Wandel in Rumänien selbst in die Hand nehmen wird. Auch von Berlin aus.
Janka Vogel Poradie kníh






- 2018
- 2016
Die Umsetzung der Bologna-Reform in Deutschland
Ein diskursanalytischer Essay
Der Essay untersucht die Auswirkungen der Bologna-Erklärung anlässlich ihres zehnjährigen Jubiläums und beleuchtet die vielfältigen Diskussionen, die sich um ihre Ergebnisse ranken. Kritische Stimmen sowie Vorschläge zur Weiterentwicklung werden thematisiert, während die Hochschulforschung Bologna zunehmend als zentrales Thema betrachtet. Die Analyse umfasst auch die Perspektiven politischer Entscheidungsträger und Hochschulen, die aktiv an der Debatte über die Erfolge und Misserfolge des Bologna-Prozesses teilnehmen.
- 2016
Mircea Eliade, ein bedeutender Religionshistoriker und -philosoph des 20. Jahrhunderts, wird in diesem Essay als einer der größten Rumänen gewürdigt. Die Arbeit beleuchtet jedoch nicht nur seine Studien zu Religionen, sondern strebt auch an, Eliades Gesamtwerk zu erfassen. Obwohl sie nicht alle Aspekte seiner Schriften abdecken kann, bietet sie einen wertvollen Beitrag zu einem tiefergehenden Verständnis seiner Gedanken und Ideen. Die Analyse basiert auf einem akademischen Kontext und reflektiert die Bedeutung Eliades in der Literaturwissenschaft und Kulturgeschichte.
- 2015
Die Arbeit untersucht die Bedeutung von Meinungsumfragen in Rumänien, insbesondere im Kontext historischer Persönlichkeiten. Im Jahr 1999 wurden in einer Umfrage die einflussreichsten Figuren der rumänischen Geschichte ermittelt, wobei der Walachenfürst epe 4,1 Prozent der Stimmen erhielt. Diese Platzierung zeigt seine Relevanz im Vergleich zu anderen wichtigen Persönlichkeiten wie Stefan dem Großen und Carol I. Die Studie beleuchtet die kulturellen und historischen Implikationen solcher Umfragen und deren Einfluss auf das nationale Selbstverständnis.
- 2014
Die kulturgeschichtliche Abhandlung über die Bukowina beleuchtet die Region als ein lebendiges Zeugnis rumänischer Vergangenheit, insbesondere in der Zeit der Ceaüescu-Diktatur. Der Historiker Octavian Lupu thematisiert die Bestrebungen Rumäniens nach nationaler Unabhängigkeit und reflektiert den vorherrschenden antiwestlichen, insbesondere anti-österreichischen, Geist der 1980er Jahre. Seine kritische Einschätzung der österreichischen Annexion und der Habsburger Herrschaft zeigt die komplexe historische Beziehung der Bukowina zu Rumänien und deren kulturelle Identität.
- 2014
Die Erzählung bietet einen tiefen Einblick in die widersprüchliche Welt eines Dorfes, geprägt von alltäglichen Herausforderungen und erschreckenden Misshandlungen. Aus der Perspektive des Sohnes eines Leibeigenen wird die Schwere der bäuerlichen Arbeit und die damit verbundenen Leiden eindringlich geschildert. Mit autobiographischen Zügen fesselt das Werk den Leser und konfrontiert ihn mit der brutalen Realität des Lebens auf dem Balkan. Die Mischung aus Unterhaltung und verstörenden Elementen lässt einen bleibenden Eindruck zurück.
- 2014
Roma aus Rumänien in Deutschland
Integration durch Bildung statt Ablehnung durch Vorurteile
Die Examensarbeit untersucht interkulturelle Aspekte in der Pädagogik und beleuchtet deren Bedeutung für die Bildungsarbeit. Sie analysiert verschiedene Ansätze und Konzepte, die in der interkulturellen Erziehung Anwendung finden, und bewertet deren Wirksamkeit. Die Arbeit stützt sich auf aktuelle Forschungsergebnisse und bietet praxisnahe Empfehlungen für die Integration interkultureller Elemente in Bildungseinrichtungen. Mit einer Note von 1,4 hebt sich die Arbeit durch ihre fundierte Analyse und praxisorientierten Ansätze hervor.
- 2014
Der Essay analysiert die Zuwanderungsdebatte in Deutschland seit der Einführung der Personenfreizügigkeit für rumänische und bulgarische Arbeitnehmer ab 2014. Er beleuchtet die Herausforderungen im Zusammenhang mit sozialen Sicherungssystemen und die zentrale Rolle des Europäischen Gerichtshofs (EuGH) bei der Auslegung des Unionsrechts.
- 2013
Transnationale Familien in Rumänien
Die Situation von Kindern und Jugendlichen in Dorohoi, deren Eltern im Ausland arbeiten
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Die Bachelorarbeit untersucht die aktuellen Wanderungsbewegungen innerhalb Europas, die durch wirtschaftliche Frustration und die Suche nach besseren Perspektiven motiviert sind. Fokussiert auf Zuwanderer aus Ländern wie Spanien, Portugal, Griechenland, Polen, Ungarn und Rumänien, beleuchtet die Arbeit die Berichterstattung deutscher Leitmedien und die damit verbundenen gesellschaftlichen Diskussionen. Die Analyse zeigt, wie diese Bewegungen im Kontext der europäischen Integration und der sozialen Herausforderungen wahrgenommen werden.
- 2013
Im Jahr 1844 in Frankfurt am Main beginnt ein Mann an einem kalten Winterabend, ein leeres Schreibheft in ein Bilderbuch für seinen Sohn zu verwandeln. Er füllt die Seiten mit eigenen Zeichnungen und aquarellierten Bildern, ergänzt durch Verse. Diese kreative Schaffensphase spiegelt nicht nur die liebevolle Beziehung zwischen Vater und Sohn wider, sondern auch den Bildungsansatz der Zeit, der die Bedeutung von Bildern und Sprache in der kindlichen Entwicklung betont. Die Arbeit thematisiert die Verbindung von Kunst und Erziehung im historischen Kontext.