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Julia Lipkina

    Bildung jenseits von Krisen?
    Jugend - Lebenswelt - Bildung
    • Jugend - Lebenswelt - Bildung

      Perspektiven für die Jugendforschung in Österreich

      • 463 stránok
      • 17 hodin čítania

      Der Band bietet einen umfassenden Überblick über die Geschichte der österreichischen Jugendforschung und versammelt aktuelle theoretische sowie empirische Arbeiten. Er beleuchtet sowohl grundlegende als auch anwendungsorientierte Beiträge, die zentrale Themen für die Lebenswelt von Jugendlichen und jungen Erwachsenen abdecken, darunter Familie, Bildung, soziale und berufliche Übergänge, Identitäten, Gesundheit, Migration, Benachteiligung, Medien, Werte, Jugendarbeit und Jugendhilfe. Die Beiträge reichen von historischen Schwerpunkten der Jugendforschung in Österreich über Herausforderungen für Jugendliche in einer europäischen Lebens- und Lernlandschaft bis hin zu konzeptionellen und methodischen Ansätzen. Es werden quantitative und qualitative Forschungsmethoden vorgestellt, die die Identitätsentwicklung, politische Orientierungen, Gesundheitsbewusstsein und das zivilcouragierte Handeln von Jugendlichen untersuchen. Darüber hinaus werden spezifische Lebenssituationen von Jugendlichen betrachtet, einschließlich der Mediennutzung sozial benachteiligter Heranwachsender und der Herausforderungen von Jugendlichen mit Lernschwierigkeiten. Der Band thematisiert auch Übergänge in Studium und Beruf sowie die Rolle von Jugendarbeit und Jugendhilfe. Schließlich werden der aktuelle Stand und der Entwicklungsbedarf der Jugendforschung in Österreich sowie Perspektiven für die zukünftige Jugendforschung und -politik aufgezeigt.

      Jugend - Lebenswelt - Bildung
    • Bildung jenseits von Krisen?

      Anfragen und Perspektiven der qualitativen Bildungs- und Biographieforschung

      In der Erziehungswissenschaft werden biographische Bildungsprozesse überwiegend als Transformationen des Welt- und Selbstverhältnisses aus Anlass krisenhafter Erfahrungen untersucht. In letzter Zeit hat sich die Kritik dieses Verständnisses jedoch intensiviert, da sich die Vielfalt an Bildungsanlässen und -bewegungen innerhalb von Lebensgeschichten so nur unzureichend berücksichtigen lässt. Anfragen an konzeptionelle Engführungen, die entstehen, wenn biographische Bildungsprozesse ausschließlich als durch Krisen ausgelöst betrachtet werden, sind ebenfalls Gegenstand der im vorliegenden Band versammelten Beiträge. Sie beleuchten bestehende Annahmen, entwickeln neue Perspektiven und entfalten sie durch differenzierte empirische Analysen. Auf diese Weise lädt der Band dazu ein, bildungstheoretische Konzeptualisierungen für die qualitative Bildungs- und Biographieforschung zu überdenken und über drängende Fragen der Transformativität, Relationalität und Normativität nachzudenken.

      Bildung jenseits von Krisen?