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Volker Haase

    Systemisches Aggressionsmanagement
    Philosophie und Autobiografie
    Zeitschrift für Didaktik der Philosophie und Ethik (ZDPE)/ZDPE Ausgabe 01/2023
    • Die vorliegende Untersuchung beschäftigt sich mit dem Einsatz autobiografischer Erzähltexte im Philosophie- und Ethikunterricht. Fachdidaktischen Perspektiven geht ein umfangreicher Theorieteil voran. Behandelt werden darin u. a. folgende Fragen: • Auf welche Weisen können sich Menschen autobiografisch verstehen und inszenieren? • Wie lassen sich philosophische Standpunkte mit autobiografischen Mitteln verdeutlichen? • Welche Denkoperationen ergeben sich aus der Arbeit mit autobiografischem Material? • Welche autobiografischen Textsorten eignen sich als Medien philosophischen Denkens? • Welche moralischen Funktionen übernimmt autobiografisches Erzählen im Alltag? In diesem Kontext legt der Verfasser innerhalb der fachdidaktischen Literatur die bislang differenzierteste Darstellung von Gestaltungsprinzipien autobiografischer Texte vor. Zusammenhänge zwischen autobiografischem Erzählen und Philosophieren illustriert er durch zahlreiche Beispiele aus der philosophischen Tradition. Der fachdidaktische Teil der Arbeit konzentriert sich daraufhin auf folgende Aspekte: • Welche entwicklungspsychologischen Bedingungen hat autobiografisches Erzählen? • Was bedeutet „Autobiografische Narrationskompetenz“? • Wie können Techniken eines „Autobiografischen Philosophierens“ trainiert werden? • Wie lassen sich autobiografische Interviews sinnvoll in die Unterrichtspraxis integrieren?

      Philosophie und Autobiografie
    • Systemisches Aggressionsmanagement

      Professionalitätsentwicklung im Kontext von Weiterbildung, Habitus und Kompetenz

      • 430 stránok
      • 16 hodin čítania

      Die Veröffentlichung bietet eine Evaluation des Systemischen Aggressionsmanagements (SAM) und trägt zur Diskussion über Habitusformen und Kompetenzbegriffe bei. Sie fungiert als Brückenkopf, der beide Diskursstränge miteinander verknüpft und neue Anschlussstellen eröffnet. Zudem ist sie ein wichtiges Puzzlestück in der Evaluation pädagogischer Programme, die umfassend bewertet werden müssen. Auf der Grundlage dieser Analyse können präventive und interventionistische Programme in der Erwachsenenbildung empirisch angepasst werden. Theoretisch wird der Gegenstand der Untersuchung, der Habitus aggredi, als zentrale Analysestruktur herausgearbeitet und als Zugang zur pädagogischen Professionalität betrachtet. Im Diskurs um diese Professionalität spielt der Begriff ‚Kompetenz‘ eine zentrale Rolle. Durch theoretische Triangulation werden ‚Habitus‘ und ‚Kompetenz‘ verknüpft, wobei Einstellungen, Stile und spezifische Muster in der Performanz von Fertigkeiten und Fähigkeiten zum Ausdruck kommen. Die Untersuchung spannt einen Bogen von pädagogischer Professionalität über lebenslanges Lernen bis hin zu Wissen und Fähigkeiten. Eine dreistufige, summativ-evaluationsorientierte Paneluntersuchung zeigte qualitativ, dass der Habitus aggredi durch Weiterbildung beeinflusst werden kann. Die Zielgruppe der Kitaerzieher_innen erinnerte sich auch nach drei Monaten an die Weiterbildungsinhalte, und es konnte eine Erweiterung von Handlungsoptionen n

      Systemisches Aggressionsmanagement