Die Weihnachtskrippe mit den Figuren von Maria, Josef, den Hirten und Weisen, Ochs und Esel und manch anderen Tieren hat ihr Zentrum im Jesuskind, das staunend betrachtet wird – von den Figuren wie von uns selbst. Die Krippe ist in der Advents- und Weihnachtszeit für viele Familien eine Mitte, um die man sich gerne schart und die zum Nachdenken darüber anregt, was die Geburt Jesu bedeutet. Mit diesem Buch deutet der Autor nicht nur die Geburt Jesu, sondern beleuchtet mit vielen Details Symbole und Lebenswege biblischer Figuren und verbindet sie mit unserem Leben heute
Einer, der nicht schweigen konnte "Den Namen dürft ihr nicht vergessen, Paul Schneider ist unser erster Märtyrer", so Dietrich Bonhoeffer, als er erfuhr, dass Paul Schneider im KZ Buchenwald bei Weimar im Juli 1939 zu Tode gekommen war. Er starb als Zeuge des Glaubens an Jesus Christus. Frühzeitig erkannte der Landpfarrer das verderbliche System des Nationalsozialismus, erhob immer wieder seine Stimme dagegen und riskierte damit sein Leben. Noch als KZ-Häftling rief er aus seiner Einzelzelle heraus Anklage an die SS, besonders aber Trost und Ermutigung an die Mithäftlinge. Das bezeugte der Mithäftling Alfred Leikam: "Paul Schneider bekannte der SS gegenüber unerschrocken den christlichen Glauben. In diesem Freimut war er wahrscheinlich der Einzige in Deutschland." Seine Witwe Margarete veröffentlichte die Biografie ihres Mannes "Der Prediger von Buchenwald". Sie gibt darin persönliche Einblicke in das gemeinsame Lebens- und Glaubenszeugnis mit ihrem Mann. Inzwischen ist die Biografie von Elsa-Ulrike Ross und Paul Dieterich, dem Neffen der Schneiders, um etliche Quellen, Originaldokumente, zeitgenössischen Fotos, historische sowie kirchengeschichtliche Informationen zum damaligen Zeitgeschehen vertieft, ergänzt und bereichert worden. mit Leseband und 16-seitigem Bildteil
eine Biografie bis zum Wendejahr 1989. Vordenker in der Entwicklungspolitik, der Friedensbewegung und der Kontaktaufnahme zwischen SPD und SED. Die Biografie von Paul Dieterich zeigt Erhard Eppler als Vordenker in dem Sinn, dass er sich für die Versöhnung zwischen Ost und West eingesetzt hat, längst ehe die Wiedervereinigung Deutschlands für denkbar gehalten wurde. Vordenker in dem Sinn, dass er die Verantwortung Europas für Afrika zu verwirklichen gesucht hat, als diese Aufgabe noch kaum einem Politiker ernst genommen wurde. Vordenker in dem Sinn, dass ihm die Bewahrung der Schöpfung und ihr Zusammenhang mit dem globalen Frieden am Herzen lag, als Friedensbewegung und ökologische Bewegung noch im Entstehen waren. Der Theologe Paul Dieterich hat sich in einer Zeit, in der zu all diesen Themen bedrohliche Erschinungen zu beobachten sind – Konfrontation zwischen Ost und West, Flüchtlingströme, Klimawandel -, mit dem Leben Denken und Wirken Erhard Epplers eingehend beschäftigt und legt diese in jahrelanger Arbeit entstandene Biographie vor.