Im Herbst 2020 rief das Stadtarchiv St. Ingbert alle St. Ingberterinnen und St. Ingberter dazu auf, ihr Wissen, ihre Erfahrung, ihre erlebte Geschichte zusammenzutragen. Hintergrund waren die vielen Kontakte im Stadtarchiv mit Bürgerinnen und Bürgern, die zu Themen der Stadtgeschichte forschen oder eigene Erinnerungen als Zeitzeugen mit uns teilen. All dieses Wissen und diese Erfahrungen zusammenzufügen und der geschichtsinteressierten Öffentlichkeit zur Verfügung zu stellen, ist die Idee hinter dieser Buchreihe. Der erste Band der St. Ingberter Stadtgeschichten versammelt eine Auswahl von 17 der eingereichten Texte. Er beleuchtet unterschiedliche Facetten der politischen und gesellschaftlichen Vergangenheit der Stadt, erzählt von erlebter Geschichte im Alltag oder dem bürgerschaftlichen Engagement in Kultur und Gesellschaft.
Heidemarie Ertle Knihy





Dem Engagement der St. Ingberterinnen und St. Ingberter ist es zu verdanken, dass nun der zweite Band der St. Ingberter Stadtgeschichten vorliegt. Vierzehn Bürgerinnen und Bürger haben für dieses Buch ihre Forschungsarbeiten und Erlebnisse zur Verfügung gestellt. Der Band versammelt Aufsätze aus den Bereichen Politik und Gesellschaft, Kunst und Kultur sowie Erinnerungen. Der zeitliche Schwerpunkt liegt im 20. Jahrhundert. Es werden so unterschiedliche Themenfelder wie Städtepartnerschaften, jüdisches Leben und die Geschichte des Verkehrs- und Verschönerungsvereins beleuchtet. Weitere Beiträge widmen sich der Malerei, der Gartenkunst sowie der Literatur- und Musikszene St. Ingberts.
Der vierte Band der Ingobertina-Reihe erinnert an herausragende St. Ingberter Persönlichkeiten, die sich in ihrer Zeit auf vielfältige Weise und in ganz unterschiedlichen Metiers einen Namen gemacht haben. Da sind zum einen die Unternehmer und Bürgermeister, die durch ihr Wirken die Stadtentwicklung gefördert und mitgestaltet haben. Zum anderen sind es die zahlreichen Kulturschaffenden, die hier geboren wurden, hier lebten und wirkten und uns literarische, musikalische und »malerische« Spuren hinterlassen haben. Es sind aber auch und gerade jene Menschen, deren größtes Verdienst es war, die Leben ihrer Mitmenschen bereichert zu haben und die wegen ihres Engagements, ihrer Ausstrahlung und ihrer Tatkraft in guter Erinnerung geblieben sind.
Ihr eigener Herr
Souveräne Frauen zwischen Mosel, Saar und Blies von der Spätantike bis zur Neuzeit
- 170 stránok
- 6 hodin čítania
Frauen mit Einfluss und Macht, Unternehmerinnen, die sich in der harten Wirtschaftswelt durchzusetzen wussten? Es gab sie schon immer! Auch in der Region zwischen Mosel, Saar und Blies. Man muss nur genau hinsehen. Die Autorinnen und Autoren dieses Buches haben genau hingesehen und wo immer sie zu suchen begannen, wurden sie fündig: Angefangen bei Unternehmerinnen der Frühindustrialisierung, wie Margarethe Puricelli und Sophie Krämer, über Gräfin Maria Anna von der Leyen, deren Andenken nicht nur in Blieskastel lebendig ist, über die »Unternehmerinnen« des Grafenhauses Saarbrücken, bis zurück zu Kaiserin Helena, der Mutter Kaiser Konstantins des Großen.
St. Ingberter Biografien 2
- 298 stránok
- 11 hodin čítania
Auch der zweite Band der St. Ingberter Biografien widmet sich herausragenden St. Ingberter Persönlichkeiten, die sich in ihrer Zeit auf vielfältige Weise und in ganz unterschiedlichen Metiers einen Namen gemacht haben. Unter den Porträtierten finden sich unter anderen eine Unternehmerin, eine ehemalige Zwangsarbeiterin, ein Bürgermeister, zwei Sportler und mehrere Künstlerinnen und Künstler. Die außergewöhnlichste Lebensgeschichte ist vielleicht die des Musikers Christian Schetting, der viele Jahre lang in Diensten des weltberühmten »Buffalo Bill« stand und diesen auf Tourneen durch die USA und Europa begleitete, bevor er in seine Heimatstadt zurückkehrte und als Kapellmeister der St. Ingberter Bergkapelle eine zweite ehrenvolle musikalische Aufgabe übernahm.