The book delves into the relationship between normative theories and empirical realities within the deliberative model of democracy. It explores how democratic ideals are shaped by actual practices and behaviors, offering insights into the effectiveness and challenges of deliberative processes in contemporary governance. Through a critical analysis, it aims to bridge the gap between theoretical frameworks and real-world applications, providing a nuanced understanding of democratic engagement.
Based on discussion groups with ex-guerrillas and ex-paramilitaries in
Colombia, Serbs and Bosnjaks in Bosnia, and police officers and locals in
Brazilian favelas, this book has relevance for trouble spots around the world
and shows ways in which these deep divisions can be overcome.
Die sachsen-anhaltische Landesausstellung „Der Naumburger Meister – Bildhauer und Architekt im Europa der Kathedralen“ markierte den Beginn einer bedeutenden Reihe, die zwischen 2011 und 2019 von den Vereinigten Domstiftern zu Merseburg und Naumburg sowie dem Kollegiatstift Zeitz in Zusammenarbeit mit dem Schweizer Architekten Jürg Steiner realisiert wurde. Nach der Ausstellung in Naumburg folgten die Schau „Welterbe? Welterbe!“ und neue Exponate im Domschatzgewölbe, die die reiche Landes-, Kirchen- und Religionsgeschichte Mitteldeutschlands dokumentieren. In Merseburg übernahm Steiner die Gestaltung der Ausstellungen „Thilo von Trotha – Merseburgs legendärer Kirchenfürst“, „1000 Jahre Kaiserdom Merseburg“ und „Thietmars Welt. Ein Merseburger Bischof schreibt Geschichte“. In Zeitz entstand zur Reformation die Inszenierung „Dialog der Konfessionen – Bischof Julius Pflug und die Reformation“. Während dieser Dekade zeigte Steiner seine Originalität, Kreativität und Fachkenntnis. In dieser Dokumentation nimmt er die Leser mit auf einen spannenden Rundgang durch die Ausstellungen und erläutert die Höhepunkte seiner gestalterischen Umsetzung anspruchsvoller Themen mit weltberühmten Objekten, ergänzt durch zahlreiche Abbildungen in der Gestaltung von Nicolaus Ott. Im einleitenden Gespräch vertiefen Ulrich Borsdorf und Jürg Steiner zentrale Aspekte der zeitgenössischen Ausstellungsrhetorik.
Am 6. Dezember 1992 lehnt das Schweizer Stimmvolk den Beitritt zum EWR ab und macht Christoph Blocher zum Leader der konservativen Schweiz. Am gleichen Tag setzt sich die Stadt Bern an die Spitze der urbanen Gegenbewegung. Die Rot-Grün-Mitte-Parteien übernehmen die Macht, und was zuerst aussieht wie ein politischer Betriebsunfall mitten im bürgerlichen Kanton Bern, wird Teil einer neuen Normalität, die als Stadt-Land-Graben die ganze Schweiz prägt. Bern entwickelt sich vom verschlafenen Verwaltungszentrum zur progressivsten Stadt der Schweiz, von einer Problemzone am finanziellen Abgrund, aus der die Menschen abwandern, zum brummenden Wirtschaftszentrum. Reportageartig geschrieben, schildert «Bern – eine Wohlfühloase?» die Stadtentwicklung der letzten 30 Jahre nicht als Selbstverständlichkeit, sondern als Ergebnis eines politischen Prozesses. Jürg Steiner zieht eine unvoreingenommene Bilanz und malt dabei weder den linken Teufel an die Wand, noch huldigt er einer rot-grünen Erfolgsromantik. Beschrieben werden Wahlkämpfe, Planungsgeschäfte, der Umgang mit Sozialkrediten, Schulhaussanierungen und die epischen Konflikte zwischen Wirtschaft und Politik. Es geht aber auch um Herz und Leidenschaft, um Sport und Kultur und um die Menschen, die die Stadt durch ihre Politik und ihr Engagement geprägt haben. Das Buch hilft zu verstehen, wie Bern zu dem wurde, was es heute ist: die linkste Stadt der Schweiz.