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Jan-Philipp Meier

    Autonomie und Souveränität oder das Scheitern der Sprache
    Agentenkomponenten
    Repetitorium Wirtschaft und Gesellschaft (E-Profil)
    Privilegien des Fiskus und der Sozialversicherungsträger in der Unternehmensinsolvenz
    • 2010

      Privilegien des Fiskus und der Sozialversicherungsträger in der Unternehmensinsolvenz

      Eine Untersuchung der Rechtsprechung und Gesetzgebung zu Insolvenzvorrechten seit der Insolvenzrechtsreform von 1999

      • 174 stránok
      • 7 hodin čítania

      Werden im deutschen Recht öffentliche Gläubiger in der Unternehmensinsolvenz gegenüber privaten Gläubigern privilegiert? Mit der Insolvenzrechtsreform von 1999 sollten die bis dato normierten Konkursvorrechte zugunsten öffentlicher Gläubiger eigentlich beseitigt werden. Vor diesem Hintergrund untersucht der Verfasser Rechtsprechung und Gesetzgebung auf mögliche verdeckte und offene Vorrechte zugunsten des Fiskus oder der Sozialversicherungsträger. Dabei beschränkt er sich nicht nur auf das Insolvenzrecht, sondern bezieht sämtliche Rechtsbereiche mit ein, in denen Vorrechte zu vermuten sind. Inhaltlich werden jeweils Grundlage und Wirkung einzelner Vorrechte dargestellt. Der Autor kommt zu dem Ergebnis, dass insbesondere die Rechtsprechung der Sozial- und Finanzgerichte sowie die Gesetzgebung außerhalb des Insolvenzrechts Vorrechte entgegen des Grundsatzes der Gläubigergleichbehandlung begründen. Bei diesen Vorrechten handelt es sich nicht etwa um Altlasten, sondern um eine schrittweise Wiedereinführung ehemaliger Privilegien.

      Privilegien des Fiskus und der Sozialversicherungsträger in der Unternehmensinsolvenz
    • 2006

      Agentenkomponenten

      • 227 stránok
      • 8 hodin čítania

      Softwareagenten und Softwarekomponenten sind zurzeit vieldiskutierte Schlagwörter in der Softwareentwicklung. In Forschung und Industrie werden beide Paradigmen allerdings zumeist isoliert untersucht und eingesetzt, obwohl beide Technologien einige Zusammenhänge, Ähnlichkeiten und Verknüpfungspunkte aufweisen. Sowohl bei Komponenten als auch bei Agenten handelt es sich um selbstständige, anpassungsfähige und abgegrenzte Softwarestücke, wobei der Fokus von Agenten vor allem auf den Eigenschaften Autonomie und Interaktion liegt, während bei Komponenten die Eigenschaften Wiederverwendung und Parametrisierung. Diese Arbeit beschäftigt sich mit der Fragestellung einer Verbindung zwischen Agenten und Komponenten. Der hier entwickelte Ansatz untersucht die Zusammenhänge beider Technologien, zeigt die Synergieeffekte einer solchen Verbindung auf, formalisiert Agenten als Komponenten und zeigt Beispielanwendungen konstruiert nach diesem Ansatz.

      Agentenkomponenten
    • 1998

      Der Mensch - diese niemals zu befriedigende Begierde - lässt sich Georges Bataille gemäss nicht auf das Hegelsche System reduzieren. Die vorliegende sprachphilosophische Untersuchung hat Batailles Hegellektüre als eine Lektüre der Transgression im Blick. Sie macht deutlich, dass die der philosophischen Rede inhärente Begierde nach dem absoluten Wissen nicht mehr länger als eine Bewegung der Aneignung gedacht werden kann, sondern sich als eine nach dem Unmöglichen strebende Verausgabung offenbart, die einer «Opferung» der diskursiven Sprache gleichkommt. Als die verborgene Triebstruktur von Hegels Projekt entdeckt Bataille die Negativität. Damit ist im Räderwerk des philosophischen Diskurses, der alles sagen muss , der Tod selbst an der Arbeit. Wo dieser durch Batailles subversive Lektüre von den Ketten der Produktivität entbunden wird, breitet sich in der Überschreitung des Diskurses ein «diskursives Schweigen» aus. Die im Schweigen und im Tod gewahrte Souveränität - ein zentraler Begriff bei Bataille - zeigt aber nicht etwa einen Sieg über Hegels allumfassende Philosophie an, sondern übersteigt diese nur als deren Scheitern.

      Autonomie und Souveränität oder das Scheitern der Sprache