Ralf-Peter Fuchs Knihy






V horách démonů
Příběhy z afrického pohoří Hadžeru
Sudan
- 187 stránok
- 7 hodin čítania
Das Weltbildhaus und die Siebensachen der Moderne
Sozialphilosophische Vorlesungen
- 344 stránok
- 13 hodin čítania
Köln - so wie es war
- 104 stránok
- 4 hodiny čítania
In Berlin läuft Arztgattin Vicky Meier frühmorgens durch den Park am Schöneberger Rathaus. Dabei entdeckt sie in den Büschen neben niedlichen Kaninchen auch eine Leiche mit grausamen Verletzungen. Der halbnackte Tote ist gesteinigt worden und entpuppt sich als schwuler Ex-Priester, bekannt für seine Hetze gegen geflüchtete Muslime. Der junge Kriminaloberkommissar Max Kühn muss in alle Richtungen ermitteln: unter arabischen Männern im tatortnahen Flüchtlingsheim und bei Antifaschisten, die dem rechtspopulistischen Ex-Priester schon einmal den Tod gewünscht haben. Am anderen Ende des politischen Spektrums haben christliche Fundamentalisten dem Toten das öffentliche Coming-out nie verziehen. Als ein Bezirksverordneter der AfD den Mord auf einer Mahnwache politisch instrumentalisiert, eskaliert die angespannte Lage zwischen den Gruppierungen. Danach bleibt in Schöneberg vom Volkspark über den Akazienkiez bis zum Nollendorfplatz kein Stein auf dem anderen. Max und sein Team müssen sich Stück für Stück zwischen Attentaten und Hasspostings zur Wahrheit vorkämpfen.
Das Unbewußte in Psychoanalyse und Systemtheorie
Die Herrschaft der Verlautbarung und die Erreichbarkeit des Bewußtseins
- 240 stránok
- 9 hodin čítania
Es wird registriert, daß das individuelle Bewußtsein sich in verschiedenen Hinsichten nicht selbst beobachten kann, daß es zumindest zu Teilen für sich selbst intransparent ist. Die folgenreichste Formulierung dieser Entdeckung findet Freud mit seiner Konzeption des Unbewußten, das als das Nichtbeobachtbare schlechthin konzipiert ist und dessen Dann-doch-Beobachtung eine moderne soziale Mythologie ins Leben ruft. Auch Lacan reagiert auf das Ausgangsproblem der unterbrochenen Selbstreferenz des Bewußtseins. Beide Autoren werden im Blick auf die Ausgangsfrage diskutiert, und ihre Ergebnisse werden dann konfrontiert mit dem, was die Systemtheorie in Luhmannscher Prägung zur Frage der Selbstbeobachtung des Bewußtseins und zur Frage der unterbrochenen Selbstreferenz beisteuern könnte.
Niklas Luhmann - beobachtet
- 219 stránok
- 8 hodin čítania
Systemtheorie, insbesondere diejenige Spielart, die Niklas Luhmann entwickelt hat, ist sehr abstrakt, labyrinthisch verfaßt und so geartet, daß Leser/innen u. a. eine umfassende (leider nicht nur soziologische) Vorbildung haben müssen, um sie zu verstehen.Der Autor versucht, in diese 'widerborstige' Theorie einzuführen, ohne ihr Niveau fahrlässig zu unterschreiten. Dabei wird ein Trick benutzt: Die Theorie wird in einer Simulation von Kommunikation (von der sie ja handelt) entfaltet. Der Text realisiert, wovon er spricht, er ist sein eigenes Beispiel und darin tautologisch. Und weil er sich an Kommunikationen entwickelt, an denen sehr verschiedene Personen beteiligt sind, unterläuft er die Gefahr des Dogmatismus und verwirklicht - versuchsweise - ein Stück Wissenschaftsliteratur, das mit dem belehrenden Einführungscharakter ein spielerisches Moment verbindet, was wohl heißt: Offenheit für mögliche Anschlüsse.



