ZEICH(N)EN. SETZEN.
Bedeutungsgenerierung im Mäandern zwischen Bildern und Begriffen






Bedeutungsgenerierung im Mäandern zwischen Bildern und Begriffen
Wirklichkeit ist uns nicht anders zugänglich denn über Prozesse der Projektion. Wie fassen Künstlerinnen und Künstler heute das Imaginäre als Raum, in dem Rezipienten mit den Projektionen einer Kultur gleichermaßen konfrontiert werden wie mit jenen des eigenen Selbst? Mit dieser Frage setzen sich die Beiträge der aktuellen Ausgabe von kunst und kirche auseinander. Die Zeitschrift widmet sich der zeitgenössischen Kunst und Architektur am Schnittpunkt zur Religion und berichtet über Ausstellungen, Um- und Neubauten sowie Bücher zum Thema.
German
„Heritage“ im Wandel gesellschaftlicher Orientierungen: Festschrift für Wilfried Lipp
Der Umgang mit kulturellem Erbe ist eine weltweite Herausforderung, die durch länderspezifische Traditionen und Kontexte sowohl regional als auch global besondere Anforderungen stellt. Wilfried Lipp ist als Denkmalpfleger und Intellektueller für diesen Komplex eine zentrale Person und aktiv an Diskursen und Entwicklungen im Feld beteiligt. Internationale Expert innen und Entscheidungsträger innen sowie Persönlichkeiten aus Kultur, Medien und Politik widmen ihm Erörterungen und Analysen im Feld zwischen denkmalpflegerischen Aufgaben, kulturellen Identitäten und dynamischen Lebenswelten - und liefern damit einen umfassenden Einblick in die Heritage Studies.
Transkulturelle Verortungen von Kunst und Kunstwissenschaft
"The controversially debated term of a global history of art is the general topic of this book. Each of the contributions of internationally renowned art historians focuses on specific regions and artistic practices by exploring their global and trans-cultural connections in differentiated ways. It is about the standpoints, theoretical foundations and methodical clarifications - and not least about the question how histories of art are considered and documented outside Euro-American contexts"--Publisher's website.
Wir sind von Bildern stets umgeben und machen mannigfachen Gebrauch von ihnen. Sie sind in Alltag und Wissenschaft nicht nur selbstverständlich, sondern haben einen hohen Stellenwert: Wer Bilder zeigen kann, meint Gewissheit zu haben. Aber kann man Bildern glauben? Ein tiefes Misstrauen gegenüber Bildern durchzieht die abendländische Kultur- und Geistesgeschichte: Sind es nicht Trugbilder, die mit der Wirklichkeit vertauscht werden? Stellenwert, Wirkung und Kritik von Bildern stehen im Mittelpunkt dieses Bandes. Die Beiträge aus unterschiedlichsten wissenschaftlichen Disziplinen stellen die Vielfalt und Brisanz des Themas eindrücklich unter Beweis.
Perspektiven der Kunstwissenschaft und der Philosophie
Ohne viel zu überlegen sprechen wir von einem schönen Outfit, einer erhabenen Landschaft oder einer dichten Atmosphäre. Der mitunter inflationäre Gebrauch solcher ästhetischen Kategorien fordert sowohl die Kunstwissenschaft als auch die Philosophie heraus, deren Erschließungskraft neu zu erproben. Die Beiträge des Bandes nehmen acht gleichermaßen klassische wie zeitgenössische ästhetische Kategorien in den Blick: das Schöne, das Erhabene, das Hässliche, Nachahmung, Atmosphäre, Zeitlichkeit, Zeichen und Performativität. Deren mögliche Semantiken werden in einem vielversprechenden Wechselspiel von kunstwissenschaftlicher und philosophischer Reflexion geschärft. Mit Beiträgen von Julia Allerstorfer, Leo Dorner, Max Gottschlich, Stephan Grotz, Isabella Guanzini, Martin Hochleitner, Michael Hofer, Susanne Hofmann, Antonia Krainer, Monika Leisch-Kiesl, Wilfried Lipp, Wilhelm Lütterfelds, Dieter Mersch, Günther Pöltner, Andrei Pop, Barbara Schrödl, Christian Spies, Florian Uhl und Susanne Winder.
Kunst und Politik nach Derrida
"Die Zukunft gehort den Phantomen", so Jacques Derrida 1983 im Film Ghost Dance. IN seiner Zukunft - unserer Gegenwart - begeben sich die Autor_innen dieses Text-Bild-Bandes auf deren Spuren in Kunst-, Literatur- und Musikwissenschaft, politischer Philosophie, Kunst und Psychoanalyse. Am Leitfaden seiner Abarbeitung an der UnGestalt des Phantoms zeichnen Derrida-Kenner und -Leser ein eindruckliches Bild der Dekonstruktion und zeigen, dass diese nichts mit einer fruher oft unterstellten Vorliebe fur Obskurantismus gemein hat noch vom aktuell erhobenen Vorwurf der Wirklichkeitsverweigerung getroffen wird, sondern im unendlichen Dienst einer radikalen Aufklarung der Vernunft uber sich selbst steht. Mit einem erstmalig auf Deutsch erscheinenden Beitrag von Jacques Derrida.