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Rüdiger Sünner

    1. január 1953
    Zeige deine Wunde
    Der Geschmack der Unendlichkeit
    Wildes Denken
    • 2022

      Der Geschmack der Unendlichkeit

      Spiritualität im Alltag

      In den letzten Jahren ist Spiritualität wieder in aller Munde, allerdings scheint sie zu einer vielfach besetzten Modevokabel verkommen zu sein. Hunderte von Webseiten und Youtube-Videos in Hochglanzformat umgarnen die Menschen mit erhaben klingenden Worten, esoterischer Musik, kitschig-schönen Bildern und Heilsversprechen aller Art, doch kaum jemand definiert, was genau er unter Spiritualität versteht. Rüdiger Sünner hat sich als Filmemacher intensiv mit den Themen Religion, Mythologie, Spiritualität und Mystik beschäftigt. Fasziniert von ernsthaften spirituellen Denkern wie Novalis, C. G. Jung oder Rainer Maria Rilke, geht er der Frage nach, welche Spuren ihre Gedanken in seinem Alltag hinterlassen haben. Sind sie in der Lage, auch bei konkreten Problemen und Selbstzweifeln zu helfen, beispielsweise im Umgang mit Krankheit und Tod im Freundes- und Bekanntenkreis? Rüdiger Sünner definiert Spiritualität neu, befreit sie vom negativen Beigeschmack und beschreibt subtile Zwischenzonen der Erfahrung in einer verständlichen Sprache – herausgekommen ist eine sehr persönliche Bilanz und eine praktische Lebenshilfe in schwierigen Zeiten.

      Der Geschmack der Unendlichkeit
    • 2020

      Wildes Denken

      Europa im Dialog mit spirituellen Kulturen der Welt

      In "Das wilde Denken" untersucht Rüdiger Sünner die ganzheitliche Weltsicht indigener Kulturen, die fließende Übergänge zwischen Mensch, Natur und Spiritualität betont. Er zeigt, wie diese Perspektiven uns in Zeiten von Naturzerstörung und Klimawandel inspirieren können und zur Entwicklung einer neuen europäischen Identität beitragen.

      Wildes Denken
    • 2015

      Zeige deine Wunde

      Kunst und Spiritualität bei Joseph Beuys – Eine Spurensuche von Rüdiger Sünner

      Der Aktionskünstler, Bildhauer und Kunsttheoretiker Joseph Beuys gilt als einer der bedeutendsten Künstler des 20. Jahrhunderts und war zeitlebens umstritten. Sein tiefes Interesse an Mythologie, Schamanismus, Anthroposophie, Alchemie und Mystik prägte seine Kunst. Beuys wollte berühren und berührbar sein; die seelische und körperliche Verletzlichkeit des Menschen war sein zentrales Thema. Eine seiner bekanntesten Installationen trägt den Titel »Zeige deine Wunde«, was seine eigene Verletzlichkeit widerspiegelt. Er skizzierte eine Sprache der Heilung und verstand sich als »verwundeter Heiler«, der unser auf ökonomische Ziele reduziertes Bewusstsein erweitern wollte. Wie alte Mythen bewegte er sich in Bildern und Symbolen, die für ihn Quellen zur Entwicklung unserer verkümmerten Imagination waren. Sein berühmter Ausspruch »Jeder Mensch ist ein Künstler« bedeutet, dass in jedem von uns schöpferische Kräfte wohnen, die unseren Wesenskern ausmachen. Rüdiger Sünner entdeckt Beuys neu und macht die spirituelle Dimension und das Faszinosum des Künstlers greifbar. In der Postmoderne erinnert »Zeige deine Wunde« an die Potenziale der Kunst, die im Verschwinden begriffen sind.

      Zeige deine Wunde