Es war einmal ein Morgen, an dem die halbe Welt hineinpasste. Der Garten von Lena und Manfred ist schön, gepflegt und frei von Unkraut. Doch mitten im Weg wächst ein kleines Etwas, das zuerst von der Katze entdeckt wird. Als es sein erstes Blatt entfaltet, erkennt auch der Zaun, dass es ein Gänseblümchen ist. Zwischen den Dreien entwickelt sich eine Beziehung, geprägt von tiefsinnigen Gesprächen über Leben, Tod und den Sinn des Lebens. Das Gänseblümchen bemerkt, dass es das einzige seiner Art ist, doch das bleibt nicht lange so. Trotz Katze und Zaun wird der Störenfried bald entdeckt. Diese feinfühlig-poetische Geschichte thematisiert Achtsamkeit und Respekt, Vorurteile und Intoleranz sowie die Verschiedenheit von Weltanschauungen. Sie regt zum Nachdenken über die Relativität ästhetisch-moralischer Grundbegriffe an und bietet die tröstliche Aussicht, dass eines Tages ein Morgen kommt, an dem die ganze Welt hineinpasst. Das Gänseblümchen gilt als Naturheilkraut mit entzündungshemmenden und psychischen Heilkräften. Es tröstet und heilt. Der Text dient als Ausgangspunkt für philosophische Gespräche mit Kindern und wurde mit mehreren Auszeichnungen gewürdigt, darunter der Kinder- und Jugendbuchpreis der Stadt Wien.
Thomas Rosenlöcher Poradie kníh






- 2015
- 2010
Zukunft seit 1560
Von der Kunstkammer zu den Staatlichen Kunstsammlungen Dresden
- 231 stránok
- 9 hodin čítania
- 2007
Liebst Du mich ich liebe Dich
- 77 stránok
- 3 hodiny čítania
Es soll Leute geben, die noch an den Klapperstorch glauben; es sind die, die manches besser wissen und die sich hie und da noch zu wundern vermögen, was freilich auch weh tun kann. – Naivität, vor allem die scheinbare, wird zum Zaubermittel, das vermeintlich Selbstverständliches in ein neues Licht setzt, liebevoll ironisch befragt, behutsam zurechtrückt, Klischees auflöst. Da gehen Frauen ihrer heutigen Hauptbeschäftigung nach: der, ihren Mann zu verlassen; da ist ein Vater, der nicht schimpfen kann, oder ein Mann, der ein Flußpferd war – der Ernst des Lebens zeigt auch seine komischen Seiten.Elf Kinder- und Erwachsenengeschichten zum Vor- und Selberlesen – ein ganz neues Genre für Thomas Rosenlöcher, den Dichter aus Dresden, dessen Idyllen niemals zum Niedlichen geraten, weil sie stets das Unheimliche leise streifen.
- 2007
Woher kommen die Kinder, fragt sich ein Mann. Die Geschichte mit dem Klapperstorch findet er ganz überzeugend. So legt er geduldig Zucker auf das Fensterbrett. Sicher würde er immer noch warten, wenn ihm die Nachbarin nicht zeigen würde, wie man wirklich zu Kindern kommt. Ab 5.
- 2003
Am Wegrand steht Apollo. Wiepersdorfer Tagebuch. Gedichte
- 59 stránok
- 3 hodiny čítania
Wieversdorf bei Jüterbog ist ein idyllischer Ort, der als Refugium für Künstler dient. Hier treffen Gegenwart und Vergangenheit aufeinander, was auch den Dichter Thomas Rosenlöcher inspiriert. Seine Beobachtungen zeigen, wie die Landschaft abends lebendig wird und die Wege eine eigene Identität entwickeln.
- 1997
Ostgezeter
Beiträge zur Schimpfkultur
An seine literarischen Geschichtschroniken, das bekannt gewordene Buch Die verkauften Pflastersteine und die Die Entdeckung des Gehens beim Wandern , anknüpfend, erzählt Thomas Rosenlöcher in Aufzeichnungen vom Übergang: von Ost nach West. Thomas Rosenlöcher pocht mit Polemik und Witz auf die Unterschiede. Gegen allen Vereinheitlichungszwang ist ihm die regionale Vielstimmigen noch das beste im Einheitsdeutschland. In seinen Ortsbeschreibungen erkundet er, inwieweit der Osten noch Osten oder schon längst Westen ist
- 1991
Der Mann, der ein Flusspferd war
- 24 stránok
- 1 hodina čítania
- 1991
Thomas Rosenlöchers neues Buch, Die Wiederentdeckung des Gehens beim Wandern , setzt mit dem Tag der Währungsunion, am 1. Juli des Jahres 1990, ein. Westgeld und Westautos - »weh dem, der hier zu Fuß ging« -, Westzeitung, Westbier und Westmenschen - während seiner Harzreise -nach berühmtem Vorbild - geht dem sächsischen Wanderer der Westen auf, und Thomas Rosenlöcher notiert diese Erfahrungen als »Fremder im eigenen Land, das mir freilich auch nie gehörte«.
- 1990
Als dieses Buch 1990 zum ersten Mal erschien, wurde es als ein ungeheuer genauer, gelassener und ironisch-skeptischer Blick auf die Tage der Wende und die Monate danach begrüßt. In einer Zeit, als die Stimmung zwischen schriller Einheitseuphorie und Verklärung der DDR schwankte, schaute Thomas Rosenlöcher genauer hin und verließ sich allein auf sein unabhängiges Urteil. Liest man sein Tagebuch der Wendezeit heute, dann wird klar: Es ist eines der hellsichtigsten Bücher, die wir über das vereinte Deutschland lesen können. Mit großer Glaubwürdigkeit, radikaler Ehrlichkeit und klugem Humor beschreibt Rosenlöcher ein Land, in dem wir bis heute leben.
- 1988



