In ihrem Debütroman entfaltet Vea Kaiser mit großer Verve und Witz die Welt des abgeschiedenen alpenländischen Bergdorfes St. Peter am Anger und erzählt die Geschichte einer Familie, die über drei Generationen hinweg der Wissenschaft verfallen ist. Johannes A. Irrwein, geprägt von seinem Großvater, dem Bandwurmforscher, hegt eine Abneigung gegen die Engstirnigkeit der St. Petrianer. Bildungshungrig sehnt er sich nach der aufgeklärten Welt hinter den Alpen. Als er jedoch unerwartet durch die Matura fällt, beginnt er, sich mit seinem Dorf auseinanderzusetzen. Inspiriert von seinem Lieblingsautor Herodot, macht er sich daran, die Chroniken seines Dorfes zu verfassen, was ungewollt das größte Ereignis in der Geschichte St. Peters auslöst. Ein 14,8 Meter langer Fischbandwurm, eine Seifenkiste auf dem Weg zum Mond, ein attraktiver Mönch im Jaguar und eine schwangere Dorfprinzessin sind nur einige der skurrilen Elemente, die diesen einzigartigen Mikrokosmos prägen. Mit Liebe zu leuchtenden Details, erzählerischem Furor und Vielstimmigkeit besticht dieser Roman. Vea Kaiser gelingt mit dreiundzwanzig Jahren ein wagemutiges, herausragendes Debüt, das verzaubert.
Vea Kaiserová Knihy
Vea Kaiserová vo svojej próze skúma zložité vzťahy medzi jednotlivcami a ich prostredím, často s ironickým nadhľadom. Jej štýl sa vyznačuje hravým jazykom a nečakanými zvratmi, ktoré vťahujú čitateľa do víru postáv a ich osudov. Kaiserová skúma ľudskú psychiku a spoločenské mechanizmy, pričom kladie dôraz na intelektuálnu hĺbku a originálnu perspektívu. Jej diela sú určené pre čitateľov hľadajúcich náročnejšiu, ale zároveň podmanivú literatúru.







»Ein hinreißender Familienroman von überschäumender Komik« Denis Scheck In einem griechischen Bergdorf deutet Yiayia Maria die Zeichen falsch und stürzt gleich mehrere Generationen ihrer Familie ins Unglück. In einer niedersächsischen Kleinstadt entdeckt ihr Enkel die Erotik der deutschen Sprache. Seine Cousine bekommt in einer stürmischen Nacht eine Tochter, die mit einer Glückshaube geboren wird. In der österreichischen Provinz wird derweil erbittert um die Vorherrschaft in der Fußgängerzone gekämpft, in einer Schweizer Metropole mit Ameisen und Heuschrecken gegen die Sehnsucht angekocht. Und auf einer Insel in Form eines Hirschkäfers sucht ein arbeitsloser Gewerkschafter verzweifelt nach seinem Ehering, während ein skurriler Schlagerstar die Frau wiederfindet, die er vor vierzig Jahren verlor. In ihrem zweiten Roman erzählt Vea Kaiser mit furioser Fabulierlust und hinreißender Tragikomik von der Glückssuche einer griechischen Familie und deren folgenreichen Katastrophen, von Helden und Herzensbrechern und solchen, die es gern wären.
Der neue große Roman der SPIEGEL-Bestseller-Autorin erzählt mit Verve, Witz und Herzenswärme von einer Familie aus dem niederösterreichischen Waldviertel. Im Mittelpunkt stehen drei Schwestern, die ein Geheimnis wahren, und Bärenforscher, die die Zeit anhalten möchten. Nach dem Tod von Onkel Willi stehen Lorenz, der in einer Drittel-Life-Crisis steckt, und seine drei Tanten vor der Herausforderung, ihn in Montenegro zu beerdigen. Da das Geld für eine regelkonforme Überführung fehlt, machen sie sich auf eine illegale Reise im Panda von Wien Liesing bis zum Balkan. Auf den 1029 Kilometern entfalten sich die abenteuerlichen Geschichten der Familie Prischinger. Mirl, die älteste Schwester, übernimmt früh Verantwortung und sehnt sich nach dem Stadtleben, doch ihre Träume erfüllen sich nicht. Wetti, die sich schon als Kind mehr für Tiere interessiert, arbeitet als Putzfrau im Naturhistorischen Museum und schockiert die Wiener Gesellschaft als alleinerziehende Mutter einer dunkelhäutigen Tochter. Hedi, die Jüngste, trifft Willi in einer Lebensphase, in der sie mit ihm fast schon abgeschlossen hat. Die Schwestern tragen zudem einen schweren Verlust aus ihrer Jugend mit sich, für den sie sich gegenseitig die Schuld geben.
Die sieben Leben der Marie Schwarz
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- 6 hodin čítania
Die Wienerin Marie Schwarz erhielt 1819 als Zwölfjährige das erste von einhundert gestifteten Sparbüchern, die zur Gründung der Sparkasse an „würdige Kinder aus den unteren Klassen“ verteilt wurden. Damit war Marie Schwarz die Kundin Nummer eins und zugleich Symbol für eine neue Generation von Frauen, deren wirtschaftlich-soziale Probleme und Abhängigkeiten durch die Möglichkeit etwas anzusparen weniger drückend wurden. Aus Maries Leben kennen wir nur eines mit Sicherheit: die Ein- und Auszahlungen auf dem Sparbuch. Wir wissen, dass Marie während der Napoleonischen Kriege geboren wurde. Im November des Revolutionsjahres 1848 hob sie das Guthaben von über dreißig Gulden ab. Bis 1896, da war Marie Schwarz knapp 90 Jahre alt, wurden mehrfach Beträge eingezahlt und abgehoben. Danach verliert sich ihre Spur. Sieben Schriftstellerinnen haben sich auf die Spuren von Marie Schwarz begeben und imaginieren eine mögliche Biografie.
Makarionissi oder Die Insel der Seligen
- 460 stránok
- 17 hodin čítania
Ist es leichter glücklich oder unglücklich zu sein? In ihrem neuen Roman erzählt Vea Kaiser von der Glückssuche einer Familie, ihren Katastrophen, Möchtegern-Helden und Herzensbrechern sowie von der großen Liebe, die man mehrmals trifft. In einer niedersächsischen Kleinstadt wird die Erotik der deutschen Sprache entdeckt, während ein skurriler Schlagerstar in der österreichischen Provinz nach einer Frau sucht, die er vor 40 Jahren verlor. In einer Schweizer Metropole macht ein liebeskranker Koch dank pürierter Ameisen Karriere, und auf einer griechischen Insel versucht ein arbeitsloser Gewerkschafter, seinen Ehering zu finden, um dem Tod ein Schnippchen zu schlagen. Alles beginnt in einem vom Krieg geteilten Dorf an der albanisch-griechischen Grenze, wo eine Großmutter und Kupplerin alles daransetzt, ihre Familie zusammenzuhalten. Die kluge, streitbare Eleni und ihr Cousin Lefti, die als Kinder unzertrennlich waren, entfremden sich als Erwachsene, können jedoch nie ganz voneinander loslassen. Mit hinreißender Tragikomik und einem liebevollen Blick für Details folgt Kaiser der Geschichte dieser unvergesslichen Familie, die auseinandergerissen werden musste, um wieder zueinanderzufinden. Ein Roman über Sehnsucht, Einsamkeit, Neuanfänge und die Schönheit des Lebens.
Das Arbeitsleben des Autors endete nach seinen beiden Leben als Kaftain 2018 an Bord der »Bogardus Express«. Sein Berufsleben erfüllte sich - es wurde beendet, dieses Mal ›for good‹. Im vorliegenden letzten Band wird der Leser mitgenommen, um an Hand markanter Episoden nachzuvollziehen, wie und warum aus diesem Kaftain genau das wurde, was er einst gewesen Ein Seemann mit all seinen Macken, Fehlern und Vorlieben, eine ehrliche Haut und hinsichtlich der Seefahrt auch ein gewisser Traditionalist. Wie war das als Lehrling in der DDR, wie der Beginn als Offizier bei der DSR, wie ging es weiter nach der Wende bis 1997? Die ersten amourösen Abenteuer auf Kuba und Thailand ... Das ganz normale Seemannsleben halt - aus seiner Sicht. Konsequent ging der Autor seinen Weg bis zum Ende, unabhängig seiner Ideale, Ansichten oder politischer Ausrichtung. Denn Seeleute waren, sind und bleiben Weltmenschen - jeder ausgestattet mit einem sehr individuellen, speziellen Spleen. Die sie umgebenden Elemente, Bedingungen und ihre Arbeit haben Spuren hinterlassen, sie geformt und geschliffen.

