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Fred Wander

    5. január 1917 – 10. júl 2006

    Fred Wander, vlastným menom Fritz Rosenblatt, bol románopisec a novinár, ktorý prežil koncentračné tábory počas druhej svetovej vojny. Jeho diela často čerpajú z osobných skúseností a reflektujú hlboké ľudské traumy i nádej na prežitie. Po odchode z NDR v roku 1983 žil vo Viedni, kde ďalej rozvíjal svoj jedinečný literárny štýl. Jeho písanie sa vyznačuje surovou úprimnosťou a prenikavým vhľadom do ľudskej psychiky.

    Fred Wander
    Der siebente Brunnen
    Hôtel Baalbek
    Das gute Leben
    Země větrných mlýnů
    Korsika dosud neobjevená
    Sedmá studna
    • Román, těžící z autentických zážitků východoněmeckého autora (nar. 1917), poctěného r. 1972 cenou Heinricha Manna, zachycuje osudy židovských vězňů v koncentračních táborech a zamýšlí se nad základními hodnotami lidství vtragických podmínkách nacistické zvůle.

      Sedmá studna
    • Reportáž vypráví o exotické přírodě ostrova, jeho bouřlivých dějinách, svérázných obyvatelích, o krevní mstě, o korsických partyzánech za druhé světové války, o pašeráctví, hospodářské zaostalosti, životě v přístavech a městech.

      Korsika dosud neobjevená
    • Cestopisné reportáže východoněmeckého autora zavádějí čtenáře do Nizozemí, Belgie a Lucemburska. Nepopisují však pouze významné historické památky, charakteristické větrné mlýny, nesčetné kanály a tulipánová pole, ale snaží se proniknout pod povrch turisticky atraktivní kulisy a ukázat život dnešních obyvatel těchto zemí a jejich problémy. Vyprávění doplňují barevné a černobílé fotografie.

      Země větrných mlýnů
    • Der Romancier Fred Wander vergegenwärtigt sich in seinem großen Erinnerungsbuch noch einmal die Ereignisse seines Jahrhunderts: Kindheit und Jugend im proletarischen Wien, die Wanderjahre in Frankreich, Deportation nach Auschwitz und Buchenwald, die Übersiedlung in die DDR und die wachsende Enttäuschung und Fremdheit, die Jahre mit Maxie Wander und das Wiedersehen mit Paris. Seine Erinnerungen sind das Buch eines Zeitzeugen, der seine Gegenwart mit dem Blick von unten sieht.

      Das gute Leben
    • >>Denn nur im zweifachen Erinnern, vorwärts und rückwärts gewandt, sind die Ereignisse zu erkennen, wir leben nicht in der Gegenwart, leben in einem Nebel aus geronnener Zeit, gefrorenem Blut.<< >>Wanders letzter Roman ist ebenso ein grosser Emigranten- wie ein ergreifender Liebesroman. (...) ein ebenso reiches und atmosphärisch dichtes Buch voller Leben wie Wandere KZ-Roman >Der siebente Brunnen<.<<

      Hôtel Baalbek
    • Die Wiederentdeckung eines Buches, das als eines der ersten in neuartiger Weise über den Holocaust spricht, beleuchtet die Herausforderungen des Erzählens von Geschichten, die mit Tod und Gewalt enden. In einer Zeit, in der Werke von Autoren wie Georges-Arthur Goldschmidt und Ruth Klüger neue Formen des Holocaust-Diskurses etablierten, nimmt dieses Buch eine besondere Stellung ein. Es thematisiert die Schwierigkeit, über das Unvorstellbare zu berichten, ohne sich von der Schwere der Ereignisse erdrücken zu lassen oder unangemessene Beschwichtigungen vorzunehmen. Der Autor reflektiert die Grundlagen menschlicher Sprache und Kommunikation, um den Opfern eine Stimme zu geben und ihre Geschichten aus der Anonymität zu reißen. Er ruft Namen, Stimmen und Gesichter in Erinnerung, beschreibt eine Vielzahl von Menschen – Starke und Schwache, Fromme und Ungläubige, Juden und Nicht-Juden – und vereint sie durch die Präsenz des Erzählers. Dieser persönliche Versuch, sich der zentralen Erfahrung des Lebens zu stellen, verleiht dem Werk seine emotionale Kraft und Wirkung. Die Erzählweise ermöglicht es dem Leser, an diesem einmaligen Erlebnis teilzuhaben und die komplexen Facetten des Überlebens und der Erinnerung zu erkunden.

      Der siebente Brunnen