Das Vermieterpfandrecht de lege lata et ferenda.
Eine kritische Revision des gesetzlichen Sicherungsmusters.
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Die Arbeit untersucht die unklare Architektur des heutigen Vermieterpfandrechts und die Frage, ob die gesetzlichen Vorschriften vollständig in die Rechtshistorie eingehen sollten oder ob bestimmte Aspekte einer Neuvermessung und Neukonzeption erhalten bleiben sollten. Der Autor analysiert die §§ 562 ff. BGB aus rechtshistorischer, -theoretischer und -dogmatischer Perspektive und berücksichtigt auch wirtschaftliche Aspekte. Das Vermieterpfandrecht war von Anfang an umstritten und wird in der Rechtsordnung als juristisches Unikum betrachtet. Es steht im Spannungsfeld widerstreitender Interessen: Einerseits soll es das Sicherungsbedürfnis des Vermieters effizient bedienen, andererseits darf der wirtschaftliche Spielraum des Mieters nicht übermäßig eingeschränkt werden. Die Analyse beleuchtet die Regelungen unter rechtshistorischen, -theoretischen und -dogmatischen Gesichtspunkten und untersucht ihre Eignung im modernen Wirtschaftsverkehr. Die Gliederung umfasst die Architektur und Rechtfertigung des Vermieterpfandrechts, das Spannungsverhältnis der mietrechtlichen Absicherung sowie Überlegungen zu möglichen Reformen. Abschließend werden Thesen und Schlussbemerkungen formuliert, ergänzt durch ein Literatur- und Stichwortverzeichnis.
