Viele Forscher haben die Beziehung zwischen der Leistung von Profisportlern und ihren Gehältern untersucht. Der jährliche Umsatz der NBA betrug in der Saison 2019/20 etwa 8,3 Milliarden USD, was Fragen zur Verteilung dieser Summe auf die rund 450 aktiven Spieler aufwirft. NBA-Spieler verdienen im Durchschnitt 8,32 Millionen USD pro Jahr, mehr als das Doppelte des Durchschnitts von MLB- (4,03 Millionen) und NFL-Spielern (3,26 Millionen). Aufgrund der Salary-Cap müssen Franchisen effizient mit ihrem Kapital umgehen, um ein starkes Team zu bilden, das nicht nur von einem Spitzenathleten abhängt. Es ist entscheidend zu verstehen, wie die Leistungen einzelner Spieler den Teamerfolg beeinflussen und welche Metriken zur Beurteilung und Vergütung herangezogen werden. Mehrjährige Verträge basieren auf der bisherigen Leistung eines Spielers und prognostizieren seine zukünftige Entwicklung. Die Frage bleibt, welche Kriterien Spielerscouts und das Management nutzen, um den Wert eines Spielers monetär zu bewerten und präzise Verträge zu erstellen. Während Franchisen nur den tatsächlichen Wert eines Spielers zahlen möchten, streben Spieler nach lukrativen Verträgen, auch wenn dies eine Überbezahlung bedeuten kann. Statistiken spielen eine zentrale Rolle, um die Effizienz und Produktivität eines Spielers zu analysieren, wobei unklar bleibt, welche Statistiken für die Gehälter entscheidend sind.
Markus Moerike Knihy
