Edi Wyss, bekannt als «The Swiss Wiz», war ein talentierter Rennmechaniker bei McLaren in den 1970er Jahren, dessen technische Fähigkeiten und kreative Problemlösungen ihn auszeichneten. In seiner Autobiographie schildert er seine Reise von der Schweizer Rennszene bis hin zum internationalen Rennzirkus. Er beschreibt die Begegnungen mit berühmten Persönlichkeiten wie Joakim Bonnier, Denny Hulme und Clay Regazzoni und reflektiert über den Verlust enger Freunde wie Bruce McLaren und Jo Siffert. Nach einer Zeit als Konstrukteur kehrt er ins Zürcher Oberland zurück, wo er eine spezialisierte Werkstatt im «Moschthüsli» einrichtet, die sich auf die Restaurierung historischer Sport- und Rennwagen konzentriert. Das Buch gewährt Einblicke in den Rennsport der 1960er und 1970er Jahre sowie in die boomende Szene der historischen Fahrzeugrennen und deren Restaurierung. Edi Wyss erzählt seine Lebensgeschichte in vier Etappen und ergänzt sie mit persönlichen Kommentaren zu zahlreichen, teils unveröffentlichten Bildern. Historische Rahmentexte bieten Kontext zu den Rennsparten, in denen er tätig war, während Weggefährten unvergessliche Episoden aus der Szene beisteuern. Ein persönliches Renntagebuch von 1969 bis 1989 dokumentiert seine Einsätze als Rennmechaniker, und eine Übersicht der rund 200 Ferraris, die er bearbeitet hat, rundet das Bild seiner außergewöhnlichen Karriere ab.
Christoph Ditzler Knihy


Schlaflos im Renntransporter: Robert Hahn
Unterwegs zu den Rennstrecken 1968-1995
- 320 stránok
- 12 hodin čítania
1968, in der Blütezeit des Automobilrennsports, taucht der 24 Jahre alte Frauenfelder Robert Hahn in die Welt des internationalen Motorsports ein. Der begabte Rennmechaniker betreut den Formel-1-Rennwagen und den 5-Liter-Sportwagen des Schweden Joakim Bonnier, entwickelt einen eigenen Heckflügel und bewältigt heikelste technische Notfälle. Er findet Anerkennung bei Kollegen in den großen internationalen Teams und begegnet Rennfahrer-Legenden wie Jo Siffert, John Surtees und Jack Brabham, ebenso Mechaniker-Cracks wie Edi Wyss, Bob Dance, Dave "Beaky" Sims, Willie Southcott und Denis Daviss. Mit Robert Hahn erhalten wir Einblicke in eine Welt, die ansonsten hinter dem Glamour des Rennsport-Zirkus verborgen blieb. Anschaulich erzählt er von den Erfolgen, aber auch von prekären Arbeitsbedingungen. Er beschreibt die bescheidenen Mittel, den enormen Zeitdruck und die schier endlosen Transportfahrten, die zu den besonderen Herausforderungen des Rennmechaniker-Berufs gehörten.1972 bis 1974, in einer wichtigen Phase in der Schweizer Rennsportgeschichte, ist er als Rennmechaniker aktiv in der Schweizer Automobil-Meisterschaft und in der Formel-2-Europameisterschaft. Als irgendwann die Bilanz für ihn nicht mehr stimmt, löst er sich von der Szene und findet Erfüllung als Fahrer im Club-Rennsport und in der Schweizer Ausgabe des Trofeo Alfa Romeo 1994 und 1995. Jetzt reinlesen: Inhaltsverzeichnis(pdf)