Die Sanktionierung irreführender Heilmittelwerbung
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Die Untersuchung behandelt die Sanktionierung irreführender Heilmittelwerbung nach dem Heilmittelwerbegesetz. Zunächst wird die Gesetzeslage vor den heilmittelwerberechtlichen Regelungen betrachtet, gefolgt von einer detaillierten Analyse des Straftatbestands des § 14 HWG, der im Mittelpunkt steht. Die Verfasserin beleuchtet allgemeine Fragen zu Versuch und Vollendung, Täterschaft und Teilnahme sowie den Deliktscharakter der Vorschrift. Zudem werden die verschiedenen Tatbestandsvarianten unter Berücksichtigung der Rechtsprechung analysiert. Ein Reformvorschlag zur Sanktionierung irreführender Heilmittelwerbung wird ebenfalls unterbreitet. Die Relevanz des Themas wird besonders im Kontext der Coronapandemie deutlich, während der irreführende Werbung für wirkungslose Heilmittel, wie Impfungen, verbreitet wurde. Das Inhaltsverzeichnis umfasst die historische Entwicklung der Sanktionierung von Heilmittelwerbung, die Grundlagen des Heilmittelwerberechts, die Rechtslage ohne den heilmittelwerberechtlichen Straftatbestand, sowie die Untersuchungen zu § 14 HWG (Strafnorm) und § 15 Abs. 2 HWG (Ordnungswidrigkeitentatbestand). Abschließend wird die Reformbedürftigkeit der Regelungen §§ 14 und 15 Abs. 2 HWG thematisiert.
