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Jean Améry

    31. október 1912 – 17. október 1978

    Jean Améry sa vo svojej esejistike často obracia k osobným zážitkom z druhej svetovej vojny. Ako filozof a literárny študent sa zapojil do odboja proti nacistickej okupácii, čo ho viedlo k mučeniu a väzneniu v koncentračných táboroch. Jeho dielo skúma hrôzy Tretej ríše, najmä mučenie, ktoré považuje za jej podstatu. Améryho písanie sa vyznačuje hlbokou reflexiou nad hranicami ľudskej existencie a pamäti.

    Jean Améry
    Essays on Antisemitism, Anti-Zionism, and the Left
    Charles Bovary, Landarzt
    Hand an sich legen
    Unmeisterliche Wanderjahre
    Über das Altern
    Jenseits von Schuld und Sühne
    • Die Essays, die unter dem Buchtitel Jenseits von Schuld und Sühne veröffentlicht wurden, erlauben ein Wort wie das von der Bewältigung der Vergangenheit, das sonst so leer klingt. In der unnachgiebigen und zugleich nervös aufmerksamen, an Jean Paul Sartre geschulten Reflexion Amérys wird Erfahrung des vergangenen Erleidens verwandelt in Lernstoff für zukünftiges Leben. Helmut Heißenbüttel

      Jenseits von Schuld und Sühne
      4,4
    • Über das Altern

      • 148 stránok
      • 6 hodin čítania

      Améry will sich und seinen Lesern nichts vormachen, er erlebt und beobachtet das Altern als einen fortschreitenden Prozeß der Entfremdung. Früher oder später wird der alternde Mensch unzeitgemaß, er entfremdet sich der Gegenwart, und Améry fragt, ob man das einfach hinnehmen müsse. Seine Antwort: nein. Nach seiner Ansicht liegt die Würde des Alterns in Revolte und Resignation, im Kampt gegen die Entgremdung, trotz der Einsicht, daß man unterliegt. -- Jacket flap

      Über das Altern
      4,4
    • Unmeisterliche Wanderjahre

      • 147 stránok
      • 6 hodin čítania

      In insgesamt sechs Essays – mit den Koordinaten Frühe Weigerung, Die scheinbaren Scheinfragen, Debakel, Existenzsorgen, Expeditionen jenseits des Rheins und Strukturen überschrieben – führt Améry diese Selbstbefragung durch. Dabei greifen die Texte ineinander und fügen sich zu einer Auto- wie Zeitbiographie. Die Unmeisterlichen Wanderjahre sind auch der Teil der Gesamtausgabe der Werke von Jean Améry, die bei Klett-Cotta erschien.

      Unmeisterliche Wanderjahre
      4,2
    • Hand an sich legen

      • 155 stránok
      • 6 hodin čítania

      Das Verbot, mit dem Religion und Gesellschaft den Freitod belegen, läßt ihn als ein Vergehen erscheinen, als unnatürlichen und absurden Akt. Aber drückt sich in solchem Urteilen und Aburteilen nicht die Schein-objektivität, das Unbetroffeensein der mit dem Weltlauf Einverstandenen, der Überlebenden aus? Und hat nicht auch der "naturliche" Tod sein Unnatürliches und Skandalöses? "In einer erregend-mutigen, traurig-zielstrebigen, spekulativ-tastnden Steigerung seines Denkens hat sich Jean Amery in 'Hand an sich legen' der letzten Konsequenz des Nihilismus zugewandt -- dem Freidod." FAZ -- Jacket flap

      Hand an sich legen
      4,1
    • -This is a collection of essays by world-famous author, Jean Amery, translated into English for the first time. -Although written prior to his death in 1978, their insights are as comptemporary and fresh as ever given the current political climate. -Amery's works have been a mainstay of IUP's Holocaust list of decades. /

      Essays on Antisemitism, Anti-Zionism, and the Left
      4,5
    • At the Mind's Limits

      An Attempt to Overcome the Insurmountable

      • 176 stránok
      • 7 hodin čítania
      At the Mind's Limits
    • Die von Améry zum Zeitgeschehen verfaßten Kommentare und Analysen sind wegen ihrer gedanklichen Schärfe und stilistischen Brillanz heute noch lesenswert – und die wichtigsten von ihnen hat Stephan Steiner für diesen Band neu gelesen und kommentiert. Sie greifen Fragen der deutschen und internationalen Nachkriegsgeschichte auf: die der Nachwirkungen der NS-Epoche, des Antisemitismus- Problems und der politischen Nachkriegsordnung. Améry hat über Gewalt, über die Anziehungskraft radikaler Bewegungen nachgedacht, über die heimatlose Linke, und früh schon taucht in seinen Analysen die Frage des politischen Terrorismus auf. Die stupende thematische Vielfalt der Publizistik Amérys macht diesen Band zu einem Kompendium der deutschen Nachkriegsgeschichte – und sie zeigt einen etwas anderen Améry: »Hier erscheint er als aktivistisch, den Puls der Zeit fühlend, nicht selten hoffnungsgeladen. Zwischen dem aus Auschwitz Befreiten und dem Toten von Salzburg liegen immerhin 30 Jahre, in denen gelebt, debattiert und auch gekämpft wurde« (Steiner). Radikaler Humanismus ist der Maßstab dieser aufregend aktuellen Texte.

      Werke - 7: Aufsätze zur Politik und Zeitgeschichte
      5,0
    • Der neue Antisemitismus

      Mit einem Vorwort von Irene Heidelberger-Leonard

      • 128 stránok
      • 5 hodin čítania

      »Das sowohl politische wie jüdische Opfer, das ich war und bin, kann nicht schweigen, wenn unter dem Banner des Anti-Zionismus der alte miserable Antisemitismus sich wieder hervorwagt.« Jean Améry »Ein Klassiker der Zukunft« Jürg Altwegg, FAZ »Man soll und darf die Vergangenheit nicht auf sich beruhen lassen, weil sie sonst auferstehen und zu neuer Gegenwärtigkeit werden könnte.« Jean Améry Jean Amérys Essays, die zwischen 1969 und 1976 geschrieben wurden, erschrecken geradezu durch ihre Aktualität. Sie lesen sich in ihrer Prägnanz, als wären sie für den heutigen Tag geschrieben. Ausgehend von seinem Judesein, das ihm von den Nürnberger Gesetzen aufgezwungen wurde, beschreibt Jean Améry seine existentielle Bindung an Israel, seine Solidarität ist jedoch nicht bedingungslos. Und doch ist für ihn Israel das Land, das allen entrechteten Juden der Welt den aufrechten Gang gelehrt hat. Hier spricht sein Schmerz, weil er, von jeher ein Linker, die Neue Linke, die Israel als kolonialistisch betrachtet, nicht mehr erreichen kann: Ihr selbstgerechter Antizionismus steht ihm als unausrottbarer Antisemitismus klar vor Augen.

      Der neue Antisemitismus
      5,0