Bookbot

Karl Kraus

    Briefe an Sidonie Nadherny von Borutin, 1913-1936
    Lob der verkehrten Lebensweise
    Frankfurter Anthologie. Bd.17
    Suhrkamp Taschenbuch - 17: Die Stunde des Gerichts
    Karl Kraus zum Vergnügen. Erlaubt ist, was missfällt
    The Last Days of Mankind
    • Die Eleganz des Feuilletons

      Literarische Kleinode

      • 158 stránok
      • 6 hodin čítania

      »Als Herr Rathenau im Reichstag einen besonders schön gerundeten und klar verständlichen Satz beendet hatte, wurde ihm das Wort ›Feuilleton‹ zugerufen. Der Zuruf kam von den Bänken der Rechten und ist deshalb als ein Schimpfwort aufzufassen gewesen.« Victor Auburtin, 1921 Das Feuilleton, die Kleine Form, ist im deutschsprachigen Raum seit über hundert Jahren ein journalistischer Sonderfall und eine Nebenbühne, auf der man sich mit stilistischer Eleganz und gedanklicher Prägnanz bewähren muss. Sie kommt aus der Mode. Sie wird ersetzt durch schnell ins Netz gehauene abfällige oder zustimmende Kommentare, die der Ironie oder sprachlichen Feinheit keinen Platz lassen. Die beiden Herausgeber, seit Jahren wissenschaftlich oder als Autoren mit der Kleinen Form vertraut, rufen Texte in Erinnerung, in denen es genau um dieses pointierte, mit Leichtigkeit und Eleganz gepaarte Schreiben geht, das genaues Beobachten – und Lesen erfordert, den Leser dann aber mit überraschenden Einsichten und wohltuenden Zweifeln reichlich belohnt.

      Die Eleganz des Feuilletons2017
    • Die letzten Tage der Menschheit

      • 617 stránok
      • 22 hodin čítania

      Die letzten Tage der Menschheit ist eine "Tragödie in 5 Akten mit Vorspiel und Epilog" von Karl Kraus. Sie ist in den Jahren 1915-1922 als Reaktion auf den Ersten Weltkrieg entstanden. In über 200 nur lose zusammenhängenden Szenen, die auf wahren Quellen beruhen, wird die Unmenschlichkeit und Absurdität des Krieges dargestellt. Das Stück ist einem "Marstheater" zugedacht und ist bisher noch nie komplett aufgeführt worden.

      Die letzten Tage der Menschheit2016
    • Karl Kraus betrachtete die Welt mit Skepsis und kritisierte sie durch grotesk-humorvolle und bitterböse Aphorismen sowie erfundene Verlagsmeldungen in seiner Zeitschrift Die Fackel, stets nach dem Motto: "Die Lage ist hoffnungslos, aber nicht ernst."

      Karl Kraus zum Vergnügen. Erlaubt ist, was missfällt2007
    • The Last Days of Mankind

      • 672 stránok
      • 24 hodin čítania

      Conceived 'for a theatre on Mars', Kraus' apocalyptic tragedy 'The Last Days of Mankind' is the longest play ever written. A bitingly satirical commentary on the horrors of WWI, it employs a collage of modernist techniques to evoke a despairing vision of the Great War from the perspective of Kraus' hometown, Vienna.

      The Last Days of Mankind2002
      4,1
    • Lob der verkehrten Lebensweise

      Satiren

      • 224 stránok
      • 8 hodin čítania

      Die witzigsten und schneidendsten Satiren aus der Fackel, die ihre Überlebenskraft auch in Vortragssälen bewiesen haben, sind in diesem Band vereinigt - kein Museum, vielmehr ein Arsenal, aus dem sich noch das Missvergnügen an der 'Widerwart' unserer Tage bewaffnen kann.

      Lob der verkehrten Lebensweise1999
    • Frankfurter Anthologie. Bd.17

      • 308 stránok
      • 11 hodin čítania

      1974 startete Marcel Reich-Ranicki ein in der europäischen Literaturgeschichte einmaliges Unternehmen: Unter dem Motto Der Dichtung eine Gasse stellt er seitdem in jeder Sonntagsbeilage der Frankfurter Allgemeinen Zeitung Gedichte aus sämtlichen Epochen deutscher Lyrik vor, jedes gefolgt von einer Interpretation oder einem sehr persönlichen Bekenntnis.

      Frankfurter Anthologie. Bd.171994
    • Karl Kraus, geboren am 28. April 1874 im böhmischen Gitschin, ist am 12. Juni 1936 in Wien gestorben. Wie kaum eine andere Phase in der Geschichte der Fackel ist die zweite Hälfte der zwanziger Jahre fast ganz durch die polemischen Aktivitäten ihres Herausgebers bestimmt: seine Kampagnen gegen den Erpressungsjournalisten Emmerich Bekessy, den unverantwortlichen Polizeipräsidenten Johann Schober, den vormaligen Kriegshetzer und nunmehrigen Friedensapostel Alfred Kerr. Seit Lessings Zeiten hat es in der deutschen Literatur keine ähnlich dichte Folge von Streitschriften ähnlich hohen Ranges gegeben. Zumal die Reihe der gegen Bekessys Stunde gerichteten Artikel (die dieser Band besonders ausführlich dokumentiert) ist ebenso reich an Meisterwerken der Gattung wie an Zeugnissen persönlichen Wagemuts – und bleibt über den erledigten Fall hinaus auch im Zeitalter der Bildzeitung bestürzend aktuell.

      Suhrkamp Taschenbuch - 17: Die Stunde des Gerichts1992
    • Literatur

      oder Man Wird Doch da Sehn

      Literatur1921