Johanna Adorján je autorka, ktorej diela sa ponárajú do hlbín medziľudských vzťahov a zložitosti lásky. Jej písanie sa vyznačuje prenikavou psychologickou hĺbkou a poetickým jazykom, ktorý čitateľa vtiahne do vnútra postáv. Adorján skúma témy samoty, túžby a hľadania spojenia v modernom svete s mimoriadnou citlivosťou a empatiou. Jej jedinečný štýl ponúka reflexiu o podstate ľudskej skúsenosti a o spôsoboch, akými sa láska prejavuje v jej najrôznejších formách.
Zwei Menschen, die miteinander alt geworden sind, beschliessen, sich das Leben zu nehmen. Er ist schwer krank, sie will nicht ohne ihn sein. Hand in Hand gehen Vera und István in den Tod, es ist das konsequente Ende einer Liebe, die die ganze übrige Welt ausschloss, sogar die eigenen Kinder
»Ich liebe Männer. Natürlich nicht alle.« Johanna Adorján
Jochen, Oliver, Harald – fast die Hälfte der Menschheit besteht aus Männern. Immer noch machen sie viel von sich reden – warum eigentlich? Was haben sie, was andere nicht haben, und, natürlich, was haben sie nicht?
Mit dem Blick einer Frau geht Johanna Adorján durch die Welt und beschreibt, was ihr auffällt – oder vielmehr wer. Vielen dieser Männer wird man selbst schon begegnet sein, manche sind zum Glück Einzelfälle, und der eine oder andere Prominente ist auch mit dabei. Männer halt, kennt man ja.
»Dass man über etwas so Uninteressantes wie Männer so unterhaltsam und klug und mit genau der richtigen Dosis Bösartigkeit schreiben kann, das bewundere ich wirklich sehr. Und dann ist es auch noch saulustig.« Matthias Brandt
Kann man mit einem Menschen glücklich werden, der nichts von seiner Freiheit
aufgeben will? Jessica trifft Tom. Er ist schön und interessant und ein
bisschen geheimnisvoll. Sie kommen zusammen, er reißt sie mit, ist aufmerksam
und zugleich immer ein wenig abwesend. Und gerade, als sie die Nähe zulässt,
stößt er sie wieder ein Stück von sich. Spielt er ein Spiel? Oder bietet Tom
ihr eine Liebe, die freier ist und ehrlicher? Es ist eine Geschichte darüber,
wie sich Liebe und Freiheit zueinander verhalten. Und wann sich Liebe in etwas
Dunkles verwandelt.
Johanna Adorján entwirft mit »Ciao« eine Gesellschaftssatire, die extrem komisch ist und gleichzeitig ernsthaft gegenwärtig. Ist der Untergang des alten weißen Mannes beschlossene Sache oder sollte man mit dieser Spezies doch gnädig sein?
Hans Benedek, einst ein gefragter Feuilletonist, hat seinen Bedeutungsverlust selbst noch gar nicht realisiert. Er wähnt sich weiterhin als Mann von beträchtlichem Einfluss, aber die Zeichen mehren sich, dass sich etwas verändert hat. Seine ständigen Affären mit Praktikantinnen sind nicht mehr so unbeschwert wie noch vor einigen Jahren. Seine Tochter beschimpft ihn als Mörder, da er immer noch Bacon zum Frühstück isst. Als seine Frau ihn auf die Idee bringt, ein Portrait über die gefragteste junge Feministin des Landes zu schreiben, wittert Hans seine Chance. Doch die Begegnung mit ihr wird Hans in einen Abgrund von bisher ungekannter Tiefe stürzen.
Een schrijfster probeert de reden te achterhalen van de zelfmoord van haar grootouders: een joodse opa uit Hongarije die de holocaust overleefde en een jongere Duitse oma.