Systematický a zásadný príspevok venovaný problematike filozofie umenia a estetiky. Preklad diela významného nemeckého filozofa Güntera Figala „Ercheinungsdinge. Ästhetik als Phänomenologie“ z roku 2010. „Umelecké diela sú vecné, a preto je podstatnou súčasťou toho, že ich zakúšame aj to, že ich vnímame. Umelecké diela sú však iného druhu. Nie sú to veci, ktoré by sme mohli skúmať ako javy, ale sú to fenomenálne veci. Alebo naopak: sú to zjavy, ktoré sú vo svojej podstate vecami. Umelecké diela sú jedným slovom veci, ktoré sa javia – zjavy vecí, ktorých podstata spočíva v tom, že sa javia. A umelecké diela sú v tomto zmysle – ako veci, ktoré sa takto zjavujú – aj krásne.“
Günter Figal Knihy







Obsahuje eseje: O mlčení textů. K hermeneutickému pojmu interpretace a Esej o svobodě. Ontologické úvahy s praktickým zaměřením. V prvním zmíněném eseji Figal zkoumá charakter, postavení a možnosti interpretace k její svobodě na jedné a závaznosti interpretovanému dílu na druhé straně. Ve výsledku je tak dílo "trvalým prostorem svobody svých interpretací", jejich prezencí, "zatímco interpretace jsou právě časovou přítomností díla". V Eseji o svobodě se Figal snaží o ontologické založení či zdůvodnění pojmu svobody, a sice ve smyslu revize mnohdy dogmatického praktického pojetí svobody. Tak jeho úvahy přispívají k rozvinutí politična z ontologického základu.
Heideggers Aufzeichnungen in den sogenannten 'Schwarzen Heften' zeigen, dass sein nationalsozialistisches Engagement tiefer war und länger andauerte, als man auf der Grundlage früherer Quellen annehmen musste. Während Heideggers im engeren Sinne philosophische Texte aus den 1930er und frühen 1940er Jahren von ideologischen und politischen Äußerungen so gut wie frei sind, findet man in den 'Schwarzen Heften' jener Jahre ein irritierendes Gemisch aus philosophischen Überlegungen, politischen Überzeugungsbekundungen und aggressiven antisemitischen Äußerungen. Wie das Verhältnis von Philosophie und Ideologie vor diesem Hintergrund einzuschätzen ist, wird die Heidegger-Forschung lange beschäftigen
Hans-Georg Gadamer - Wahrheit und Methode
- 256 stránok
- 9 hodin čítania
In seinem 1960 erschienenen Hauptwerk „Wahrheit und Methode“ nimmt Gadamer die bis in die Antike zurückreichende hermeneutische Tradition auf, um vor allem im Anschluss an Hegel und Heidegger eine philosophische Hermeneutik zu begründen. Das Buch brachte seinem Autor internationalen Ruhm, und die philosophische Hermeneutik ist eine der maßgeblichen Konzeptionen der neueren Philosophie geworden. Nach wie vor bildet „Wahrheit und Methode“ den Ausgangspunkt für eine philosophische Klärung des Verstehens und seiner von Gadamer behandelten Ausprägungen in Kunst, Geschichte und Sprache. Der vorliegende Band rekonstruiert und diskutiert in Form eines kooperativen Kommentars, der Gliederung des Werkes folgend, Gadamers Gedankengang, zeigt aber auch die Perspektiven einer Philosophie auf, die sich gegenüber ihrem eigenen hermeneutischen Charakter nicht verschließt. MIT BEITRÄGEN VON: Damir Barbaric, Donatella di Cesare, Luca Crescenzi, Guy Deniau, Ralf Elm, Günter Figal, Hans-Helmuth Gander, Arnd Kerkhecker, Friederike Rese, John Sallis, Dennis J. Schmidt und Michael Steinmann
Focusing on the theme of "finiteness," this volume of the International Yearbook for Hermeneutics presents a collection of studies addressing understanding and interpretation across various disciplines, including philosophy, theology, and cultural studies. It features contributions that engage with contemporary debates and historical ideas from antiquity to the present. Additionally, it celebrates the 70th birthday of Czech philosopher Pavel Kouba, who delves into the intersection of phenomenology and hermeneutics.
Martin Heidegger
- 400 stránok
- 14 hodin čítania
Günter Figals Phänomenologie der Freiheit ist längst zum Standardwerk geworden. Als Beitrag zur Heidegger-Forschung bietet Figal eine genaue Interpretation von Sein und Zeit und berücksichtigt dabei wesentliche Aspekte von Heideggers früherem und späterem Denken. In kritisch prüfender, umsichtig argumentierender Weise arbeitet der Autor die sachlichen Stärken und Schwächen der heideggerschen Philosophie heraus. Darüber hinaus ist Figals Buch eine systematische Erörterung des Phänomens Freiheit. Freiheit lässt sich, wie Figal zeigt, als Freiraum verstehen, als Offenheit von Möglichkeiten, in der die Freiheit des Handelns und die Freiheit des Willens erst ihren Platz finden. Indem Figal bei Heidegger ein Verständnis von Freiheit entdeckt, das es in der philosophischen Tradition nicht gegeben hat, kann er auch Freiheitskonzeptionen wie die von Aristoteles, Kant und Wittgenstein neu diskutieren. Das erstmals 1988 veröffentlichte und mehrfach übersetzte Buch liegt nun in einer revidierten Neuauflage vor, die durch ein autobiographisches Nachwort ergänzt wurde.
Nietzsche
- 293 stránok
- 11 hodin čítania
Günter Figal nähert sich dem Philosophen Nietzsche von außen, von seiner Biographie und von den Positionen her, die die Nachwelt ihm zugewiesen hat, um den Leser sodann behutsam, anregend und erhellend durch das Werk und den Nachlass zu führen, im Mittelpunkt immer Nietzsches Erfahrungen und Fragen, Gedanken und Bilder. Sein Buch ist eine Möglichkeit, ohne besondere Voraussetzungen mit Nietzsche bekannt zu werden.
Sokrates, der die Instabilität des Alten und Überkommenen erfährt, ist eine Figur des Übergangs. Er lebte im fünften vorchristlichen Jahrhundert, von etwa 470 bis 399, in Athen und war Zeuge des politischen Aufstiegs und Niedergangs seiner Stadt. Er bildete eine eigene Gesprächskunst aus in der Auseinandersetzung mit den Intellektuellen seiner Zeit, den Sophisten. In Sokrates verbindet sich deren geistige Unruhe, ihr Zweifel am Überkommenen mit dem Bestreben, im Denken neue Orientierung zu finden. Für Sören Kierkegaard, Freidrich Nietzsche, aber auch für Karl Popper ist Sokrates die Gestalt der Philosophie überhaupt, das Urbild des Philosophen.
Mit diesem Buch legt Günter Figal eine systematisch ausgearbeitete Ästhetik vor. Er erörtert die Kunst als ganze und berücksichtigt nicht nur bildende Kunst, Dichtung und Musik, sondern ebenso Künste wie Tanz, Keramik, Gartenkunst und Architektur. Das Buch ist phänomenologisch im strengen Sinne. Es nimmt die Grundlegung der Phänomenologie durch Husserl auf, um sie in der phänomenologischen Reformulierung der von Kant her verstandenen Ästhetik neu zu bedenken. Um das Wesen der Kunst zu bestimmen, bezieht sich Figal immer wieder auf einzelne Kunstwerke. Aus deren Erfahrung und Beschreibung ergeben sich die für das Verständnis der Kunst leitenden Begriffe. Dabei ist Erscheinungsdinge eine Auseinandersetzung mit der Tradition der Kunstphilosophie. Es macht die besondere Erschließungskraft von Kunstwerken deutlich. So hat Figals Konzeption auch Konsequenzen für das alltägliche Selbstverständnis. Er zeigt, wie das menschliche Leben durch die Kunstwerke als bedingtes Leben inmitten der Dinge erfahrbar wird.

