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Christina Viragh

    23. január 1953
    Eine dieser Nächte
    Montag bis Mittwoch
    Pilatus
    Der gewendete Tag
    Manesse Bibliothek der Weltliteratur: Lerche
    V apríli
    • V apríli

      • 276 stránok
      • 10 hodin čítania

      Román V apríli Christiny Viraghovej je fascinujúcou štúdiou jednej tajomnej lúky vo Švajčiarsku, rozpráva o jej premenách v priebehu niekoľkých storočí: Začiatkom 15. storočia má lúka zlú povesť, pretože tu došlo k záhadnej vražde. V 20. rokoch 20. storočia už pozemok obkolesujú viaceré domy. Z domu Schacherovcov utečie mladý Schacher a celé leto je na vandrovke s varietným umelcom pánom Brunom. V 60. rokoch 20. storočia bývajú v jednom z nájomných domov deväťročná Mari a jej otec Ferenc – politickí emigranti z Maďarska. Mari má neustály strach z tajnej polície a Ferenc sa snaží uchytiť v cudzej krajine. Na začiatku 21. storočia v tom istom nájomnom dome žijú Heinz a Selena Zumwaldovci, ktorí tu prežívajú rozpad svojho vzťahu. Čitateľa zaujmú precízne a s veľkou ľahkosťou podané opisy sveta prírody a sveta človeka. Detailne spoznáva každodenné predmety a javy, ktoré obyčajne unikajú ľudskej pozornosti, získava plastický obraz miesta a priestorov obývaných románovými postavami. Autorka však rovnako hlboko preniká aj do vnútorného sveta postáv, sleduje ich pocity, ktoré – na rozdiel od lúky – zostávajú v každom časovom období rovnaké.

      V apríli
      2,0
    • Manesse Bibliothek der Weltliteratur: Lerche

      • 304 stránok
      • 11 hodin čítania

      Das Drama eines ungelebten Lebens entfaltet sich in der fiktiven Provinzstadt Sárszeg, fernab der glanzvollen Donaumonarchie. Hier erleben die Eheleute Vajkay, nach langer Zeit wieder allein, einen unerwarteten Wandel. Ihre Tochter, liebevoll 'Lerche' genannt, verbringt die Sommerfrische bei Verwandten, was das gewohnte Dreigespann auf den Kopf stellt. Ohne die geliebte Tochter empfinden die betagten Eltern ihr Zuhause als öde und leer. Widerwillig entscheiden sie sich, ein Restaurant zu besuchen, und entdecken überraschend Freude an Essen und Gesellschaft. Dieses Experiment wird wiederholt, und allmählich tauchen sie wieder in das Leben der Kleinstadt ein, von dem sie sich lange abgeschottet hatten. Währenddessen verbringt Lerche, das unansehnliche Mauerblümchen, ihre Ferien mit dem Schreiben pflichtbewusster Briefe an ihre Eltern, ohne Freude am Leben zu finden. Mit feiner Ironie und präzisen Details schildert Kosztolányi den unerwarteten Aufbruch der Daheimgebliebenen. Für einen kurzen Moment erkennen die Eltern, wie sehr ihnen ihre Tochter zur Last geworden ist, und dennoch sehnen sie sich nach ihrer Rückkehr. Das Drama familiärer Abhängigkeiten wird schonungslos und zugleich mit Leichtigkeit dargestellt.

      Manesse Bibliothek der Weltliteratur: Lerche
      4,0
    • Die «Recherche» en miniature Zum 150. Geburtstag des großen französischen Romanciers am 10.7.2021 erscheint hier ein Destillat von Prousts siebenbändigem Hauptwerk in Neuausgabe. Darin begegnet man bereits den Guermantes und Verdurins, Albertine und vielen anderen bekannten Figuren aus dem Proust-Kosmos, oft in überraschender Beleuchtung und reizvoller Akzentuierung. Bei «Der gewendete Tag» handelt es sich um ein Mosaik aus neunzehn Prosastücken, die von 1912 bis 1923 in Zeitschriften erschienen und «Die Suche nach der verlorenen Zeit» eindrucksvoll vorbereiten und ergänzen. In der kongenialen Übersetzung von Christina Viragh und Hanno Helbling bietet dieser spezielle Band Kennern wie Entdeckern einen komprimierten Proust. «Keine schönere Einladung zur Lektüre Prousts scheint denkbar als diese von ihm selbst ausgewählten Begegnungen eines vielschichtigen Bewusstseins mit einer unendlich genau erfassten Wirklichkeit.» Karlheinz Stierle, NZZ

      Der gewendete Tag
      4,0
    • „Ich vergesse manchmal, den Saum zu nähen oder die Knopflöcher aufzuschneiden. Einmal habe ich einen Mantel verkauft, dessen Kragen nur mit Stecknadeln festgemacht war. Und einmal bin ich auf die Strasse gegangen, ohne daran zu denken, dass ich hinten an meinem Mantel einen Rock festgesteckt hatte.“ „Ein Schwesternroman par excellence.“ Beatrice von Matt

      Pilatus
      3,5
    • Montag bis Mittwoch

      Roman

      • 416 stránok
      • 15 hodin čítania

      Zwei, die in den achtziger Jahren jung sind, stehen auf einer Lichtung in den Bergen von Tolfa nördlich von Rom. Horst hofft, hier im Herzen des Etruskerlands Artefakte auszugraben und sich mit dem Erlös die Freiheit zu erkaufen. Marius hat eine glänzende akademische Karriere vor sich und macht hier nur aus Lust am Spiel mit. Der Dritte im Bund, Alfred, ist an diesem heißen Augustmontag nur in einem Traum präsent, der aber für alle drei sehr reale Konsequenzen haben wird. So wie überhaupt jener Tag für sie und eine Reihe weiterer Protagonisten. Am Ende schließt sich der Kreis, auf dem sich die Geschichte durch die Monate eines Jahrs bewegt, an einem Mittwoch auf überraschende Art. Montag bis Mittwoch führt an verschiedene Schauplätze, Rom, Zürich, eine kleine Stadt in Oberfranken, wobei Christina Viragh die Fäden menschlicher Beziehungen und Schicksale über Zeiten und Distanzen hinweg zu einem lebendigen Teppich verknüpft.

      Montag bis Mittwoch
      3,0
    • Eine dieser Nächte

      Roman

      • 496 stránok
      • 18 hodin čítania

      Es ist eine dieser Nächte, die man durcher­zählen muss. Das zumindest findet Bill, der auf dem Flug von Bangkok nach Zürich neben Emma sitzt. Bill geht ihr gehörig auf die Nerven. Mit Donnerstimme erzählt er aus seinem Leben – und um sein Leben, und nicht nur Emma, sondern auch andere Passagiere sind gezwungen zuzuhören. Trotz ihres Widerstands werden sie aber alle, Emma, Michael, Stefan, Walter und ein Junge, ja, auch die japanische Familie in der hinteren Sitzreihe, vom Sog der Geschichten erfasst, wobei eigene Geschichten und Phantasien wachgerufen werden. Alle diese Geschichten fügen sich zu einem Reigen, bei dem sich ungeahnte Bezüge und Entsprechungen und ein geheimnisvoller Mittelpunkt herausschälen. Denn Bill beschwört sprachgewaltig Orte, Leute und seltsame Wesen herauf. Die zwölf Stunden dieser Flugnacht entwickeln einen gefähr­lichen Reiz – und bekommen nicht allen gleich gut.

      Eine dieser Nächte
      3,0
    • Zwanzig Jahre nach seinem gefeierten Buch der Erinnerung präsentiert Péter Nádas sein Opus maximum. Bei der Veröffentlichung in Ungarn 2005 wurden die Parallelgeschichten als das «Krieg und Frieden des 21. Jahrhunderts» gefeiert. Der Roman beginnt mit der Entdeckung einer Leiche im Berliner Tiergarten durch den Studenten Döhring im Jahr 1989, dem Jahr des Mauerfalls. Diese kriminalistische Szene leitet eine weitreichende Suche nach dem düsteren Geheimnis der Budapester Familie Demén und ihrer Freunde ein, deren Schicksale eng mit der ungarischen und deutschen Vergangenheit verknüpft sind. Historische Ereignisse wie die ungarische Revolution 1956, der ungarische Nationalfeiertag am 15. März 1961 sowie die Deportation der ungarischen Juden 1944/45 und die Vorkriegszeit in Berlin bilden den Rahmen der Erzählung. Der Roman entfaltet ein Panorama europäischer Geschichte, das durch eine Vielzahl von Geschichten geprägt ist. Die zentrale Metaerzählung dreht sich um die Körper, die für Nádas zum Schauplatz der Ereignisse werden. Die Sexualität der Protagonisten beeinflusst ihre Lebensrealität und fungiert als «glühendes Magma», das die Geschichten zur Explosion bringt. Aufgrund seines analytischen Scharfblicks und der Stärke seiner Charakterdarstellungen wird Nádas international mit Proust verglichen, wobei seine Parallelgeschichten als Vollendung einer literarischen Moderne angesehen werden.

      Parallelgeschichten
      3,9