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David Albahari

    15. marec 1948 – 30. júl 2023

    David Albahari je uznávaný srbský spisovateľ, ktorého diela sa zaoberajú hlbokými ľudskými témami a komplexnosťou existencie. Jeho próza vyniká precíznym jazykom a prenikavým vhľadom do psychológie postáv. Albahari skúma témy identity, pamäte a hľadania zmyslu v neustále sa meniacom svete. Jeho práca, ovplyvnená európskou aj severoamerickou literárnou tradíciou, ponúka čitateľom podnetný a nezabudnuteľný zážitok.

    Die Kuh ist ein einsames Tier
    Die Ohrfeige
    Gec i Majer. Kontrolni punkt
    Fünf Wörter
    Cink a iné prózy
    Snežný človek
    • Snežný človek

      • 288 stránok
      • 11 hodin čítania

      Trojica románov, ktorých spoločným menovateľom je osud emigranta. V jednotlivých príbehoch sa autorovi podarilo evokovať skepsu i nádej, spoločnú pre celé pokolenie utečencov z rozpadajúcej sa Juhoslávie.

      Snežný človek
    • Cink a iné prózy

      • 200 stránok
      • 7 hodin čítania

      David Albahari - majster krátkych viet, ktoré v sebe často skrývajú priepastné nedorozumenia - patrí k vedúcim osobnostiam súčasnej srbskej literatúry. Je autorom šiestich poviedkových kníh a niekoľkých románov, z ktorých niektoré - Snežný človek, Návnada a Tma - vyšli aj v slovenských prekladoch. Albahari svojou výrazne intimistickou poetikou zaujal mnohých čitateľov doma aj v zahraničí.

      Cink a iné prózy
    • »Ein Kafka für unsere Zeit – ein epochales Meisterwerk des Paradoxen.« NZZ Belgrad, im Frühjahr 1998: Der Erzähler in David Albaharis Roman hat sich in die innere Emigration zurückgezogen. Eines Tages beobachtet er, wie ein Mann eine Frau auf sonderbare Weise ohrfeigt. Wurde dieser Zwischenfall eigens für ihn inszeniert? Seit diesem Tag scheint die Stadt voller Zeichen zu sein, bald glaubt er sich einer Verschwörung auf der Spur. Fieberhaft versucht er, das nicht Greifbare zu entschlüsseln ...

      Die Ohrfeige
    • Eine Geschichte auf kürzeste Weise erzählen, mit so wenig Worten wie möglich, nicht als Tribut an das Schweigen, sondern als Beispiel für die Kraft der Sprache: das ist die Absicht hinter diesen Texten, die David Albaharis ganze Bandbreite und sprachliche Eleganz zeigen. Ob sie geprägt sind von Absurdität oder bitterer Komik, Melancholie oder Schalk - immer ist ihnen eine atemberaubende Prägnanz zu eigen. Reduziert auf ein oder zwei zentrale Bilder, entfalten sich die Geschichten in der Phantasie des Lesers zu voll ausgearbeiteten Panoramen seiner Wahl: rätselhaft und taghell zugleich. Geschrieben in der Tradition eines Franz Kafka, Thomas Bernhard oder Daniil Charms, können diese Geschichten in Minuten gelesen werden und bleiben doch lange im Gedächtnis.

      Die Kuh ist ein einsames Tier
    • Vom Winter 1941/42 bis zum folgenden Juni fuhren zwei Männer in einem Lastwagen jeden Tag von Belgrad nach Jajinci: Götz, der Fahrer, und Meyer, der Beifahrer. Hätten sie nicht unterwegs angehalten und das Ende des Auspuffs mit einer öffnung im Boden des Kastens verschraubt und wäre der Kasten nicht voller Juden gewesen, niemand hätte sich später dafür interessiert. Der Erzähler aber, ein Belgrader Lehrer, interessiert sich dafür, weil auf dem Lastwagen auch seine Verwandten waren. Er beginnt zu recherchieren, wühlt in Dokumenten, versucht zu begreifen. Je näher er dem Wissen kommt, desto ferner ist er; je mehr er sich Götz und Meyer vorzustellen sucht, desto schemenhafter werden ihre Gesichter.

      Götz und Meyer
    • Ein Leben im Vielleicht Wer ist der Verfasser des geheimnisvollen Briefs, durch den schlagartig alles aus den Fugen gerät? Ist der Absender wirklich der in Argentinien verschollene Bruder, von dem Filip bisher nichts ahnte? Ein Treffen im »Brioni« soll Licht ins Dunkel bringen. Doch Filips einstige Stammkneipe ist nicht mehr wiederzuerkennen, aus der Spelunke ist ein edles Speiselokal geworden. Und auch die Begegnung mit seinem angeblichen Bruder verläuft ganz anders als gedacht …

      Der Bruder
    • "Ich habe keine Heimat mehr, bin ohne Mutter geblieben, es fehlt nur noch, dass auch die Sprache verschleißt, dann habe ich alles verloren." Der große serbische Romancier erzählt seine authentische Familiengeschichte: Im wechselvollen Leben seiner Mutter spiegeln sich die Geschicke seines vom Krieg gebeutelten Landes. Ihrem ersten Mann zuliebe zum jüdischen Glauben übergetreten, muss die aus Bosnien stammende Serbin mit ihm und ihren beiden Söhnen während des Zweiten Weltkriegs aus dem faschistisch regierten Kroatien fliehen. Doch auch in Serbien ist die Familie nicht sicher, ihr Ehemann wird von der deutschen Besatzungsmacht deportiert und erschossen. Nach dem Tod ihrer Söhne lernt sie ihren zweiten Mann kennen, einen Juden, der seine Familie verloren und ein deutsches Gefangenenlager überlebt hat. Als sich in den neunziger Jahren das Unglück des Balkans zu wiederholen scheint, verliert sie jeglichen Lebensmut. Nach dem Tod der Mutter hört der Erzähler die Tonbänder ab, auf denen sie ihre Geschichte festgehalten hat, und setzt sich so mit dem Schmerz, dem Exil und den übermächtigen Auswirkungen des Krieges auseinander.

      Mutterland
    • „Vier junge Männer finden scheinbar zufällig während ihres Militärdienstes bei der Jugoslawischen Volksarmee zueinander. Ihr Anführer Dimitrije Donkic gibt allen Tiernamen und nennt seine Gruppe das “Tierreich„. Was anfänglich harmlos aussieht, ändert sich, als Miša dazu stößt: Er war maßgeblich an den Studentenunruhen in Belgrad 1968 beteiligt, aber das weiß nur der Tiger. In Aufzeichnungen, die dieser hinterlässt, um einen Mord zu ergründen, treibt ihn die Frage um, ob und von wem Miša enttarnt wurde. Seine eigene Rolle in dem tödlichen Spiel wird dem Tiger zunehmend unklar, und bald verliert er als Autor der Geschichte jegliche Gewissheit. Der Protest der Studenten scheint manipuliert und der Sieg der Mächtigen unaufhaltsam zu sein: “Alles bestätigte endgültig, dass die Zukunft nicht mehr das war, was sie früher war, und dass selbst die Vergangenheit nicht ganz sicher vor Veränderungen sein konnte.«In der Tradition abgründig kommentierter Texte von Nabokovs Fahlem Feuer bis Ecos Der Name der Rose erzählt David Albahari vom verführerischen Sog des Bösen."

      Das Tierreich