Hnutia, laické združenia a nové skutočnosti v živote Cirkvi. Za jednu z najpozoruhodnejších skutočností v dnešnej Cirkvi možno právom považovať laické hnutia. Ich oživujúca dynamika a duch Kristovej súčasnosti len potvrdzujú hlboký súzvuk s intuíciami Druhého vatikánskeho koncilu. Prvá časť uvádza rozhovory so zakladateľmi siedmych najrozšírenejších laických hnutí, ktorí ponúkajú svoje úvahy a podnety. V druhej časti autor hľadá ich spoločné línie, zmýšľa sa nad okolnosťami, v ktorých vznikali.
Festschrift zum 65. Geburtstag von Rainer Maria Cardinal Woelki
704 stránok
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Das Buch bietet einen tiefgehenden Kommentar zu einem von der Internationalen Theologenkommission erarbeiteten Dokument, das von Papst Franziskus genehmigt wurde. Es thematisiert die Verbindung zwischen Glaubensvollzug und Glaubensinhalt sowie zwischen Glaube und Sakrament. Inspiriert von Woelkis Wappenspruch »Wir sind Zeugen« erklären die Beiträge die untrennbare Beziehung von Christentum und Kirche und zielen darauf ab, Brücken über die bestehenden Gräben in einer polarisierten Kirche zu bauen.
Sebastian Kneipp ( 1897) war ein deutscher katholischer Pfarrer, der durch
seine Heilerfolge weltberühmt wurde: durch seine Wassertherapie. Freilich
sucht man - obschon er Priester war - in seinen Kuren irgendwelche religiöse
Beimischungen vergeblich. Er beschränkte sich streng auf äußerliche Bäder und
Waschungen. Auf mehr als physische Kräfte setzen asiatische Heilmethoden, die
sich in den westlichen Ländern zunehmend und machtvoll verbreiten. Yoga und
Zen-Buddhismus sind ihre Schrittmacher. Wohl geben sie sich in der Werbung
generell religionsneutral, doch entstammen sie Wurzeln und Triebkräften, die
christentumsfeindlich sind. Und in den angebotenen Kursen hat ihre gott-lose
Prägung beim Ertüchtigen einen wachsenden Einfluss. Die Hochschule des
Zisterzienserstifts Heiligenkreuz führte im März 2018 unter dem Titel Erlösung
oder Selbsterlösung? Die Antwort des christlichen Glaubens auf Gnosis und
Esoterik ein verlässliches Symposion zu dieser Problematik durch, von dem hier
ein Vortrag der Abschlusskonferenz publiziert wird.
Der Hinweis auf die »Gottvergessenheit« unserer Tage durchzieht wie ein roter Faden die Lehre und Verkündigung Joseph Ratzingers/Papst Benedikts XVI. Sein Appell nötigt dazu, eindeutig und verstärkt an Gott zu erinnern. Der allmächtige Vater Jesu Christi hat wie keine andere Realität die Weltgeschichte geprägt: Sein Handeln und seine Selbstbekundung schafften das Alte und Neue Testament. Den Gestalten der fortdauernden Heilsgeschichte gibt seine dynamische Präsenz Größe und Faszination – etwa der Teresa von Avila, einem Blaise Pascal, Kardinal Newman oder Charles de Foucauld. Nach ihm hungern gegenwärtig sensible Menschen, die von »moderner Gottesfinsternis« (Martin Buber) gequält, ihre Sehnsucht nicht verschweigen und die darum in unsern Tagen für Alltagschristen neue Glaubensschulen gestiftet haben. Auf solchem Fundament kann die Untersuchung »Dein Angesicht, Gott, suche ich« neue Gewissheit in den oft vergessenen Gott wecken.
Als „diamanten“ bezeichnet der Volksmund das „Jubiläum“, das ein Priester sechzig Jahre nach seinem Empfang des Weihesakraments feiert. Das Wort Diamant will – wie seine griechische Wurzel – auf Stärke und Strahlkraft anspielen. Wer selbst diesen Ehrentag begeht, erkennt freilich in seinem Leben neben dem Licht auch viel Schatten. Nur eines sieht er trotz tückischer Sackgassen und persönlicher Schwächen klar: Es war der himmlische Vater, der ihn in seinem Sohn Jesus Christus sandte und ihm Durchhalten sowie Erfüllung schenkte. Solche Einsicht machte den Jubilar dann seinerseits zu Gottes Anwalt in Kirche und Gesellschaft, zum „Mann entschiedener Entscheidung“ (Papst Benedikt XVI. in seinem „Geleitwort“). Die hier publizierten Statements möchten seine guten Erfahrungen weitergeben. Sie bezeugen inmitten menschlich-gesellschaftlichen Engagements für alle kirchlichen Dienste den unverzichtbaren Rang von Gottes erlösendem Heilswirken: „Wer nicht Gott gibt, gibt zu wenig.“ Paul Josef Cordes wurde 1934 in Kirchhundem/ Sauerland geboren. 1961 empfing er die Priester- und 1976 die Bischofsweihe. Nach seiner Berufung in den Vatikan 1980 durch den heiligen Johannes Paul II. förderte er die neuen Geistlichen Bewegungen und initiierte die Weltjugendtage. 2007 wurde er zum Kardinal ernannt und 2009 emeritiert.
Der Verfasser, Paul Josef Kardinal Cordes, „Initiator“ der katholischen Weltjugendtage und bis Oktober 2010 Präsident des Päpstlichen Rates „Cor Unum“, lehrt uns, die große Bedeutung der „Geistigen Kommunion“, die vom Staub der Jahrhunderte fast vollständig verdeckt war, ganz neu zu schätzen. Das Büchlein ist auch eine Antwort auf Kardinal Kasper und die Pastoral bei wiederverheirateten Geschiedenen.