Walter Schmitz Knihy






Beiträge des 9. Internationalen Kongresses der Deutschen Gesellschaft für Semiotik (DGS) vom 3.–6. Oktober 1999 an der TU Dresden. Hg. von Walter Schmitz und Ernest W. B. Hess-Lüttich. Der Einsatz von Maschinen verwandelt die Welt setzt aber zugleich eine spezifische Wahrnehmung der Welt voraus. 'Maschinen' sind zu einem zentralen Modell kultureller Weltkonstruktion geworden – sowohl in der Vergangenheitsbeschreibung wie im Zukunftsentwurf – und damit zum Gegenstand einer Semiotik solcher kultureller Repräsentationen. Die 'Maschine' ist dabei als Teil eines kulturellen Gesamtentwurfs zu verstehen, dessen Komplexität mit semiotischen Mitteln zu beschreiben ist. Dies gilt nicht nur im Moment einer Aktualität, die von Computern als 'semiotische Maschinen' und von Kommunikationsprozessen in den 'Neuen Medien' geprägt ist, sondern in allen Stadien der Geschichte von Maschinen. Der vorliegende Band gibt einen Querschnitt durch den 9. Maschinen werden in Struktur und Arbeitsweise semiotisch beschrieben, ihr Input und Output (vor allem bei logischen Maschinen, Rechenmaschinen, Simulationsmaschinen) rekonstruiert und die Möglichkeiten der Beschreibung von Maschinen (z. B. durch natürliche Sprache, mathematische Formeln, Diagramme, fotografische Abbildungen) in der Metasprache der Semiotik überprüft.
Das Katalogbuch zur Ausstellung 'Tripolis Praga' führt in die Dreivölkerstadt Prag um 1900 zurück. Es stellt die Nationalitätenkämpfe im Aufbruch der Moderne bis zum Zeitbruch von 1918 vor – die Kultur der Deutschen, Tschechen und Juden in ihrem Mit- und Gegeneinander und in ihrem bewußten Bemühen um Vermittlung und um eine neue Humanität. 'Die Prager Moderne', so schreibt Václav Havel im Grußwort zu dem vorliegenden Band, 'ist ein weiter Begriff, der viele Namen, Stile und Formen zusammenfaßt. Eine farbenfrohe, mutige, tolerante und neuschaffende Zeit. Gleichzeitig eine Zeit voll geheimnisvoller Winkel, voll Trauer, Unverständnis und Entfremdung, laut die Erfahrung der scheinbar legitimen Absurdität der Welt äußernd. Eine Zeit, die uns auf inhaltslose und mechanisierte Kontexte aufmerksam macht und dadurch zu Bewegung auffordert, zu intensiverem Erleben. Das hier vorliegende Katalogbuch zu einer Dresdner Ausstellung lädt zu diesem Erlebnis ein.
Max Frischs Homo faber ist eines der wichtigsten und meistgelesenen Bücher des 20. Jahrhunderts: Der Ingenieur Walter Faber glaubt an sein rationales Weltbild, das aber durch eine ›Liebesgeschichte‹ nachhaltig zerbricht.
Psychologický román švajčiarskeho autora - príbeh technokratického intelektuála, racionalistického pragmatika, ktorého svet sa neúprosne krok za krokom pomaly mení na antickú tragédiu. Hlavný hrdina románu je typ technika, strohého vedca, nepoddávajúceho sa osudovosti, vylučujúceho možnosť náhody v živote človeka, zachovávajúceho priam pohŕdavý postoj k umeleckým hodnotám. Neotrasie ním ani násilná smrť priateľa z mladosti, havária vlastného lietadla v púšti, ani láska dievčiny, z ktorej sa neskôr vykľuje jeho vlastná dcéra, o ktorej nemal dovtedy ani potuchy, ba ani jej nečakaná smrť. Až po nej si technokrat Faber uvedomí vplyv osudu a náhody v živote človeka, nemohúcnosť vedy a exaktného myslenia.



